Schach Bezirksliga / Niederlage gegen Caissa Kassel II

Die zweite Mannschaft des Schachverein Anderssen Bad Arolsen musste in Kassel gegen Caissa`s Zweite in der Bezirksliga ran und wie schon die Erste zuvor eine Niederlage einstecken und dadurch ebenfalls den Blick nach unten in die Abstiegszone richten.

Die ersten 3 Bretter hielten das Geschehen noch zu Gunsten der Arolser offen, holten doch Guido Göttling am Spitzenbrett mit den weißen Steinen gegen den starken Klaus Powalla wie auch der Arolser Thomas Schön an Brett 3 ebenfalls mit Weiß gegen Christian Seewald, jeweils die Punketeilung. An Brett 2 konnte dann Peter Reich mit den schwarzen Steinen gegen Hartmut Austein mit einem Sieg das Ergebnis sogar verbessern, aber leider nur kurz.

Denn wie auch bei der Ersten wurde dann an den hinteren 3 Brettern alle Punkte abgegeben. Friedrich Wagener musste gegen Sebastian Rudolph an Brett 4, Harald Block gegen Malte Gutsch an Brett 5 wie auch Peter Junghans am letzten Brett gegen Marcel Schnücker die Segel streichen, was letztlich zur 4-2 Niederlage und den vorletzten Platz in der Bezirksliga bedeutete.

 Zwar hat Arolsen noch das Nachholspiel gegen den Tabellenletzten Wolfhagen in der Hinterhand, aber hier muss dann aber auf jeden Fall ein Sieg her.

Bezirksliga: Runde 6 am 24.04.2022 um 14:00 Uhr

SVG CAISSA Kassel 2SV Anderssen Arolsen 24:2
Powalla, KlausGöttling, Guido½:½
Austein, HartmutReich, Peter0:1
Seewald, ChristianSchön, Thomas½:½
Rudolph, SebastianWagener, Friedrich1:0
Gutsch, MalteBlock, Harald1:0
Schnücker, MarcelJunghans, Peter                      1:0 
Einzelergebnisse
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Arolsens Schlappe gegen Vellmar II / Nur Reuschel und Beisinghoff siegen

Au weh, und wieder setzte es die nächste Niederlage, jetzt die dritte in Folge, der Arolser Schachcracks, gegen den Schachclub Vellmar II.

Und wieder mussten 4 Stammkräfte auf Arolser Seite ersetzt werden, leider konnten diesmal die Ersatzspieler nicht auftrumpfen, sie verloren an allen hinteren Brettern.

Den leidvollen Anfang machte hier auch gleich der Arolser Peter Junghans mit Weiß gegen den starken Wilfried Rother. Mit einem glatten Turm weniger blieb nur die Aufgabe wie auch Robert Wende gegen Gero Mahr. Dieser spielte mit Weiß einen klassischen Königsangriff mit Turmopfer, wogegen Wende zur Verhinderung eines drohendes Matts nur Material geben musste. Am Ende zu viel, 0-2 für Vellmar.

Jetzt kamen aber die Arolser auf. Rudolf Beisinghoff, an Brett 4 mit Weiß gegen Dudenko, startete einen vielversprechenden Königsangriff mit seinen Schwerfiguren und stand kurz vor dem Sieg. Dudenko verhinderte das drohende Matt mit Materialverlust, wo am Ende aber Beisinghoff mit deutlichem Vorteil im Endspiel sicher zum Sieg und 1-2 Anschluss kam.

Aber es ging noch besser, Stefan Reuschel zerlegte mit seinen beiden weißen Springern die Bauernstellung von Wagner, gewann Bauner um Bauern und hatte am Ende keinerlei Probleme, sein Endspiel gekonnt zu gewinnen und nach ca. 3 1/2 Stunden für den 2-2 Ausgleich zu sorgen.

Kurz darauf hatte eigentlich der in dieser Saison überragende Mario Bonte` an Brett 3 gegen Gottfried Steiner mit seinen schwarzen Figuren die Arolser Führung auf dem Brett. Einen satten Mehrbauern im Turmendspiel und die eigentlich bessere Königsstellung sollten doch zum Sieg ausreichen. Diesmal leider nicht, Steiner kämpfte verbissen und stellte dann nach knapp 4 Stunden Spielzeit das eigentlich nicht mehr für möglich gehaltene Remis sicher zum weiteren 2,5 zu 2,5 Gleichstand.

Das war aber das Vellmarer Zeichen. Sie drehten auf und kamen durch 2 glatte Siege zum Gesamtsieg. Erst nahm Carsten Thurau den Arolser Jugendspieler Florian Umlauf Bauer um Bauer um anschließend souverän sein Endspiel zu gewinnen, wie auch kurz danach an Brett 6 mit den schwarzen Steinen Thomas Löbermann, der den Arolser Göttling eigentlich in unklarer Stellung doch noch deutlich das Nachsehen gab.

