SVA 1: Schwungvoll zum Sieg – Abstieg ade

Schach Nordhessenliga – Runde 7

BAD AROLSEN/AHNATAL. Mit einem bravourösen Leistung gewinnt Arolsen 1 gegen Ahnatal mit 5:3 – ein Sieg der durchaus noch höher hätte ausfallen können. Oder auch nicht. Fast in Bestbesetzung – es fehlte lediglich Martin Malinowski – reisten die Residenzstädter zum Mitabstiegskonkurrenten aus Ahnatal. „Ein Punkt muss hier drin sein“ gab Mannschaftsführer Hermann Henze eine klare Zielvorgabe aus.

Zu Beginn waren es hingegen eher die Gastgeber, die aufs Tempo drückten und so fand sich Gerd Brückmann zu völliger Passivität genötigt in einer schwierigen Stellung wieder. Zum Erstaunen aller brach sein Gegner alle Angriffsbemühungen unvermittelt ab, indem er kurzerhand Remis anbot. Brückmann überlegte nicht lange und griff zu.Torsten Fankhaenel hingegen ließ seinen einmal gewonnenen Vorteil nicht mehr los, nachdem er sich dank Fesselung einen Springer einverleiben konnte. Der Rest war für den Ersatzspieler lediglich eine Sache der Technik! Als Spiel auf ein Tor erwies sich die Partie von Jürgen Wolf, der nach sehr bizarrer Eröffnung den besseren Überblick behielt und seinen in Stellung gebrachten Freibauern siegbringend bis zur Grundlinie vorstoßen ließ.

Die verrückteste und zugleich schönste Partie gelang ausgerechnet Hermann Henze, nachdem er die Eröffnung scheinbar völlig in den Sand gesetzt hatte. Doch der Arolser nahm sich an Herz und warf alles nach vorn – mit Erfolg. Denn aus heiterem Himmel opferte Henze seine Dame, um anschließend über den wehrlosen schwarzen König herzufallen. Eine Partie wie aus der romantischen Phase des Schachs, die alle Zuschauer ungläubig staunend am Brett erstarren ließ.

Nach diesem taktischen Feuerwerk kehrte mit dem sicher heraus gespielten Remis von Paul Schäfer am Spitzenbrett wieder etwas Ruhe – wenn auch nur kurzzeitig. Denn Thomas Bölke hatte nicht nur einen Bauern erobert, sondern seinen Gegner zudem fachgerecht so eingeschnürt, dass dieser nur hilflos zusehen konnte, wie der schwarze König über das ganze Brett wanderte, um abschließend eine unwiderstehliche Mattdrohung aufzustellen. 5:1 für Arolsen – der Wettkampf war entschieden.

Das die Arolser die beiden letzten Partien noch verloren war dann doch überraschend. Denn Rudolf Beisinghoff verpasste in einer dramatischen Angriffspartie mehrere klare Gewinnfortsetzungen und fand sich stattdessen in einem verlorenen Endspiel wieder. Moritz Ruhl hingegen gab nach knapp überstandener Zeitnot ein Remis geglaubtes Turmendspiel noch unglücklich aus der Hand. 5:3 für Arolsen – das Thema Abstieg hat sich nach diesem Sieg erledigt. Für diese Saison.

Ahnataler SC 1969 (ASC69) 1

SV Anderssen Arolsen 1

3:5

Wiegel, Jörg

Schäfer, Paul

½:½

Schnellenpfeil, Wolfgang

Boelke, Thomas

0:1

Schmidt, Wolfram

Henze, Hermann-Josef

0:1

Becker, Jörg

Brückmann, Gerd

½:½

Hartleib, Wolfgang

Wolf, Jürgen

0:1

Grcic, Milanko

Ruhl, Moritz

1:0

Uhde, Swenja

Beisinghoff, Rudolf

1:0

Dudenko, Egor

Fankhaenel, Torsten

0:1

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JHV 2017: Rudholf Beisinghoff bleibt Vorsitzender – und wird nach 60 Jahren erneut Arolser Stadtmeister

BAD AROLSEN. Keine großen Überraschungen: Bei den Wahlen im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SV Anderssen Arolsen wurde Rudolf Beisinghoff als Vorsitzender bestätigt. Dieser blickte auf ein insgesamt positives Jahr zurück, wenngleich der Verein durch den Tod des Ehrenvorsitzenden Berthold Meckelburg einen schweren Verlust zu verzeichnen hat. Meckelburg hatte über viele Jahre gezielt die Jugendarbeit im Schach gefördert und dafür eigens eine eigene Stiftung gegründet.

Neu im Vostand sind Moritz Ruhl (Turnierleiter) und Friedrich Wagener (Jugendleiter), nochmals im Amt bestätigt wurden Hermann Henze (Kassenwart), Thomas Bölke (Pressewart) und André Van Steenput (Schriftführer).

