Wichtig: Terminänderungen und Beginn der Stadtmeisterschaft

Im ursprünglichen Plan war für den Bad Arolser Viehmarkt die vierte Runde des Kurzpartienturniers vorgesehen; da jedoch am Viehmarktsfreitag kein Schach gespielt wird, wird dieser Termin auf Ende August verschoben.

Beachtet bitte auch die anderen sich ergebenden Änderungen im Terminplan.

Am 24.08 beginnt die Stadtmeisterschaft 2018.
Meldeschluss dazu ist 20:15

 

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Sommerfest mit Wanderung zu den Hollenkammern

Auf dem in diesem Jahr auch als Saisonabschlussfeier dienende Sommerfest sollten die Teilnehmer erst einmal Wege abseits der 64 Felder beschreiten. Martin Malinowski, der Organisator, hatte eine Wanderung vorbei an den „Volkmarsen Klippen“ zu den Hollenkammern vorgeschlagen und fast alle Schachspieler fanden sich trotz der warmen Temperaturen dazu ein.


An den Hollenkammern angekommen, erfuhren die Teilnehmer der Wanderung etwas über die Sagen, die sich um diesen landschaftlich reizvollen Ort ranken, sowie die historischen Tatsachen. Ausserdem wartete im Bachlauf eine kühle Erfrischung für jeden.

Wieder zurück am Ausgangspunkt stärkten sich die Spieler sowie ihre Begleitungen am Kuchenbuffet bevor sich einige auch mal anderen Spielen (im Bild „Mühle“ zuwandten).

  
Doch gegen Abend hieß es dann: „Die Steaks sind fertig“, was sich niemand zweimal sagen ließ.

 

Nachdem der erste Hunger gestillt war, konnten junge und junggebliebene Spieler nicht der Verlockung widerstehen, auch auf dem Schachbrett aktiv zu werden.

Erst die Dunkelheit machte diesen Spielen ein Ende und alle Anwesenden waren zufrieden und satt und freuen sich schon aufs Sommerfest im nächsten Jahr.

 

 

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Christopher Kearns gewinnt den Waldecker-Sauerland-Blitzpokal

WLZ_18.7.2018
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Reuschel gewinnt erstmals Erdbeerblitz-Pokal

Trotz Fussball-Weltmeisterschaft hatte das diesjährige Erdbeerblitzturnier genug Anziehungskraft, auch sonst eher selten gesehene Schachspieler in die Clubräume des SV Anderssen Aroslen zu locken. Diese Gelegenheit nutzte der Vorsitzende um dem langjährigen Mitglied Stefan Reuschel die Ehrennadel für 40 Jahre Mitgleidschaft zu überreichen.
Stefan Reuschel hatte bis dahin noch niemals dieses von unserem leider verstorbenen Mäzen Berthold Meckelburg initiierte Turnier gewonnen, aber auch andere Schachspieler wollten um den Sieg kämpfen: Hermann Henze ebenso wie Paul Schäfer und die Ruhl-Brüder Marcel und Moritz; Rudolf Beisinghoff, Martin Malinowski, Frieder Wagener und Witold Umlauf hofften auf den einen oder anderen Überraschungssieg.

