SVA 1: Spitzenduell geht an Wolfhagen

BAD AROLSEN/ WOLFHAGEN. Im Kampf um den Aufstieg mussten die Arolser eine empfindliche 3:5 Niederlage gegen Bad Emstal/ Wolfhagen hinnehmen.

Bis auf Mannschaftskapitän Hermann Henze in Bestbesetzung, spielten alle Residenzstäder von Anfang an munter auf Sieg. Fast alle. Denn ausgerechnet Gambit-Spezialist Jürgen Wolf erwies sich laut eigener Aussage als „zu hasenfüßig“ und ließ nach drei Stunden die Friedenspfeifen rauchen.

Thomas Bölke hingegen setzte am Spitzenbrett einmal mehr auf eine unkonventionelle Eröffnungsbehandlung. Der Mut wurde dieses Mal nicht belohnt und nach einem gegnerischen Qualitätsopfer brach seine Stellung auseinander.

Besser machte es Mario Bonte, der mit einem wuchtigen Angriff den gegnerischen König gekonnt zur Strecke brachte – 1,5:1,5. Der Arolser Glücksmoment währte nur kurz, da Marcel Ruhl in schlechter Stellung in ein Matt lief. Bitter. Gerd Brückmann war nach Kräften bemüht wieder den Ausgleich herzustellen. Dank zuschnappender Eröffnungsfalle mit glatter Gewinnstellung auf dem Brett verrann sein Vorteil Zug um Zug, bis er sich schließlich in einem völlig ausgeglichenen Endspiel wiederfand – Remis.

Eine Stunde später war dann alles klar: Torsten Fankhaenel rettete sich zwar in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Minusbauer, fand aber einfach kein Mittel gegen den eindringenden schwarzen Turm. In einer strategisch hochkomplexen Partie hatte Stefan Reuschel lange Zeit alles unter Kontrolle, übersah aber mit nur noch Sekunden auf der Uhr ein tödliches Ablenkungsschach und musste einen Läufer geben.

Den goldenen Schlusspunkt setzte Moritz Ruhl, der sich nie aus der Ruhe bringen liess und mit seinen zwei Springern sämtliche weißen Bauern abgraste, während der gegnerische Turm hilfos versuchte die schwarzen Freibauern aufzuhalten. 3:5 für Bad Emstal/ Wolfhagen. Da war mehr drin.

Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen 3 SV Anderssen Arolsen 1 5:3
Cermianin, Georgiy Boelke, Thomas 1:0
Peppas, Hrisovaladis Brückmann, Gerd ½:½
Reshetar, Alexsander Fankhaenel, Torsten 1:0
Tegze, Mykola Ruhl, Moritz 0:1
Bemak, Mikhail Wolf, Jürgen ½:½
Rewald, Hagen Ruhl, Marcel 1:0
Körber, Thomas Bonte, Mario 0:1
Dovzik, Juri Reuschel, Stefan 1:0
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SVA 1 weiter mit weißer Weste

Schach Nordhessenliga Runde 3

BAD AROLSEN. Drittes Spiel, dritter Sieg: Mit einem deutlichen 6:2 siegen die Arolser gegen Homberg und verteidigen die Tabellenführung.

Während bei Arolsen nur Torsten Fankhaenel fehlte mussten die Gäste ohne ihre beiden Spitzenbretter antreten. Klar in der Favoritenrolle legten die Residenzstädter los wie die Feuerwehr.

Hermann Henze überspielte seinen Gegner scheinbar mit Leichtigkeit und verknüpfte geschickt Mattangriff mit Figurengewinn, so dass Stefan Wiegand nur die Aufgabe blieb. Von Caissa inspiriert spielte auch Rudolf Beisinghof voll auf Königsangriff – mit Erfolg. Am Ende musste Gerrit Krug gar seine Dame opfern, um schlimmeres abzuwenden.