Neben den Wahlen standen die Siegerehrungen vor alle ausgespielten Vereinsturniere im Mittelpunkt. Hier konnte sich einmal mehr Hermann Henze mit insgesamt fünf Titeln besonders hervorheben. Ein besonderes Kuriosum gelang dabei Rudolf Beisinghoff: Nachdem er bereits als Jugendlicher den Titel des Stadtmeister erringen konnte, wollte er es im letzten Jahr noch einmal wissen. Mit der Schachgöttin Caissa im Bunde und beflügelt von einem unbändigen Kampfgeist setzte er sich am Ende knapp gegen Seriensieger Hermann Henze durch und gewann nach fast sechzig Jahren erneut die Arolser Stadtmeisterschaft. Die Ergebnisse im Überblick:

Blitzmeisterschaft 2016

  1. Platz: Hermann Henze

  2. Platz: Prof. Jürgen Wolf

  3. Platz: Moritz Ruhl

Stadtmeisterschaft 2016

  1. Platz: Rudolf Beisinghoff

  2. Platz: Hermann Henze

  3. Platz; Martin Malinowski

Vereinsmeisterschaft 2016

  1. Platz: Hermann Henze

  2. Platz: Moritz Ruhl

  3. Platz: Rudolf Beisinghoff

Thematurnier 2016

  1. Platz: Prof. Jürgen Wolf

  2. Platz: Harald Block

  3. Platz Moritz Ruhl

Runtemund Gedächtnispokal 2016

  1. Platz: Hermann Henze

  2. Platz: Prof. Jürgen Wolf

  3. Platz: Moritz Ruhl

Kurzpartienpokalturnier 2016

  1. Platz Prof. Dr. Jürgen Wolf

  2. Platz: Martin Malinowski

  3. Platz: Moritz Ruhl

Porschepoal 2016

  1. Platz: Hermann Henze

  2. Platz: Prof. Dr. Jürgen Wolf

Erdbeerpokal 2016

  1. Platz: Hermann Henze

  2. Platz: ProfDr. Jürgen Wolf

  3. Platz Friedrich Wagener

Im Hinblick auf die Mannschaften gibt es wechselhaftes zu berichten. So musste die 1. Mannschaft unter Hermann Henze dank zahlreicher Ausfälle das Thema Aufstieg schnell abhaken und bewegt sich meist in der Tabellenmitte. In seinem Bericht über die zweite Mannschaft zeigte sich Robert Wende mit den Leistungen zufrieden, auch wenn die Mannschaft keine Aufstiegchancen mehr hat.

Neben dem wöchentlichen Jugendtraining ist dank einer Schulschach-AG in der Kaulbachschule wieder mehr Bewegung in die Jugendarbeit gekommen – es wird bereits überlegt, ob das Angebot nicht auch auf andere Schulen ausgeweitet werden kann. „Ohne Jugend geht nichts“ stellte Rudolf Beisinghoff gegen Ende noch einmal fest und ist guter Dinge, dass durch den neu gewählten Jugendleiter Friedrich Wagener frische Impulse gesetzt werden können.

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Hermann Henze verteidigt Porsche-Pokal wieder gegen Wolf

Das war ja mal wieder typisch. Das diesmal groß angelegte Pokalturnier, genannt nach dem gleichnamigen Pokal – Spender Dirk Porsche, heimste Hermann Henze, wie schon im Vorjahr und wieder im Finale, gegen Jürgen Wolf ein.

Und wie auch damals musste Henze in der Finalpartie des im doppelten KO-System gespielten Turniers nur ein Remis schaffen, da Wolf, aus der Verliererrunde kommend, unbedingt die erste Partie gewinnen musste, um entsprechenden Gleichstand zu erzielen.

Gespielt wurden Schnellpartien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit je Spieler. Verlor man in der ersten Runde, konnte man sich trotzdem noch für das Finale qualifizieren, eine zweite Niederlage bedeutet aber das Ausscheiden aus dem Turnier.

11 Spieler fanden sich dann auch ein, um gleich zu Turnierbeginn klarzustellen, dass jeder den begehrten Pokal ergattern wollte.

Die Favoriten auf den Titel machten dann auch gleich klar, wer Herr im Hause ist und marschierten mit schnellen Siegen in die nächsten Runden. Auch die beiden jugendlichen Ruhl´s ließen nichts anbrennen und untermauerten mit Siegen Ihren Titelanspruch.

Ganz schnell aus dem Turnier war Harald Block, der an diesem Abend nicht vom Glück beseelt war und nach Niederlagen gegen Malinowski und Marcel Ruhl genauso raus war wie der Vorsitzende Rudolf Beisinghoff. Auch er musste nach Niederlagen in der Hauptrunde und gleich in der Verliererrunde, jeweils gegen Marcel Ruhl, schnell die Segel streichen.

Während dessen kamen die Favoriten Henze, Wolf, Malinowski und Moritz Ruhl mit jeweiligen Siegen sicher weiter und trafen nun in der nächsten Runde direkt aufeinander. Und hier traf es mal wieder die Altbekannten Henze und Wolf, die schon in den vergangenen Jahren stets im Gesamt-Finale aufeinandertrafen und wo Henze bis dato immer als Sieger hervorging.