Es begann sehr gut für Stefan Reuschel, der nach langer Abstinenz wieder mal die schwarzen und weissen Figuren bewegte – er schien nichts verlernt zu haben. Nach Siegen gegen Schäfer, Beisinghoff, Henze und Umlauf traf er auf Malinowski, der ebenfalls noch keine Partie abgegeben hatte. Er wählte die Sizilianische Eröffung mit Übergang ins Mora-Gambit, in dem er einen Bauern gegen die Entwicklung opferte. Als Reuschel dann auch noch eine Figur opferte, sagt Malinowski: „Das must du mir zeigen.“, und nahm das Opfer an. Es entspann sich eine interessante Partie in der sich Malinowski schließlich einem Mattangriff gegenübersah, so dass er das gewonnene Material wieder hergeben mußte. In unklarer Stellung hatten beide Spieler nicht genügend Zeit, so dass es am Ende Remis wurde. Malinowski machte sich nun, nachdem er dem Führenden ein Remis abgetrotzt hatte, Hoffnungen auf einen vorderen Platz. Im folgenden Spiel gegen Beisinghoff wollte er den schwarzen Springer mit Königangriff erobern,  übersah aber ein einzügiges Matt. Im Spiel gegen Hermann Henze, der nach seinem Verlust gegen Reuschel auch gegen Schäfer einen Punkt abgegeben hatte, hatte er wiederum die leicht bessere Stellung. Aber statt in ein Remis einzuwilligen, überzog er die Stellung und verlor; damit waren seine Gewinnchancen dahin. Paul Schäfer wiederum mußte einsehen, dass die Nachwuchsspieler Moritz und Marcel Ruhl ebenbürtige Spieler geworden sind und verlor gegen beide. Durch seine beiden Verlustpartien gegen Reuschel und Malinowski war er ebenfalls aus dem Rennen um Platz 1. Also konnten nur noch Marcel und Moritz Ruhl Stefan Reuschel vom Pokalgewinn aufhalten. Marcel spielte vorsichtig, aber zu langsam, so dass seine Zeit fiel. Moritz dagegen hielt auch in der Zeit mit und rang schließlich das zweite Remis ab.

Dennoch bedeutete dies den Sieg von Stefan Reuschel. Hermann Henze gewann seine restlichen Partien, so dass es für ihn schließlich für Platz zwei reichte. Moritz Ruhl und Martin Malinowski teilten sich den dritten Platz vor Paul Schäfer auf Platz 5.
Platz 6 teilten sich Frieder Wagener und Marcel Ruhl, Beisinghoff und Umlauf landeten auf den letzten Plätzen in diesem starken Feld.

Das Foto zeigt die Erstplatzierten (v. l. n. r): Malinowski-Henze-Reuschel-Ruhl, Moritz

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Vereinsmeisterschaft 2018 entschieden

Hermann Henze Vereinsmeister 2018
David  Kober erstmalig Sieger in der Seniorenwertung

Das war mal so richtig nach dem Geschmack von Hermann Henze und machte den letztjährigen kleinen Ausrutscher doch wieder mehr als wett, als er nur dritter wurde. Mit 6,5 aus möglichen 7 Punkten holte er sich absolut souverän den Vereinsmeistertitel vor den beiden Ruhl-Brüdern Moritz und Marcel, welche mit 5,5 und 5 Punkten auf den Plätzen 2 und drei folgten.

Absolute Spannung versprach auch die Wertung des Seniorsiegers (Teilnehmer über 60 Jahre), welcher erst in der letzten Runde feststand. Hier konnte sich erstmalig der wieder nach langer Pause spielende David Kober mit 4 Punkten knapp vor den Vorjahressieger Rudolf Beisinghoff durchsetzen und den begehrten Pokal in Empfang nehmen.