Die ganze Kraft von Dame und Turm brachte Jürgen Wolf aufs Brett, der den weißen König gekonnt einschnürte, bis diesem keine Luft mehr blieb – 3:0 für Arolsen. Den nächsten vollen Punkte holte Thomas Bölke am Spitzenbrett, nachdem er in komplexer Mittelspielstellung erst die Initiative übernahm und sich dann genüsslich durch die gegnerischen Bauern fraß.

Den Arolser Sieg stellte nach viereinhalb Stunden Moritz Ruhl in einem langwierigen Turmendspiel sicher, dass er so lange knetete, bis Torsten Schmehl letztlich einen wichtigen Bauern geben musste – 5:0.

Für das erste Remis sorgte Gerd Brückmann, der trotz aller Gewinnbemühungen kein Durchkommen für seinen Springer finden konnte, weshalb nach fünfeinhalb Stunden die Friedenspfeifen rauchten. Eine aussichtsreiche Stellung gab hingegen Mario Bonte aus der Hand. Eben noch auf Sieg spielend, fand sich der Arolser plötzlich mit einer Qualität weniger in einem verlorenen Endspiel wieder.

Den Schlusspunkt schließlich setzte Marcel Ruhl, indem er sich mit einem Dauerschach in ein hart umkämpftes Remis retten konnte. Nach drei klaren Siegen steht am kommenden Spieltag das Spitzenduell gegen Wolfhagen/ Bad Emstal auf dem Plan – es bleibt spannend.

SV Anderssen Arolsen 1 Homberger SC 1 6:2
Boelke, Thomas Pfaff, Volker 1:0
Henze, Hermann-Josef Wiegand, Stefan 1:0
Brückmann, Gerd Schmehl, Jürgen ½:½
Ruhl, Moritz Schmehl, Torsten 1:0
Wolf, Jürgen Mentel, Marko 1:0
Ruhl, Marcel Eckert, Juergen ½:½
Bonte, Mario Hofmeier, Ingo 0:1
Beisinghoff, Rudolf Krug, Gerrit 1:0
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SVA 1: Zweites Spiel, zweiter Sieg

VELLMAR/ BAD AROLSEN. Nach einem klaren 5,5:2,5 Sieg gegen Vellmar bleibt Arolsen weiter mit weißer Weste.

Ohne Gerd Brückmann dafür mit Ersatzjoker Stefan Reuschel versprachen die Gastgeber aus Vellmar eine deutlich härtere Nuss zu werden als Hofgeismar. Nichtsdestotrotz gab es für Mannschaftskapitän nur eine Devise: Auf Sieg spielen!

Gänzlich friedlich endeten dann die ersten Partien, als Hermann Henze nach kurzweiligen Mittelspielgeplänkel in den Remishafen einlief, während Torsten Fankhaenel nach der Auflösung des gegnerischen Isolanis nichts greifbares vorweisen konnte. Und auch Taktifuchs Jürgen Wolf fand sich irgendwann in einer Stellung wieder, bei der es für beide Seite weder ein vor noch zurück gab – Remis.

Für die Arolser Führung sorgte Marcel Ruhl, der mit einem starken Qualtitätsopfer im Endspiel seine Freibauern gewinnbringend zur Geltung bringen konnte. Dem wollte Neuzugang Mario Bonte nicht nachstehen und erlegte den gegnerischen König mit einem fulminanten Mattangriff, während kurz darauf Moritz Ruhl seine Mehrfigur mit technischer Präzision zum Sieg verdichtete und so für die Vorentscheidung sorgte – 4,5:1,5 für Arolsen.

Joker Stefan Reuschel hatte mit Volker Haus ein starken Ersatzspieler vorgesetzt bekommen und musste nach allerlei taktischen Komplikationen seine Dame opfern ohne dafür ausreichend Gegenspiel zu erhalten – es sollte der einzige Sieg für Vellmar bleiben an diesem Tag. Den goldenen Schlusspunkt setzte am Spitzenbrett Thomas Bölke, der mit einem brachialen Springeropfer die gegnerische Königsstellung zertrümmerte und am Ende mit einem ganzen Mehrturm dastand.