Und hier machte dann Wolf mit Weiß auch gleich klar, dass er das ändern wollte, um Henze mit einer Niederlage in die Verliererrunde zu schicken. Mit Weiß versuchte er im Königsgambit entsprechenden Druck aufzubauen, Henze konnte hier aber gekonnt kontern, Wolf`s Stellung aufbrechen und die schlechte Stellung des Königs mit tollem Angriffsspiel und anschließendem Figurengewinn zum Gewinn ausnutzen. Henze zog somit in das Halbfinale gegen Malinowski ein, der Wagener sicher bezwang.

Währenddessen wurde in der Verliererrunde fleißig gegen das Ausscheiden gekämpft. Hier hatten aber dann Junghans mit Niederlage gegen van Steenput und Moritz Ruhl gegen Bruder Marcel das Nachsehen und verabschiedeten sich ebenfalls aus dem Turnier.

Während Marcel Ruhl dann mit überzeugendem Sieg gegen Wagner den Einzug in das Halbfinale der Verliererrunde klarmachte, musste sich anschließend van Steenput in einer klaren Partie Wolf beugen.

Somit standen die beiden Halbfinals für die Verlierer- und Gewinnerrunden fest: Wolf gegen Marcel Ruhl und Henze gegen Malinowski.

Auch Malinowski versuchte dann gegen Henze, diesen ebenfalls mit Königsgambit in eine Falle zu locken, aber auch hier ließ Henze mit starkem Angriffsspiel und anschließendem Figuren- und Bauernopfer Malinowski keine Chance und zog souverän in das Endspiel ein, wo Ihm, da bis dato ja noch ohne Niederlage, ein Remis zum Gesamtsieg und Titelverteidigung ausreichte. Malinowski blieb mit dieser ersten Niederlage aber weiter im Turnier, musste aber auf seinen Endspielpartner zum kleinen Finale der Trostrunde noch warten.

Diesen spielten zu gleicher Zeit Wolf und Marcel Ruhl aus. Und hier hatte Marcel mit Schwarz zwei Figuren gegen Wolf`s Turm geopfert, kam aber nicht weiter durch mit seinem Angriff. Wolf, im Endspiel einer der stärksten Arolser, hatte dann leichtes Spiel und gewann sicher. Marcel flog aus dem Turnier und Wolf in das kleine Finale gegen Malinowski.

Und hier ging es zur Sache! Mit Weiß musste sich Malinowski ziemlichem Druck auf seine Königsstellung erwehren. Hier griff Wolf mit Dame und Turm an, hatte aber auch Druck auf seinen eigenen König. Malinowski konnte die Stellung auflösen, den Damentausch erzwingen und in ein eigentlich gewonnenes Endspiel mit zwei Türmen gegen Wolf`s Turm und Läufer einziehen. Leider vergab er hier mit seinem Freibauern eine große Chance auf den Sieg, stellte diesen ein und verlor dann doch noch mit deutlich schlechterer Stellung und abgelaufener Spielzeit.

Henze, der dieses Duell mit allen anderen Spielern interessiert beobachtete, musste somit wieder gegen Wolf wie auch schon alle Jahre zuvor, antreten mit dem Vorteil, dass Wolf die erste Partie ja unbedingt gewinnen musste.

Diesmal mit Weiß spielte Henze am Anfang gleich gut mit und ließ sich nicht auf ein Unentschieden ein und spielte klar auf Sieg. Wolf opferte einen Bauern für eine vermeintlich bessere Stellung, kam aber nicht so richtig durch in seinen Angriffsbemühungen.

Henze konnte kontern und mit seinen beiden Türmen in die Königsstellung von Wolf eindringen. Hierdurch erspielte er sich neben einer jetzt auch besseren Stellung ein unwiderrufliches und von Wolf nicht mehr zu verhinderndes Dauerschach, was letztlich zum unweigerlichem Remis und den Titelgewinn von Henze führte.

Ein feiner Nebeneffekt entstand durch diesen Sieg auch, dass Henze mit den Titeln von 2014 bis 2017 nunmehr 4 mal hintereinander triumphierte und den begehrten Wander-Pokal auch für immer einheimste.

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Neujahrsblitzturnier 2017

André Becker gewinnt auch das Arolser Neujahrsblitzturnier

Bester Arolser Constantin Vogel auf Platz 4.

Und ewig grüßt das Murmeltier, könnte man meinen. siegte der Bestwigger André Becker nach dem traditionellen  Weihnachtsblitzturnier auch am Neujahrstag im  Neujahrsblitz beim Gastgeber Anderssen  Arolsen.  Da die Teilnehmerzahl diesmal nur bei 10 Spielern lag, spielte man doppelrundig, was demzufolge 18 zu spielende Partien bedeutete.