Gleich in den ersten Runden machte Henze klar, dass der diesjährige Titel nur über ihn ging. Er siegte in Runde 1 gegen Vitold Umlauf, aber auch die Ruhl-Zwillinge holten problemlos gegen Junghans und Wagener die volle Punktzahl, einzig Mitfavorit Beisinghoff verlor absolut überraschend gegen Kober und ließ somit unerwartet Federn. Die zweite Runde brachte gleich eine Vorentscheidung, musste Henze doch gegen Marcel Ruhl mit den weißen Steinen ran. In etwas gedrückter Stellung bot er remis an, Marcel wollte aber mehr, lehnte ab und überzog danach seine Stellung dermaßen in ein verlorenes Endspiel, was zu einer aussichtsloser Stellung und anschließender Niederlage führte. Derweil siegte Bruder Moritz gegen Block und Kober gegen Umlauf. Beisinghoff musste gegen Peter Junghans seine zweite Niederlage einstecken und war damit raus aus dem Favoritenkreis. Die dritte Runde brachte dann die Entscheidung im Titelrennen, als Henze mit Schwarz gegen Moritz Ruhl auch diesem eine klare Niederlage mit beherztem Königsangriff durch seine Schwerfiguren zufügte und verlustpunktfrei mit 3 Punkten die Tabelle anführte. Auch Beisinghoff kam mit Sieg gegen Block endlich im Turnier an und gewann souverän, Marcel Ruhl gewann gegen Kober. In Runde 4 siegten fast alle Favoriten, außer Marcel Ruhl! Dieser musste gegen Wagner nach dessen starkem Angriff remis gegeben, wobei anfänglich alles schon nach einer Niederlage für Ihn aussah. Und gegen Wagener hatte Henze mit Weiß in Runde 5 auch schwer zu kämpfen. Eigentlich in guter Position mit Weiß spielend, verhaspelte er sich dermaßen und absolut unnötig, dass Wagener zu einem guten Angriff kam, den Henze so gerade abwehren konnte und auch hier mit einem halben Punkte zufrieden gewesen wäre. Aber auch Wagener wollte hier mehr, opferte nicht ganz korrekt eine Figur, Henze konterte in ein gewonnenes Endspiel und siegte anschließend klar. Gleichzeitig ging das Ruhl´sche Bruderduell Moritz gegen Marcel remis aus, was Henze somit in der Tabelle nach 5 Runden und noch 2 zu spielenden Partien 1,5 Punkte Vorsprung einbrachte. Und somit konnte er sich gegen seinen Mannschaftskollegen Beisinghoff auch ein Remis in Runde 6 erlauben, was ihm nach Siegen der Konkurrenz dann immer noch einen vollen Punkt Vorsprung vor der letzten Runde brachte. Und hier reichte eigentlich ein Remis gegen Harald Block zum Gesamtsieg, aber Henze spielte mit Weiß voll Pulle auf den groß rochierten schwarzen König von Block. Dieser musste auch siegen, um noch Chancen auf die Seniorenwertung zu haben, aber ohne Gegenspiel und mit offener Stellung hatte er Henze nichts mehr entgegenzusetzten und wurde glatt mattgesetzt. Dies nutzte David Kober mit einem Sieg gegen van Steenput gnadenlos aus und setzte sich mit 4 Punkten noch vor Beisinghoff, der gegen Marcel Ruhl den vollen Punkt abgeben musste, auf Platz 4 und somit zum Seniorenpokalsieger. Moritz Ruhl gewann gegen Junghans und konnte somit knapp vor seinem Bruder Marcel den zweiten Platz erobern. Auch Wagener konnte seinen Tabellenplatz mit einem Sieg gen Umlauf, der auf Messer`s Schneide war, noch etwas verbessern.

Die Tabelle:

  1. H. Henze          6,5 aus 7
  2. Ruhl Moritz     5,5
  3. Ruhl, Marcel   5
  4. David Kober    4
  5. Rudolf Beisinghoff 3,5
  6. Frieder Wagener 3,5
  7. Harald Block 3
  8. Peter Junghans 2
  9. Witold Umlauf 2
  10. Andre v. Steenput 0

 

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Jürgen Wolf siegt im zweiter Waldeck-Sauerland Blitzturnier 2018 in Bad Arolsen

Mit denkbar knappen 7,5 Punkten holte sich Jürgen Wolf den Sieg und damit 10 Punkte in der Gesamtwertung des über drei Turniere ausgespielten länderübergreifenden Blitzpokals. Zweiter mit 7 Punkten wurde Schachfreund Zachos, der den weiter Weg aus Eichlinghofen (Dortmund) nicht gescheut hatte, um an diesem Turnier teilzunehmen.

Den dritten Platz teilten sich mit jeweils 6,5 Punkten Burkhard Krieger (Bigge) und Hermann Henze (Bad Arolsen). Henze hatte bereits in Korbach 6 Punkte für die finale Wertung verbucht und führt in der Tabelle beider Turniere jetzt mit 12,5 Punkten
vor Jürgen Wolf, der 12 Punkte summieren kann. Auf Platz 5 folgte Malinowski (Bad Arolsen) mit 6 Punkten vor Karl-Heinz Lages, Mark Norgall, Wolfgang Käding Yaron Paul und Paul Breske (alle Korbach).
Spannend wird es also im letzten Turnier am 29.06. in Bestwig, wo noch einige Spieler Chancen auf den Sieg des Pokals haben.
Im Foto die beiden Sieger in Bad Arolsen.
Tabelle der gemeinsamen Wertung beider Turniere:

 