SK Vellmar 1950 2 SV Anderssen Arolsen 1 2,5:5,5
Kleinschmidt, Felix Boelke, Thomas 0:1
Blaschke, Henri Johannes Henze, Hermann-Josef ½:½
Höhmann, Wilfried Fankhaenel, Torsten ½:½
Azizov, Fariz Ruhl, Moritz 0:1
Calci, Fiorino Wolf, Jürgen ½:½
Wagner, Andreas Ruhl, Marcel 0:1
Thurau, Carsten Bonte, Mario 0:1
Haus, Volker Reuschel, Stefan 1:0
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Kirschning Gedenkturnier mit Najdorf Eröffnung

Stefan Reuschel gewinnt Kirschning Gedenk-TurnierDas auf 4 Runden angesetzte Turnier im Schnellschachmodus sollte in diesem Jahr unter dem Erööfnungsmotto „Najdorf-Variante“ der Sizianischen Verteidigung gespielt werden. Im ersten Turnier gewann Jürgen Wolf knapp vor den Mitfavoriten und es versprach ein spannendes Turnier zu werden.
Im zweiten Turnier bestätigte sich dies, kamen doch zu den bereits an Platz zwei liegenden Stefan Reuschel und Hermann Henze weitere Anwärter auf einen Spitzenplatz hinzu, Frieder Wagener und Martin Malinowski wollten auch mitmischen und landeten nur einen Punkt vor dem Spitzenduo.
Jürgen Wolf konnte leider aus terminlichen Gründen keine drei Turniere mitspielen und schied damit aus beim Kampf um einen Sieg. Anders Stefan Reuschel und Hermann Henze. Beide waren hochmotiviert, Stefan Reuschel hatte allerdings den Vorteil, dass er die Eröffnung aus dem ff kannte und siegte im dritten Turnier souverän mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Malinowski. Also mußte Hermann Henze im entscheidenden vierten Turnier siegen, um noch gewinnen zu können. Doch nachdem er gegen Wolf in ein Remis einwilligte, musste er gegen Reuschel im direkten Vergleich alles auf Sieg setzen.

Er opferte seine Dame doch seine Stellung verschlechterte sich Zug um Zug. Reuschel gewann und mußte im nächsten Spiel gegen Wolf antreten, der befreit aufspielen konnte, hatte er doch eh keine Chance mehr auf einen Sieg des Turniers. Wolf entzog sich allen eröffnungstaktischen Schwierigkeiten, brachte Reuschel in Zeitnot, in der dieser dann entsheidendes Material einstellte. Dennoch wurde Reuschel aufgrund der starken Turniere zuvor mit 12,5 Punkten Gesamtsieger vor dem abgeschlagenen Hermann Henze (10,5 Punkte). Den dritten Platz teilten sich Frieder Wagener und Martin Malinowski (7,5 Punkte) vor Jürgen Wolf (7 Punkte), Harald Block (3 Punkte) und Rudolf Beisinghoff (2 Punkte).

NameTurnier ITurnier IITurnier IIITurnier iVSumme 3 aus 4
Reuschel344,5412,5
Henze342,53,510,5
Wagener232,517,5
Malinowski1,5337,5
Wolf3,53,57
Block0,52,53
Beisinghoff22
Jonas0,500,5
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SVA 1: Saisonauftakt gelungen!

Schach Nordhessenliga – Runde 1

BAD AROLSEN. Mit einem klaren 5,5:2,5 schickten die Arolser den Aufsteiger aus Hofgeismar nach Hause und sorgten für einen gelungenen Saisonauftakt.

Der einzige Wermutstropfen floss noch vor Wettkampfbeginn: Durch den kurzfristigen Ausfall von Marcel Ruhl lagen die Residenzstädter prompt mit 0:1 hinten.