Und wie souverän Becker dies tat, zeigte am Ende dann auch die Tabelle. Unangefochten auf Platz 1 siegte er mit 18 Punkten ohne Verlustpunkt  und immerhin mit 4 Punkten Vorsprung vor seinem Mannschaftskollegen Mehrang, der mit 14 Punkten Platz 2 belegte vor dem Ex-Arolser und jetzt für Bad  Sooden Allendorf spielenden Ondrej Springer auf Platz 3 mit 13 Punkten.

Einzigster Lichtblick  bei den Arolsern war Constantin Vogel, der seinen derzeitigen Auslandsaufenthalt unterbrach, über Weihnachten zu Hause verbrachte und einen starken Platz 4 mit 11,5 Punkten holte.

Und die anderen Arolser Blitzcracks? Die haben wohl zu lange Sylvester gefeiert, denn Henze, Wolf, Brückmann, Wagener und Block spielten absolut keine Rolle im Turnier und neben Vogel konnte nur noch einigermaßen der Arolser Paul Schäfer, der seit langem mal wieder ein Blitzturnier spielte, mithalten.

Besonders Henze hatte sich viel vorgenommen, wohl zu viel, verlor er doch gleich die ersten 4 Runden und war raus aus dem Turnier, bevor dies eigentlich begonnen hatte.  Auch Jürgen Wolf, beim Weihnachtsblitz noch starker vierter, hatte an diesem Tag ebenfalls keinerlei Chancen auf vordere Platzierungen. Das Manko der Arolser war diesmal, dass gegen die starken auswärtigen Gäste kaum Punkte im direkten Duell geholt werden konnten und man sich dann noch untereinander die Punkte streitig machte.

Bestes Beispiel hier Henze der in der Hinrunde gegen den starken Schäfer und Brückmann verlor, in der Rückrunde aber dann doch etwas mehr Ehrgeiz zeigte und beide besiegte.  Auch Wolf hatte das gleiche Problem, besiegte er Wagener, stelle dieser dann  in der Rückrunde mit einem Sieg ebenfalls alles wieder auf Gleichstand.

Einzig Vogel und Schäfer spielten doch deutlich besser, gewannen  meistens gegen die eigenen Kollegen und punkteten auch gegen die Gästespieler  Mehrang und Springer. Wie gesagt, Becker war an diesem Abend nicht schlagbar.

Die Spannung um Platz eins war somit auch schnell heraus, da Becker im direkten Duell gegen Mehrang und auch Springer die volle Punktzahl holte und die anderen Parteien  routiniert gewann.  Somit war er 3 Runden vor Schluss nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und war mehr als verdienter Sieger.

Anschließend nahm Turnierleiter Jürgen Wolf die Siegerehrung vor und lud gleichermaßen für Weihnachten 2017 alle Teilnehmer zur Rückrunde!

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Von Links nach Rechts:
Constantin Vogel, André Becker, Ondrej Springer, Mehrang

  1. Becker     18  Punkte
  2. Mehrang 14
  3. Springer 13
  4. Vogel 11,5
  5. Schäfer 9,5
  6. Wolf 7
  7. Henze   6 ,5
  8. Brückmann 5,5
  9. Wagener 3
  10. Block 2
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SVA 1: Arolsen besiegt Tabellenführer Vellmar 2

Schach Norhessenliga – Runde 6

BAD AROLSEN. Klare Sache: Beim 5,5:2,5 Erfolg gegen Vellmar zeigten die Arolser ihre ganze Spielfreude.

Ohne Paul Schäfer am Spitzenbrett standen die Zeichen vor Beginn des Wettkampfs auf Sturm, drohten die Residenzstädter in den Tabellenkeller zu rutschen. Das Motto war klar: Bloß nicht verlieren!

Als Wagener dann in typischer Manier zum Angriff blies und der gegnerische König es sich nicht nehmen ließ unfreiwillig in ein Matt zu laufen, da keimten erste Hoffnungen. Während Malinowski seine leicht gedrückte Stellung gekonnt zusammenhielt und friedlich in den Remishafen einlief, ging es bei Beisinghoff umso turbulenter zu. Klar auf Verlust stehend kam sein Gegner mit einem Mal vom Kurs ab und gab dem Arolser die Chance seinerseits anzugreifen. Beisinghoff ließ sich nicht lange bitten und setzte mit seinem Springern zu einem unnachahmlichen Mattangriff an – 2,5:0,5 für Arolsen.

Nach dem feurigen Beginn kehrte etwas Ruhe ein. Nach einer schwerblütigen Partie mit vielen kleinen Manövern rauchten bei Wolf die Friedenspfeifen, während Bölke seine optisch vielversprechende Stellung in nichts Konkretes umzuwandeln vermochten und ebenfalls Remis gab. Ähnlich bei Henze: In einer völlig verrammelten Stellung sahen beide Seiten kein Vorwärtskommen – Remis.