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SVA 1: Traumsaison ohne Aufstieg

Arolsen reiste früh an, spielte souverän und siegte mit schon fast erstaunlicher Einfachheit. Acht Mannschaftsiege sowie ein Unentschieden standen am Ende zu Buche. Kurzum: Eine Traumsaison. Und doch fehlte das Happy-End, da der Mitkonkurrent aus Bad Emstal/ Wolfhagen einfach mehr Tore schoss. Oder Brettpunkte wie man im Schach zu sagen pflegt. Schön wars trotzdem. Und viel spannender als sich ohne Kampf von einem 4:4 zum nächsten zu Hangeln. In diesem Sinne kann es auch in der nächsten Saison nur heißen: Attacke!

SK Bad Sooden-Allendorf 2 SV Anderssen Arolsen 1 2:6
Hermann, Albert Boelke, Thomas 0:1
Gonnermann, Jan Henze, Hermann-Josef ½:½
Bomert, Egon Brückmann, Gerd 0:1
Wernersson, Jonathan Ruhl, Moritz 1:0
Liebert, Frank Beisinghoff, Rudolf 0:1
Simon, Götz-Jochen Block, Harald ½:½
Richter, Wolfram Ruhl, Marcel 0:1
Kaese, Georg Malinowski, Martin 0:1
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SVA1: Verdienter Arbeitssieg ohne Wert

Die Geschichte zum Arolser 5,5:2,5 Sieg gegen Baunatal ist schnell erzählt: Während die Topscorer Constantin Vogel und Gerd Brückmann kampflos zu vollen Punkten kamen, rauchten bei den Remiskönigen Hermann Henze sowie Thomas Bölke schon nach kurzer Zeit die Friedenspfeifen.

Harald Blocks unglückliche Niederlage wurde umgehend von Jürgen Wolf gekontert, der seinen Gegner mit einem Qualitätsopfer elegant zur Strecke brachte. Martin Malinowski in der Rolle des Entfesselungskünstlers drehte eine klar schlechtere Stellung in Richtung Gewinn, um anschließend Remis anzubieten und so den Mannschaftssieg klarzumachen.

Im letzten Akt folgte ein kleiner Endspielkrimi mit Rudolf Beisinghoff in der Hauptrolle. Die Geschichte nahm nach einigen Irrungen und Wirrungen ein gutes Ende

Ende gut alles gut könnte man nun meinen. Weit gefehlt. Denn der direkte Konkurrent Bad Emstal/ Wolfhagen überzeugte gegen starke Vellmarer ebenfalls, der Aufstieg scheint ihnen kaum mehr zu nehmen. Ein Ausrutscher am letzten Spieltag jedenfalls käme einem Wunder gleich…..

SV Anderssen Arolsen 1 Schachklub Baunatal 1963 1 5,5:2,5
Boelke, Thomas Belz, Christian ½:½
Vogel, Constantin Weyer, Christof +:-
Henze, Hermann-Josef Meyn, Werner ½:½
Brückmann, Gerd Wuttke, Bodo +:-
Wolf, Jürgen Sharikow, Alexej 1:0
Beisinghoff, Rudolf Hödtke, Jörn 1:0
Block, Harald Gibhardt, Peter 0:1
Malinowski, Martin Sarbidi, Juri ½:½
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Bericht der Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2018_Bericht WLZ
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Arolsen siegt in Kaufungen und bleibt am Tabellenführer Bad Emstal/Wolfhagen dran

Hauptsache gewonnen war der Kommentar von Mannschaftsführer Henze zum knappen Sieg in Kaufungen, mussten diese doch kampflos durch das Fehlen von Bebendorf in den überaus wichtigen Kampf gegen den Abstieg gleich einen Punkt kampflos abgeben, der Arolser Beisinghoff hatte somit einen ruhigen Nachmittag.

Auch Arolsen fehlten die beiden Spitzenspieler Vogel und Boelke, was aber mit starkem Ersatz von Malinowski und Wende kompensiert wurde.

Nach besagtem kampflosen Sieg und dem Remis von Wolf nach ca. 1 ½ Stunden Spielzeit gegen Becker nach absolut verrammelter Bauernstellung hielt Arolsen die Führung, aber leider nicht lange.