Das hinderte die Mannschaftskollegen keinesfalls daran, munter auf Angriff zu spielen. Nachdem Martin Malinowski mit Dame gegen zwei Leichtfiguren keine Probleme hatte seinen Partie zum Sieg zu führen, meldete sich auch Neuzugang Mario Bonte zu Wort und wickelte gegen seinen jungen Gegner geschickt in ein gewonnenes Turmendspiel über. Kurzen Prozess machte Thomas Bölke am Spitzenbrett nachdem Jens Hohlbein ein Springeropfer übersah und sich sein König kurz darauf in einem Mattnetz wiederfand – 3:1 für Arolsen.

Jürgen Wolf knetete den Gegner lange mit seinem Läuferpaar musste aber schließlich der findigen Verteidigung von Ernst Schmidt Tribut zollen und ins Remis einwilligen. Für die Vorentscheidung sorgte Mannschaftskapitän Hermann Henze, der Sebastian Hild erst nach allen Regeln der Kunst einschnürte und dann gewinnbringend Material eroberte – 4,5:1,5 für Arolsen.

Mit dem Sieg im Gepäck stellten Moritz Ruhl und Gerd Brückmann alle weiteren Gewinnbemühungen ein und gaben ihre Partien nach vier Stunden Spielzeit Remis – 5,5:2,5 für Arolsen. In zwei Wochen wartet mit Vellmar ein deutlich dickerer Brocken auf die Arolser – alles ist möglich!

SV Anderssen Arolsen 1 SK Hofgeismar 1 5,5:2,5
Boelke, Thomas Hohlbein, Jens 1:0
Henze, Hermann-Josef Hild, Sebastian 1:0
Brückmann, Gerd Hartmann, Arndt ½:½
Ruhl, Moritz Schäfer, Gerhard ½:½
Wolf, Jürgen Schmidt, Ernst ½:½
Ruhl, Marcel Hübner, Uwe -:+
Bonte, Mario Mielke, Jonas 1:0
Malinowski, Martin Mielke, Andreas 1:0
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Stefan Reuschel gewinnt Meckelburg-Gedächtnisturnier

Der souveräne Sieger mit 14 von 15 möglichen Punkten wurde nach vier Spieltagen wie auch schon 2018 Stefan Reuschel. Während er im letzten Jahr noch ein Stechen mit Jürgen Wolf austragen musste, genügten ihm in diesem Jahr drei erste Plätze in vier gespielten Turnieren mit einem fast optimalen Ergebnis. Die Gegner hatten es ihm allerdings auch leicht gemacht, waren doch von den Spitzenspielern Jürgen Wolf nur an einem Turnier anwesend, Hermann Henze pausierte gleich alle vier Turniere. Lediglich Martin Malinowski konnte ihm eine Partie abnehmen, jedoch reichten zwei passable Ergenisse mit jeweils 4 Punkten und sein durchwachsenes Ergebnis im ersten Turnier am Ende nur für einen abgeschlagenen zweiten Platz (10,5 Punkte)

Harald Block konnte trotz absteigender Form (9 Punkte) mit seinem dritten Platz zufrieden sein, knapp vor dem Vorsitzenden Rudolf Besinghoff (8,5  Punkte). Die weiteren Teilnehmer hatten an Schluss keine drei Ergebnisse zu addieren, so dass sie auch keine Chancen auf die ersten Plätze hatten.

Die Tabelle:

NameTurnier ITurnier IITurnier IIITurnier IVSumme derPunkte
Reuschel534514
Malinowski2.54410.5
Block4329
Beisinghoff2.531.538.5
Ruhl, Moritz42.56.5
Wolf44
Wagener033
Junghans1102
Umlauf, W.22
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Erdbeerblitzturnier geht ins Stechen

Dieses Jahr wurde das traditionelle Erdbeerblitzturnier sehr spät ausgetragen, daher mussten die Spieler auf die gewohnten süßen Früchte verzichten. Die Motivation, den begehrten Pokal zu gewinnen war dennoch hoch, zumal die Bad Arolser Spieler auch noch Punkte für die Blitzwertung ergattern konnten.