SVA - Vellmar 1

Damit fehlte den Arolsern nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftssieg. Und so machte sich Moritz Ruhl daran seinem Gegner Bauer um Bauer abzunehmen – der Sieg schien also nur noch eine Frage der Zeit. Ja, die Zeit. Bei allem Optimismus schien der Ruhlzwilling die tickende Uhr völlig außer Acht zu lassen. Mit kaum mehr zwei Minuten auf der Uhr, begann er schneller zu spielen. Würde es reichen? Bange Minuten später war klar: Es reicht! Denn kaum hatte Mortz Ruhl die Zeitkontrolle erreicht, da gab sein Gegner auf – Sieg!

Brückmann spielte seine Partie zwar noch etwas weiter, aber den entschiedenen Wettkampf vor Augen, reichten sich beide Kontrahenten die Hände zum Friedensschluss – 5,5:2,5!

SV Anderssen Arolsen 1 SK Vellmar 1950 2 5,5:2,5
Boelke, Thomas Wehr, Alexander ½:½
Henze, Hermann-Josef Gundlach, Frank ½:½
Brückmann, Gerd Calci, Fiorino ½:½
Wolf, Jürgen Beutner, Frank ½:½
Malinowski, Martin Blaschke, Henri Johannes ½:½
Beisinghoff, Rudolf Wagner, Andreas 1:0
Ruhl, Moritz Thurau, Carsten 1:0
Wagener, Friedrich Strutzke, Sebastian 1:0
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Weihnachtsblitzturnier Höhepunkt in 2016

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Jedes Jahr kurz vor Weihnachten richtet der SV Anderssen Arolsen sein traditionelles Weihnachtsblitzturnier aus. Auch an diesem Freitag fanden zahlreiche Schachspieler aus Nordhessen und Ostwestfalen den Weg ins Spiellokal der Arolser; mit 22 Teilnehmern war es das am besten besetzte  … Weiterlesen

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Arolsen geht gegen Bad Sooden Allendorf 2 unter! Einziger Lichtblick Ersatzmann Robert Wende

BAD AROLSEN. Mannschaftsführer Hermann Henze war auch noch nach Ende der Begegnung ziemlich sprachlos, wo sich die heimischen Arolser als Gastgeber eine richtige Klatsche im letzten Mannschaftskampf diesen Jahres gegen die Zweite von Bad Sooden Allendorf einfingen und den Blick nun in untere Tabellenregionen in der Nordhessenliga richten müssen.

Zwar mit 3 Mann ersatzgeschwächt, Boelke, Brückmann und Beisinghoff fehlten, aber ansonsten mit der Stammmannschaft spielend, rechneten sich die Arolser gegen den bis dato Tabellenvorletzten doch etwas aus. Aber an diesem Sonntag war bei den Arolsern irgendwie der Wurm drin, keine Partie stand zu Anfangs besser oder auf Gewinn sondern eher etwas schlechter.

Und hier machte Malinowski an Brett 3 mit Schwarz gegen Jung den Anfang. Eigentlich mit seinen Damenbauern Druck ausübend, verwickelte er sich in einen verfänglichen Abzug, den der Bad Soodener Jung mit einem Läuferopfer für eine Mattkombination vorbereitete, Malinowski tappte dann auch unermüdlich dort hinein und wurde mattgesetzt.

Nicht besser erging es am Spitzenbrett Paul Schäfer mit Schwarz gegen Hermann. Dieser schnürte ihn am Königsflügel mit seinen Schwerfiguren Dame und Turm so ein, dass der Arolser eine Figur opfern musste, um nicht mattgesetzt zu werden. Dieser Materialnachteil war aber auf Dauer dann nicht mehr zu kompensieren. Nach weiteren Zügen musste er Hermann zum 0-2 aus Arolser Sicht gratulieren.

Und die Soodener legten unmissverständlich nach. Ersatzmann Wagener an Brett 6 mit Weiß gegen Simon opferte in die schwarze Königsstellung und brachte diese doch ins Wanken, aber letztlich nicht zum Fallen. Eigentlich dann einen Bauern mehr, stand er nach wie vor noch besser, am Ende dann aber mit 2 Bauern weniger, die Simon verbunden zur Dame laufen ließ, macht der den Sack aber zu zum 0-3.

Und das 0-4 war auch nicht mehr weit. Block, auch als Ersatzmann eingesprungen, verfing sich mit Schwarz an Brett 7 gegen Richter in ein schwieriges Mittelspiel mit einem schwachen Doppelbauern auf F-Linie. Dies nutze sein Gegner gnadenlos mit Königsangriff, den Block nur mit hohem Zeitaufwand vermeiden konnte, am Ende aber in ein Verlustreiches Endspiel einlenken musste, was nicht mehr haltbar war.

Somit hatte Bad Sooden den ersten Mannschaftspunkt gesichert und kam kurz danach zum in dieser Höhe mittlerweile auch verdienten Gesamtsieg durch die Niederlage von Wolf an Brett 4 gegen den alten Hasen Egon Bomert.