Ersatzmann Robert Wende an Brett 8 musste gegen den Kaufunger Schneider  lange gegen drohenden Materialverlust ankämpfen, aber leider erfolglos. Am Ende war der Nachteil zu groß, Dame gegen Turm war dann doch zu viel und  Wende gab auf zum Ausgleich für Kaufungen, der aber auch nicht lange hielt.

Denn der in bestechender Form spielende Moritz Ruhl sorgte nach knapp 2 Stunden für die erneute Arolser Führung. Mit Schwarz machte er gegen Eiser an Brett 4 mächtig Druck am Damenflügel, eroberte einen Bauern und erreichte dadurch zwei Freibauern auf der C und H-Linie. Nach weiterem Bauernverlust durch sein starkes Eindringen des Turmes gab der Kaufunger entnervt auf, Arolsen führte wieder.

Und es wurde noch besser, denn Ersatzmann Malinowski, ebenfalls in absoluter Hochform, erhöhte kurz danach auf das wichtige 3,5 zu 1,5. Mit Weiß an Brett 7 gegen den Kaufunger Gück machte er mächtig Druck mit Turm und Dame auf die gegnerische Königsstellung. Als Gück nach Damentausch glaubte, aus dem Gröbsten heraus zu sein, verlagerte Malinowski das Spiel auf den Damenflügel, wo die Bauernstellung von Schwarz  alle verbleibenden Figuren banden. Im Angesicht von nur noch schlechten Zügen gab sein Gegner auf.

Nun fehlte Arolsen noch ein halber Punkte zum ersten Mannschaftspunkt, das erklärte Mindestziel von Henze.

Aber da spielte Gerd Brückmann nicht mit. An Brett 2 mit Schwarz gegen den Kaufunger Kirchner erspielte er sich ein Endspiel mit Turm und überaus starken Springer. Er ließ seinen Gegner absolut nicht in`s Spiel kommen, gewann Bauern um Bauern um am Ende 2 glatte Freibauern Richtung Dame laufen zu lassen. Kirchner blieb nichts als die Aufgabe, Arolsen führte uneinholbar 4,5 zu 2,5 und bleibt damit am Spitzenreiter Bad Emstal/Wolfhagen dran.

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Somit konnten die beiden restlichen Arolser Bretter befreiter aufspielen. Nicht aber unbedingt Henze. Am Spitzenbrett spielte er mit Weiß gegen Mykietyszyn und war sich eigentlich sicher, mit seinem ungleichen Läufer nach Damentausch mit einem Bauern weniger  remis halten zu können.

Aber dann sollte man auch die Damen tauschen. Dies versäumte Henze und musste sich einem folgenschweren Königsangriff erwehren, den er nicht mehr standhielt. In absoluter Zeitnot griff er dann nochmals fehl und besiegelte sofort sein Schicksal zur ersten Saisonniederlage, die er aber verschmerzen konnte.

Wie auch Harald Block, der Arolser erwehrte sich im Endspiel an Brett 6 gegen Wander mit seinem Turm gegen 2 Läufer und 2 Freibauern am Ende nach ca. 5 Stunden Spielzeit am  Ende aber vergebens. Auch diese Niederlage war nicht mehr spielentscheidend.

Somit hält Arolsen die Spannung hoch um den Titel. Der nächste Kampf könnte schon eine Vorentscheidung bringen. Arolsen spielt zu Hause gegen Baunatal, der Spitzenreiter Bad Emstal/Wolfhagen muss beim starken Tabellendritten Vellmar ran.

SC Kaufungen 1 SV Anderssen Arolsen 1 3,5:4,5
Mykietyszyn, Pawel Henze, Hermann-Josef 1:0
Kirchner, Vincent Brückmann, Gerd 0:1
Becker, Martin Wolf, Jürgen ½:½
Eiser, Karsten Ruhl, Moritz 0:1
Bebendorf, Uwe Beisinghoff, Rudolf -:+
Wander, Bernhard Block, Harald 1:0
Gück, Günter Malinowski, Martin 0:1
Schneider, Victor Wende, Robert 1:0

 

Nordhessenliga: Tabelle Stand 7. Spieltag vom 25.02.2018

 

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