Hermann Henze verteidigt Blitzeinzelmeisterschaft

Auch im gerade abgelaufenen  Jahr 2019 trumpfte Hermann Henze in der Blitzeinzelmeisterschaft des Schachverein Anderssen Bad Arolsen auf, verteidigte seinen Blitztitel und war wieder einmal schnellster Arolser Schachspieler.

In den für jeden Spieler auf maximal 5 Minuten Gesamtspielzeit gespielten Partien war Henze der Favorit, lediglich die Arolser Blitzcrack`s Prof. Dr. Jürgen Wolf und Martin Malinowski waren eventuelle Konkurreneten.

Neu dabei war der wieder aktive Stefan Reuschel, der aber zu spät in das Turnier einstieg und somit keinerlei Siegchancen hatte und in den mitgespielten Turnieren sich nicht ganz vorn platzieren konnte.

Das  Blitzturnier, welches in jeden Monat gespielt wird, erfolgt nach dem Grand Prix-Modus analog der alten Formel Eins-Wertung (Sieger 10 Punkte, Zweiter 8. Dritter 7 usw.).

Von den insgesamt 13 Turnieren (inkl. Weihnachtsblitzwertung) werden die besten 9 gewertet.

Demnach erreicht ein ungeschlagener Spieler maximal 90 Wertungspunkte, Henze knackte diese Zahl nicht ganz, er kam aber auf sagenhafte 84 Punkte, was 5 Siege, zwei geteilte erste Plätze und als schlechtestes Ergebnis zwei zweite Plätze in der Endabrechnung bedeutete.

Sein größter Konkurrent um den Blitztitel, Jürgen Wolf, kam auf Platz 2 mit 74 Gesamt-punkten aber schon deutlich abgeschlagen in`s Ziel. Er erreichte dies u.a. mit 3 Siegen und einem geteilten ersten Platz mit weiteren 2 und 3.Plätzen.

Als starker Gesamtdritter konnte sich Martin Malinowski mit 65,5 Punkten klar vor Wagener platzieren, krönte er doch seine vorderen Plätze in den Einzelwertungen mit dem Sieg im Dezemberblitz vor den starken Reuschel und Wagener.

Wie im letzten Jahr legte Henze den Grundstein zum Gesamtsieg mal wieder im Spätsommer bis Herbst und siegte in den Turnieren Juni, September und Oktober und errang in den Monaten Juli und August jeweils den geteilten ersten Platz. Mit diesen Ergebnissen stand quasi die erfolgreiche Titelverteidigung schon im Oktober fest, was der Spannung aber letztlich nicht schadete.

Henze machte  es der Konkurrenz dahingehend auch sehr schwer, da er in keinem Durchgang so richtig schwächelte und als schlechtestes Ergebnis 7 Punkte erspielte und dies auch gleichzeitig seine Streichergebnisse waren.

Hier konnte Wolf nicht mithalten, wie auch die übrigen Spielerkollegen Malinowski, Reuschel, Wagner, Beisinghoff,  Block und van Steenput.

Dies traf leider auch auf die Ruhl-Zwillinge zu, da  sie zu wenig Wertungen erreichten wie auch Constantin Vogel, der als Gastspieler in nur 3 Turnieren mitwirkte und in seiner derzeit bestechender Form Henze hätte richtig gefährlich werden können, erreichte er doch ebenfalls wie Henze Spitzenwerte in den vorderen Platzierungen.

Zu überzeugen wusste auch Harald Block in einzelnen Turnieren, erreichte er doch dort neben Wagener und Altroutinier Beisinghoff auch vordere Plätze.

Tabelle

  1. Henze 84
  2. Wolf 74
  3. Malinowski 65,5
  4. Wagener 51,5
  5. Reuschel 46,5
  6. Block 38,5
  7. Beisinghoff 38
  8. Ruhl, Moritz 34
  9. Vogel 29
  10. Umlauf 16,5
  11. v. Steenput 10,5
  12. Ruhl, Marcel 9
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