Mit Hermann Henze, Jürgen Wolf und Stefan Reuschel waren dann auch die Sieger der vergangenen Jahre am Start. Wolf begann stark gegen Malinowski und demonstrierte, wie man in der Abtauschvariante der Französischen Partie als Schwarz gewinnen kann. Auch die weiteren Partien gegen Frieder Wagener, Harald Block, Rudolf Beisinghoff und Witold Umlauf gewann Wolf. Sollte Stefan Reuschel seinem Siegeszug ein Ende bereiten können? Doch Reuschel verstrickte sich in eine komplizierte Stellung, verlor viel Zeit, die Übersicht und schließlich die Partie. Blieb also nur noch der Rivlae Hermann Henze. Der hatte sich ebenso wie Wolf keine Blöße gegeben und alle seine Partien bisher gewonnen, so dass das direkte Duell über den Turniersieg entscheiden würde.

Oder eben nicht, einigten sich beide und ausgeglichener Stellung doch auf Remis. Da der Pokal nicht geteilt werden kann, mußte ein Stechen mit 2 Partien entscheiden. Doch hier hatte Wolf sein Pulver offenbar verschossen, stellte er in beiden Partien zur Verwunderug der Kibitze jeweils eine ganze Figur ein, gratulierte Hermann Henze zum Pokalgewinn und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Stefan Reuschel schließlich konnte mit etwas Abstand und Platz 3 zufrieden sein; mehr erhofft hatten sich Martin Malinowski (4 Punkte, 4ter Platz), und Frieder Wagener (2,5 Punkte, 5 ter Platz), gefolgt von Witold Umlauf, Rudolf Beisinghoff und Harald Block.

R. Beisinghoff (r.) gratuliert J. Wolf (l.) und H. Henze (m)

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Entscheidung in der letzten Partie

Im letzten der drei Turniere zum Ausspielen des Sauerland-Waldeck-Pokals kamen mit den starken Spielern Andree Becker, Gerhard Schubert, Andree Weber und Bernhard Rittmeier gleich drei Aspiranten auf den Gesamtsieg nach Bad Arolsen. Aus Bad Arolsen wollte Hermann Henze oben mitmischen, Stefan Reuschel und Martin Malinowski dem einen oder anderen der Favoriten ein Bein stellten. Letzerem gelang das auch, gewann er doch seine Partien gegen Schubert, Weber, Henze und Reuschel, verlor aber einige einer Partien unnötiger Weise, so dass er zum Schluss nur neunter wurde. Reuschel hatte zum Schluss einen Punkt mehr auf dem Konto, der aber in dem dichtgedrängten Mittelfeld zu Platz 5 reichte. Henze musste neben seinem Punktverlust gegen den Vereinskameraden auch gegen den Jugendlichen Lucas Münich (Korbach) sowie Andree Becker (Bestwig) aufgeben, so dass neben Remisen gegen die Mitfavoriten zwar der dritte Platz erreicht wurde, aber in der Gesamtwertung nur der vierte Platz. Aufgrund seiner Verluste gegen Malinowski und Reuschel reichte es für Andree Becker ebenfalls nur für den dritten Platz, da er aber in Korbach besser platziert war, auch in der Gesamtwertung auf Platz 3.
Also blieben nur noch Rittmeier und Becker für den Titelgewinn. Rittmeier hatte zwar in Korbach den Sieg geholt, in Bestwig allerdings nur Platz 5, so dass Becker, der in Bestwig zweiter wurde, bei einem Sieg des Turniers in Bad Arolsen erster sein würde. Becker hatte eine Partie verloren, Rittmeier erst ein Remis abgegeben, so dass es auf das direkte Duell ankam, das in der letzten Partie des Turniers ausgetragen wurde.
Becker musste alles auf eine Karte setzen, und spielte auf Angriff. Doch Berhard Rittmeier parierte alle Angriffsbemühungen geschickt und schließlich endete die Partie Remis.