Mit Weiß spielend versuchte Wolf gegen die schwarze Stellung anzukämpfen und bot remis an. Bomert lehnte aber ab, konterte mit einem starken Freibauern und baute ein Mattnetz auf, aus dem Wolf nicht mehr entrinnen konnte und sofort aufgab.

Wie lange muss man in der Arolser Historie schauen, um dort ein 0-5 zu finden, waren die konsternierten Worte von Mannschaftsführer Henze, der nach knapp 4 Stunden Spielzeit ebenfalls seine Gewinnversuche an Brett 2 mit Weiß gegen den starken Liebert einstellte. Quasi mit der Brechstange versuchte er mit seinen Bauern die schwarze Königsstellung aufzureißen, aber leider erfolglos. Immer einen Damentausch im Auge war nichts mehr drin und Henze gab letztlich remis und sicherte den ersten halben Punkt zum 0,5 zu 5,5 für Arolsen.

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Dass es dann besser ging, zeigte bravourös Ersatzmann Robert Wende an Brett 8 mit Weiß gegen Anhalt. In feiner Mittelspielführung eroberte er sich 2 starke Freibauern am Damenflügel und diese schritten unaufhörlich zur Umwandlung. Anhalt versuchte zwar alles, musste dann aber nach Zwischenschach auch noch seinen Springer geben was gleichzeitig die sofortige Niederlage bedeutet und den ersten vollen Punkt zum 1,5 zu 5,5 für Arolsen und ein etwas erfreulicheres Ergebnis brachte.

Den Schlusspunkt setzte dann Moritz Ruhl mit Schwarz an Brett 5 gegen Bomert jun. Hier einen starken Freibauern auf der H-Linie und eigentlich mit deutlich besserer Stellung, aber zu knapper Zeit, ging er kein Risiko ein und nahm das angebotene Remis des Bad Soodener sofort an zum Entstand 2-6 und der höchsten Niederlage der Arolser aus den letzten Jahren.

Den Blick jetzt tief in der Tabelle nach unten gerichtet, spielt Arolsen ab sofort nur noch gegen den Abstieg aus der Nordhessenliga.

SV Anderssen Arolsen 1

SK Bad Sooden-Allendorf 2

2:6

Schäfer, Paul Hermann, Albert 0:1
Henze, Hermann-Josef Liebert, Frank ½:½
Malinowski, Martin Jung, Michael 0:1
Wolf, Jürgen Bomert, Egon 0:1
Ruhl, Moritz Bomert, Tobias ½:½
Wagener, Friedrich Simon, Götz-Jochen 0:1
Block, Harald Richter, Wolfram 0:1
Wende, Robert Anhalt, Joseph 1:0
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SVA 1: Zum Auftakt 4:4 gegen Baunatal

BAD AROLSEN. Zum Saisonauftakt erkämpften sich ersatzgeschwächte Arolser verdientermaßen ein 4:4 gegen Baunatal.

Hatte man in der letzten Runde der vergangenen Saison noch ganz unglücklich gegen die Gäste verloren, so wollte man es wenigstens diese Mal besser machen. „Ein Punkt wäre schön“ orakelte Mannschaftsführer Hermann Henze noch vor Spielbeginn. Doch zunächst galt es die beiden Ausfälle von Paul Schäfer und Martin Malinowksi zu verdauen. Das fiel den Arolsern zunächst leichter als gedacht: Ersatzspieler Harald Block verteidigte dank aktivem König und einer Reihe genauer Züge erfolgreich ein kritisches Endspiel. Kurz darauf rauchten auch am Spitzenbrett die Friedenspfeifen, nachdem Thomas Bölke kein Durchkommen sah.

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Erst als Moritz Ruhl in bereits gewonnen geglaubter Partie unnötig eine Figur einstellte, sagten die Baunataler „Danke!“ und gingen mit 2:1 in Führung. Das die Arolser weiterhin einen kühlen Kopf bewahrten zeigte allen voran Hermann Henze. Seinen Gegner mit einem Remisangebot einlullend, stellte dieser Hals über Kopf eine ganze Figur ein. Der Rest war für Henze nur noch eine Sache der Technik – 2:2.

Als kurz darauf auch Jürgen Wolf mit fulminanten Angriffsspiel die gegnerische Stelllung zertrümmerte und dabei mehrere Bauern einsackte, waren die Arolser plötzlich auf der Siegerstraße. Doch die Freude währte nur kurz. Denn Rudolf Beisinghoff hatte in einer völlig chaotischen Partie, in der sein König übers ganze Brett gejagt wurde, irgendwo den Faden verloren und stand schließlich mit einem Turm weniger auf verlorenem Posten – 3:3.

Nun war es an Gerd Brückmann und Wiederzugang Torsten Fankhaenel. In einer Partie mit Angriff und Gegenangriff neutralisierten sich Brückmann und Meyn vollständig, so dass beide schließlich in den Remishafen einliefen. Fankhaenel wiederum stand optisch zwar besser, konnte aber letztlich nichts Greifbares vorweisen. Nach dreieinhalb Stunden wurde die Partie auch hier Remis gegeben. 4:4 zum Saisonauftakt, ein Ergebnis das aus Arolser Sicht völlig in Ordnung geht.