Somit führte Vellmar uneinholbar 4,5 zu 2,5 und es spielte nur noch der Arolser Hermann Henze am Spitzenbrett gegen Blaschke.

Hier war eigentlich trotz des weit vorgerückten Bauers von Blaschke alles auf Remis eingestellt, aber hier spielte Henze mal wieder nicht mit.

Ein absolut unnötiger Zwischenzug mit seinem Springer erlaubte es Blaschke doch tatsächlich, in die gegnerische Stellung einzudringen, seinen Freibauer drohte zur Damenumwandlung zu laufen, was nur durch ein Figurenopfer zu verhindern war und schlussendlich in der 3 Niederlage in Folge für Henze aufgrund des nun deutlichen Materialnachteils endete.

Es läuft im Moment bei mir einfach nicht, der Blick geht nach unten, hoffen wir, dass die Stammkräfte bald wieder einsetzbar sind, war dann noch der abschließende Tenor von Mannschaftsführer Henze.

SV Anderssen Arolsen 1SK Vellmar 1950 22,5:5,5
Henze, Hermann-JosefBlaschke, Henri Johannes0:1
Reuschel, StefanWagner, Andreas1:0
Bonte, MarioSteiner, Gottfried½:½
Beisinghoff, RudolfDudenko, Egor1:0
Umlauf, FlorianThurau, Carsten0:1
Göttling, GuidoLöbermann, Thomas0:1
Wende, RobertMahr, Gero0:1
Junghans, PeterRother, Wilfried0:1
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Arolsen verliert unglücklich gegen Kaufungen

Nach dem Ende der Coronapause und Wiederaufnahme der abgebrochenen Saison 2021/2022 stand gegen Kaufungen der 3. Spieltag in der Nordhessenliga an.

Beide Mannschaften waren nicht komplett, der SV Anderssen musste auf      vier Stammkräfte verzichten, die durch Spieler der zweiten Mannschaft ersetzt werden konnten. Kaufungen trat mit einem Spieler weniger an, der kurzfristig an Corona erkrankte, war ansonsten aber mit seinen Stammkräften stark vertreten.

Arolsen führte somit durch den kampflosten Sieg durch Wagner mit 1-0 und baute diese Führung durch einen wieder einmal fulminant vorgetragenen Königsangriff von Mario Bonte an Brett 4 gegen den Kaufunger Becker auf 2-0 aus. Mit seinen Scherfiguren Dame und Turm sowie anschließendem Turmopfer konnte er den gegnerischen König in ein Mattnetz zwingen, der Kaufunger gab auf.

Dieser Vorsprung hielt durch Reuschel an Brett 3 gegen Müller sowie durch Wolf an Brett 2 gegen Mykietyzyn. Beide spielten eine solide Partie mit gekonntem Spielaufbau und Mittelspielgeplänkel, was letztlich zu den jeweiligen Remisen und einer 3-1 Führung für Arolsen führte.

Mit dieser doch eigentlich komfortablen Führung für Arolsen und den Mannschaftssieg quasi vor Augen kam nun aber irgendwie Sand in das Arolser Getriebe und Kaufungen zurück in das Spielgeschehen. 

Peter Reich an Brett 6 mit den weißen Steinen gegen den Kaufunger Eiser startete einen Königsangriff und opferte seinen Turm gegen den Läufer, da anscheinend dadurch ein Damengewinn möglich war. Leider ein Irrtum, denn die Dame nahm einfach den Turm zurück und mit diesem Materialvorteil gewann Eiser und Kaufungen verkürzte auf 3-2.

Noch besser lief es dann für Kaufungen am Spitzenbrett, wo der Arolser Henze gegen den starken Uwe Hänisch ran musste. Mit den schwarzen Steinen geriet Henze etwas in Bedrängnis, konnte sich aber mit einem schönen Springeropfer derart befreien, dass Hänisch`s König völlig blank stand und den Angriffen von Henze ausgesetzt war. Eigentlich das Matt und den Sieg vor Augen, übersah dieser aber in Zeitnot einen klaren Gewinnzug durch ein Zwischenschach mit seiner Dame und musste anschließend durch einen tollen Verteidigungszug von Hänisch eine völlig unerwartete Niederlage einstecken. Statt 4-2 Führung für Arolsen somit der Kaufunger 3-3 Ausgleich!

Die Kaufunger Führung dann durch Rene Otto an Brett 8 gegen den Arolser Block. Dieser hatte mit Weiß 2 Bauern für starken Angriff gegeben, kam aber nicht so richtig durch. Otto konterte, wickelte in ein Endspiel ab und brachte den Sieg mit Mehrmaterial souverän über die Bühne zum 3-4!

Hiermit hatte Kaufungen das Minimalziel, einen Mannschaftsunkt zu ergattern, bereits im Sack. Nun musste Arolsen die letzte Partie unbedingt gewinnen, wollte man noch ausgleichen.