Damit stand der neue Titelträger des Sauerland-Waldeck-Pokals fest: Bernhard Rittmeier.

Andree Becker konnte als zweiter auf die Revanche im nächsten Jahr verweisen.

Die Tabelle nach drei Turnieren:

NameVereinTurnier in KorbachTurnier in BestwigTurnier in Bad ArolsenGesamtpunkte
Rittmeier, BVelmede-Bestwig17/18
10 Wertungspunkte
13/16
5 Wertungspunkte
12/14
10 Wertungspunkte
20
Becker, AVelmede-Bestwig14/16
8 Wertungspunkte
11,5/13
8 Wertungspunkte
16
Weber, AVelmede-Bestwig16,5/18
8 Wertungspunkte
13,5/16
6,5 Wertungspunkte
8/13
6,5 Wertungspunkte
14,5
Henze, H.Bad Arolsen16/18
7 Wertungspunkte
8/13
6,5 Wertungspunkte
13,5
ThanabalasinganVelmede-Bestwig14/16 Sieg im Stechen
10 Wertungspunkte
10
Schubert, G.Velmede-Bestwig15/18
6 Wertungspunkte
7/16
1 Wertungspunkt
7/13
3 Wertungspunkte
9
BremkeVelmede-Bestwig13,5/16
6,5 Wertungspunkte
6,5
Lages, K.-H.Korbach13,5/18
5 Wertungspunkte
5
Malinowski, M.Bad Arolsen12/18
4 Wertungspunkte
7/16
1 Wertungspunkt
6,5/13
1 Wertungspunkt
5
Reuschel, St.Bad Arolsen (Gast)7,5/13
5 Wertungspunkte
5
Norgal, MarcKorbach9/18
1 Wertungspunkt
6/167/13
3 Wertungspunkte
4
Happe, D.Velmede-Bestwig11,5/16
4 Wertungspunkte
4
Käding, W.Korbach10,5/18
3 Wertungspunkte
3
Schwarzkopp, F.Velmede-Bestwig10/16
3 Wertungspunkte
3
Münich, L.Korbach6,5/167/13
3 Wertungspunkte
3
Wagener, F.Bad Arolsen10/18
2 Wertungspunkte
2
Grön, B.Korbach6/187/16
1 Wertungspunkt
1
Beisinghoff, R.Bad Arolsen6/163/13
Block, H.Bad Arolsen8/18
Emde, W.Korbach7/18
Pudleiner, MeikKorbach6,5/18
Paul, Y.Korbach6,5/18
Lira, F.Korbach6/18
Enste, Th.Velmede-Bestwig4/16
Kramer, A.Velmede-Bestwig3/18
Lira, F.Korbach1,5/161/13
Keusgen, T.Korbach1/18
Kramer, C.Velmede-Bestwig0,5/180/16
Molodid, LKorbach0/18

 

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Meckelburg-Gedenkturnier (15 Min. Bedenkzeit)

NameTurnier ITurnier IITurnier IIITurnier IVSumme derPunkte
Reuschel534514
Malinowski2.54410.5
Block4329
Beisinghoff2.531.538.5
Ruhl, Moritz42.56.5
Wolf44
Wagener033
Junghans1102
Umlauf, W.22
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Waldeck-Sauerland-Blitz in Korbach

Das erste der drei Turniere zur Ausspielung des Waldeck-Sauerland-Blitzpokals wurde von den angereisten Schachfreunden aus Velmede Bestwig dominiert. Bernhard Rittmeier, der nominal stärkste Spieler gab sich keine Blöße und verlor kein einziges Spiel, lediglich zwei Remis gegen die direkten Konkurenten Andre Weber und Hermann Henze musste Turnierleiter Wolfgang Käding bei ihm eintragen, so dass er mit 17 von 18 möglichen Punkten Sieger wurde. Andree Weber wollte seinem Vereinskollegen folgen, musste allerdings in ein Remis mehr einwilligen, so dass er mit 16,5 von 18 auf Platz zwei landete.