SV Anderssen Arolsen 1 Schachklub Baunatal 1963 1 4:4
Boelke, Thomas Belz, Christian ½:½
Henze, Hermann-Josef Weyer, Christof 1:0
Brückmann, Gerd Meyn, Werner ½:½
Wolf, Jürgen Wuttke, Bodo 1:0
Ruhl, Moritz Sharikow, Alexej 0:1
Beisinghoff, Rudolf Hödtke, Jörn 0:1
Block, Harald Gibhardt, Peter ½:½
Fankhaenel, Torsten Sarbidi, Juri ½:½
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Der neue Kurzpartienmeister heißt Jürgen Wolf

Es verhieß, ein spannendes Finale zu werden, waren doch gleich drei Teilnehmer vor dem letzten Turnier der im Sommer stattfindenden Kurzpartienmeisterschaft des SV Anderssen Arolsen punktgleich: die Erfahrenen Jürgen Wolf und Martin Malinowski sowie das Nachwuchstalent Moritz Ruhl. Da im Schweizer System die Paarungen in der ersten Runde nach Häftenbildung gesetzt werden (obere Hälfte gegen untere Hälfte)  kam es hier zu keiner direkten Begegnung der Kontrahenden, Wolf und Malinowski gewannen ihre Partien, doch Moritz Ruhl ließ sich von Umlauf in eine Falle führen und verlor. In der zweiten Runde stand Wolf ebenso wie in der ersten Runde schon nach kurzer Zeit gegen Beisinghoff mit einer Figur im Rückstand, so dass Malinowski auf Nummer sicher gehen wollte und in unklarer Stellung gegen Marcel Ruhl in ein Remis einwilligte, was sich aber als Fehler herausstellen sollte. Jürgen Wolf verwirrte seinen Gegner mit seinem Gegenangriff, gewann Material zurück und setzte schließlich Matt, damit führte er mit einem halben Punkt vor Malinowski. Die nächste Runde brachte diese beiden ans Brett und es mußte erneut ein Sieg für Wolf her. Doch Malinowski konnte den Angriff Wolfs parieren und einen Bauern zurückgewinnen, doch in der Zeitnot stellte er einen Turm einzügig ein und mußte Wolf zum Sieg gratulieren. War damit schon alles entschieden? Da Wolf alle Partien gewinnen mußte, um in der Gesamtwertung an allen Kontrahenten vorbeiziehen zu können, hoffte Malinowski auf Schützenhilfe von den Ruhl Brüdern. Doch Marcel konnte dem nun konzentriert spielenden Wolf in der vierten Runde nicht widerstehen; da Malinowski seine Partie gegen Moritz gewann, kam alles auf die entscheidende letzte Runde an in der, so dachte er, Wolf gegen den starken Moritz Ruhl spielen müßte. Doch da Moritz erst 2 Punkte hatte, kam es zur Auslosung und der Gegner von Wolf hieß Harald Block, der gegen einen Schachneuling und Beisinghoff ebenfalls 2 Punkte erzielt hatte. Block, der vermeintlich leichte Gegner stellte Wolf allerdings erneut vor Probleme und gewann eine Figur. Doch dieser Nachteil spornte Wolf eher an und umgekehrt wurde Block immer nervöser so dass am Ende Wolf mit 5 Punkte das Turnier und damit auch die Gesamtwertung des Kurzpartienturniers gewann. Malinowski mußte sich trotz seines Sieges in der letzten Partie gegen Beisinghoff mit dem zweiten Platz benügen vor Moritz Ruhl, der dritter wurde.

Die Ergebnisse können hier eingesehen werden:

Tabelle Kurzpartienturnier 2016

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Jürgen Wolf holt sich Titel bei der Sauerland/Waldecker Blitzeinzelmeisterschaft

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Nach den Stationen Marsberg, Korbach und Bestwig fand das 4. und letzte Blitzturnier in Bad Arolsen statt und hier waren gerade die Arolser Blitzcracks Wolf, Henze, Beisinghoff, Wagener und Malinowski höchst motiviert, noch ein Wörtchen im Titelkampf mitzusprechen und den deutlich Gesamtführenden Gerhard Schubert aus Bestwig doch noch in die Suppe zu spucken.

Von den 4 gespielten Turnieren kamen die besten drei in die Wertung. Und hier setzte sich am Ende der Bad Arolser Jürgen Wolf mit Heimvorteil ungeschlagen an die Spitze und kam mit weiteren 10 Grand-Prix-Wertungspunkten im Gesamtranking mit 24 Punkten vor Gerhard Schubert aus Bestwig, der in Arolsen irgendwie kein Bein auf die Erde bekam, mit 21,5 Punkten und Andre Weber mit 19,5 Punkten auf Platz 1 und brachte den Pokal, den schon der Arolser Hermann Henze in 2014 für sich vereinnahmen konnte, wieder zurück nach Bad Arolsen.

