Erfolgreicher Start: SVA 1 gewinnt gegen Vellmar

FRITZLAR/ BAD AROLSEN. Beim ersten Wettkampf in der neuen Saison gewannen die Residenzstädter verdient mit 5,5:2,5 gegen Vellmar.

Gemeinsame Wettkämpfe an einem zentralen Standorten scheinen für die Arolsen ein gutes Pflaster zu sein, hat man der seit Einführung doch alle Spiele gewinnen können. Der Matchbeginn gegen die insbesondere an den vorderen Brettern deutlich verstärkten Vellmarer verlief zunächst friedlich, nachdem Torsten Fankhaenel zwar optisch einen Hauch besser stand, aber nichts konkretes vorweisen konnte. Als sich nach zwei Stunden schließlich ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett manifestierte, segelten beide in den Remishafen.

Auf die Ruhe folgte ein taktischer Sturm. Jürgen Wolf opferte nach einem wilden Eröffnungsgemenge munter eine Figur, um danach zu einem unwiderstehlichen Mattangriff zu blasen, während Moritz Ruhl alle gegnerischen Gewinnversuche eiskalt abwehrte, um schließlich im Gegenangriff Material zu erobern. Zwillingsbruder Marcel Ruhl wollte dem nicht nachstehen und sah mit Mehrfigur bereits wie der sichere Sieger aus. Bis mit einem Male ganz ohne Not die Dame verloren ging – nur noch 2,5:1,5 für Arolsen.

Als Thomas Bölke kurz darauf seinerseits die gegnerische Dame geschickt in eine Falle gelockt hatte, war der Mannschaftssieg zum Greifen nah und es bedurfte nur noch der filigranen Endspieltechnik von Paul Schäfer, um zum vorentscheidenden 4,5:1,5 zu punkten. Schäfer hatte seinem Gegner nie den Hauch einer Chance gelassen und am Ende gar einen ganzen Turm erobert.

In einem hochklassigen Duell am Spitzenbrett sah sich Constantin Vogel frühzeitig unter Druck gesetzt, spielte Philipp Humburg doch eine zu Hause gut vorbereitete Variante im Blitztempo herunter. Nach einem mutigen Qualitätsopfer war es jedoch plötzlich der Arolser, der auf Angriff spielte und nach wilden taktischen Geplänkeln mit Mehrbauern in ein gewonnenes Endspiel abwickelte.

So blieb nur noch Mannschaftsführer Hermann Henze, dessen Remisangebote von Frank Gundlach gleich zweifach abgelehnt wurden. Als der Arolser geradezu fahrlässig eine Qualität geben musste, fand er sich mit einem Male in einem Endspiel Läufer gegen Turm wieder. Gundlach manövrierte geschickt und eroberte Bauer für Bauer, so dass Henze nach über fünf Stunden Spielzeit nur die Aufgabe blieb.

SV Anderssen Arolsen 1

SK Vellmar 1950 2

5,5:2,5

Vogel, Constantin

Humburg, Philipp

1:0

Boelke, Thomas

Kleinschmidt, Felix

1:0

Henze, Hermann-Josef

Gundlach, Frank

0:1

Fankhaenel, Torsten

Wehr, Alexander

½:½

Ruhl, Moritz

Calci, Fiorino

1:0

Wolf, Jürgen

Thurau, Carsten

1:0

Ruhl, Marcel

Haus, Volker

0:1

Schäfer, Paul

Löbermann, Thomas

1:0

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