Hermann Henze gab ebenfalls keine Partie ab, erreichte 16 Punkte, damit Platz 3 und sicherte sich eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden Turniere.

Gerhard Schubert, Bestwig, musste sich gegen Rittmeier und Karl-Heinz Lages (Korbach) geschlagen geben und erreichte mit 15 Punkten Platz 4.

Letzterer wurde mit 13,5 Punkten bester Korbacher auf Platz 5.

Auf den weiteren Plätzen folgten Martin Malinowski (Bad Arolsen), Wolfgang Käding (Korach), Friedrich Wagener (Bad Arolsen), Marc Norgall (Korbach), Harald Block (Bad Arolsen), Wilhelm Emde (Korbach) und Meik Pudleiner (Korach). Auf den weiteren Plätzen folgten noch einige Jugendliche aus Korbach und Bestwig, die das Turnier jedoch nicht zu ende spielten. Dazu war der Abend dann doch zu lang.

Die Abschlusstabelle:

NameVereinTurnier in KorbachTurnier in BestwigTurnier in Bad ArolsenGesamtpunkte
Rittmeier, BVelmede-Bestwig17/18
10 Wertungspunkte
13/16
5 Wertungspunkte
12/14
10 Wertungspunkte
20
Becker, AVelmede-Bestwig14/16
8 Wertungspunkte
11,5/13
8 Wertungspunkte
16
Weber, AVelmede-Bestwig16,5/18
8 Wertungspunkte
13,5/16
6,5 Wertungspunkte
8/13
6,5 Wertungspunkte
14,5
Henze, H.Bad Arolsen16/18
7 Wertungspunkte
8/13
6,5 Wertungspunkte
13,5
ThanabalasinganVelmede-Bestwig14/16 Sieg im Stechen
10 Wertungspunkte
10
Schubert, G.Velmede-Bestwig15/18
6 Wertungspunkte
7/16
1 Wertungspunkt
7/13
3 Wertungspunkte
9
BremkeVelmede-Bestwig13,5/16
6,5 Wertungspunkte
6,5
Lages, K.-H.Korbach13,5/18
5 Wertungspunkte
5
Malinowski, M.Bad Arolsen12/18
4 Wertungspunkte
7/16
1 Wertungspunkt
6,5/13
1 Wertungspunkt
5
Reuschel, St.Bad Arolsen (Gast)7,5/13
5 Wertungspunkte
5
Norgal, MarcKorbach9/18
1 Wertungspunkt
6/167/13
3 Wertungspunkte
4
Happe, D.Velmede-Bestwig11,5/16
4 Wertungspunkte
4
Käding, W.Korbach10,5/18
3 Wertungspunkte
3
Schwarzkopp, F.Velmede-Bestwig10/16
3 Wertungspunkte
3
Münich, L.Korbach6,5/167/13
3 Wertungspunkte
3
Wagener, F.Bad Arolsen10/18
2 Wertungspunkte
2
Grön, B.Korbach6/187/16
1 Wertungspunkt
1
Beisinghoff, R.Bad Arolsen6/163/13
Block, H.Bad Arolsen8/18
Emde, W.Korbach7/18
Pudleiner, MeikKorbach6,5/18
Paul, Y.Korbach6,5/18
Lira, F.Korbach6/18
Enste, Th.Velmede-Bestwig4/16
Kramer, A.Velmede-Bestwig3/18
Lira, F.Korbach1,5/161/13
Keusgen, T.Korbach1/18
Kramer, C.Velmede-Bestwig0,5/180/16
Molodid, LKorbach0/18

 

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