Mit insgesamt über 30 Spielern hat sich das Blitzturnier weiterhin etabliert, leider konnten aber nicht alle Blitzcracks, besonders die Bestwiger Becker und Rittmeier wie auch der Arolser Henze und der Korbacher Lages nicht an allen Wertungsturnieren teilnehmen, sodass diese mit der Spitze in der Endabrechnung nichts mehr zu tun hatten und quasi außer Konkurrenz in Arolsen mitspielten. Besonders Henze sollte hier aber noch das Zünglein an der Waage spielen, was den Turniersieger Wolf dann letztlich ausmachte.

Jürgen Wolf, in den Vorturnieren Korbach und Bestwig auch schon mit unter den Besten, legte in Arolsen auch gleich los wie die Feuerwehr. Wer ihm vor das Brett gesetzt wurde, bekam so richtig Prügel und zog mit einer Niederlage von dannen, die es in sich hatte. Siegte er einmal mit brachialem Angriffsspiel, wechselte er dann in absolute taktische Varianten um wiederum im nächsten Spiel durch wunderbare Bauernendspiele die vollen Punkte einzufahren. Besonders das ewige Duell gegen Schubert war so von einem genialen Spiel geprägt, dass dieser eigentlich gar nicht mehr wusste, was er ziehen sollte und entnervt aufgab.

Einzig der Bestwiger Weber, der Korbacher Lages, der Marsberger Fobbe und der Arolser Henze konnten ihm einigermaßen Paroli bieten und zumindest ein Remis abknöpfen. Nach Ende des Turneirs zog Wolf dann einsam seine Bahnen und führte die Tabelle souverän an. Die Bestwiger Schubert mit Niederlagen gegen Wagener, Malinowski, Lages, Käding und Wolf sowie Weber, der völlig unerwartet gegen den Arolser Beisinghoff und Korbacher Lages verlor, waren schnell aus dem Rennen um Platz eins.

Hier kamen dann aber noch Lages und Henze ins Spiel. Für das Gesamtranking zu wenig Turniere, wollten Sie sich aber doch einigermaßen vernünftig aus dem Turnier verabschieden und taten dies auch.

Nach Remis von Wolf gegen Fobbe sahen sich auf einmal Henze und Lages gleichauf in der Tabelle und nach Lages Remis gegen Wolf war Henze auf einmal alleinführend Dies aber nur bis zur vorletzten Runde, musste er da seine einzigste Niederlage gegen den starken Bestwiger Würker einstecken, was ihn auf Platz 3 beförderte, hinter den jetzt wieder führenden Wolf und Lages, welche beide gleichauf den Platz an der Sonne innehatten.

In der letzten Runde wurde es dann doch noch spannend. Die beiden Arolser Wolf und Henze mussten gegen die Korbacher Emde und Lages ran. Dieses Duelle ging dann 2-0 an Arolsen, Wolf machte Emde platt und Henze siegte mit Schwarz im Mittelspiel souverän gegen Lages und verhalf damit auch gleichzeitig Wolf als nun allein führenden auf Tabellenplatz eins mit 14 Punkten und schob sich selbst an Lages vorbei noch auf Platz 2 mit 13,5 Punkten, was ihn im Gesamtranking noch Platz 4 mit nur 2 Wertungsturnieren bescherte, vor Lages mit 13 Punkten. Den starken 4. Platz teilte sich der Arolser Malinowski mit dem Bestwiger Weber mit jeweils 11, 5 Punkten vor weiteren 13 Teilnehmern.

Somit zog Wolf noch an Schubert in der Gesamtwertung vorbei, der eigentlich schon fast uneinholbar geführt hatte, im Arolser Turnier am Ende aber wie auch sein Bestwiger Vereinskamerad Weber doch zu wenig Punkte machte.

Abschlusstabelle im Gesamtranking nach 3 Wertungen im Grand-Prix-Modus:

  1. Jürgen Wolf, Anderssen Arolsen 24 Punkte von 30 möglichen

  2. Gerhard Schubert, Bestwig-Velmede 21,5 Punkte

  3. Andre`Weber, Bestwig-Velmede 19,5 Punkte

  4. Hermann Henze, Anderssen Arolsen 14,5 Punkte

  5. Wolfgang Kies, Marsberg 13,5 Punkte

  6. Karl-Heinz Lages, Korbach 12 Punkte

  7. Bernhard Rittmeier, Bestwig-Velmede 10 Punkte

  8. Andre`Becker, Bestwig-Velmede 10 Punkte

  9. Torsten Vieweger, SK Wickede 9 Punkte

10.)Armin Barten, Bestwig-Velmede 7 Punkte

11.)Friedrich Wagener, Anderssen Arolsen 6,5 Punkte

12.)Rudolf Beisinghoff, Anderssen Arolsen 6 Punkte

13.)Martin Malinowski, Anderssen Arolsen 5,5 Punkte

Vor weiteren 16 Teilnehmern

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