Aber leider reichte es nicht. Florian Umlauf, einer der starken Jugendspieler von Arolsen versuchte alles für den Sieg. Musste dann aber an Brett 7 gegen den routinierten Kaufunger Gück nach hartem Kampf auf das nun für den Kaufunger Gesamtsieg ausreichende remis einwilligen zum 3,5 zu 4,5.

Nun müssen wir doch die Blicke Richtung untere Tabellenregionen ausrichten, meinte ein doch enttäuschter Mannschaftsführer Henze zum Schluss.

SV Anderssen Arolsen 1SC Kaufungen 13,5:4,5
Henze, Hermann-JosefHänisch, Uwe0:1
Wolf, JürgenMykietyszyn, Pawel½:½
Reuschel, StefanMüller, Manfred½:½
Bonte, MarioBecker, Martin1:0
Wagener, FriedrichWander, Bernhard+:-
Reich, PeterEiser, Karsten0:1
Umlauf, FlorianGück, Günter½:½
Block, HaraldOtto, Rene0:1
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Spielbetrieb ruht

Der Vorstand des SV Anderssen Arolsen hat beschlossen, den Spielbetrieb bis auf weiteres einzustellen.

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Stadtmeisterschaft 2021

Ausschreibung_Stadtmeisterschaft_2021

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Der SV Anderssen Arolsen gewinnt die Nordhessische Blitz-Mannschaftsmeisterschaft

Das hatten die Spieler der Bad Arolser Mannschaft selbst nicht ernsthaft geglaubt, dass nach langen Jahren wieder mal ein Nordhessen-Titel mit nach Hause gebracht werden würde.

Thomas Bölke, Stefan Reuschel, Jürgen Wolf und Martin Malinowski wollten nach der langen Corona-bedingten Zeit die Gelegenheit nutzen, sich mal wieder (unter 3G Bedingungen) mit den stärksten Blitzspielern der 10 Mannschaften vor allem aus Kassel, aber auch Homberg, Korbach und Wolfhagen  zu messen und Spaß dabei zu haben.

Das Turnier fand in Homberg statt, die Bedenkzeit war mit 3 Minuten plus 2 Sekunden Inkrement pro Zug festgelegt und für die Bad Arolser Spieler neu. Daher verwunderte es nicht, das die ersten Paarungen unter dem Vorzeichen der Gewöhnung an diesen Modus standen: Gegen Homburg konnte noch mit 3:1 ein klarer Sieg verbucht werden, doch bereits gegen Wehlheiden stand eine Punkteteilung an. Der KSK, der mit einer Nachwuchsmannschaft angereist war, konnte wieder klar besiegt werden, doch dann ging es gegen den Mitkonkurrenten Caissa Kassel I. Die entscheidende Partie konnte Malinowski trotz zweier Mehrbauern in Zeitnot nicht gewinnen, Bölke und Wolf verloren ihre Partien gar und so stand es am Ende 2,5: 1,5 für Caissa. Mit dieser Niederlage im Kopf ging es gleich gegen den nächsten starken Gegner: Vellmar, die von den Wertungszahlen der Spieler klare Favoriten waren. Doch Stefan Reuschel konnte seine Partie gewinnen, Wolf und Malinowski remisierten , die Niederlage von Bölke an Brett 1 war zwar nicht abzuweden, aber immerhin war das Unentschieden gerettet. Die weiteren Paarungen wurde klar gewonnen, dennoch stand Arolen zur Halbzeit „nur“ auf dem dritten Platz hinter Caissa und Vellmar.

Dann aber hatten sich  die Blitzer an den Modus gewöhnt und sannen auf Revanche. Die Partie gegen Wehlheiden war wiederum umkämpft; Bölke und Wolf machten es aber mit den vertauschten Farben besser als in der Hinrunde und gewannen ihre Partien, Reuschel holte das entscheidende Remis, so dass der Verlust der Partie von Malinowski zu verschmerzen war. Dann war wieder Caissa der Gegner. Da diese das Feld anführten, musste unbedingt ein Sieg her, möglichst mit vielen Brettpunkten. Und das unglaubliche gelang: Caissa wurde mit 4:0 von den Brettern gefegt. Gegen Vellmar gab es zwar wieder ein Unentschieden, da diese aber weitere Punkte liegenließen, wurde es noch einmal richtig spannend.

Gegen die zweite Mannschaft von Caissa (die letzte Paarung) wurde noch einmal alles auf eine Karte gesetzt und volles Risiko gespielt und von Erfolg belohnt: erneut 4:0 gegen die Kasseler Spitzenspieler.

So warteten alle auf die Tabelle des Turnierleiters Gerd Geisser. Die brachte eine richtige Überraschung für die Arolser Spieler. Gleich drei Mannschaften hatten 30 Mannschaftspunkte erreicht und die besten beiden (Arolsen und Vellmar) sogar die gleiche Brettpunkte (53). Das hieß, die sogenannte Feinwertung musste entscheiden: Und hier war die Mannschaft des SV Anderssen hauchdünn führend (401,5 : 390,5) und damit der Titel „Nordhessenmeister“ im Blitzen der 4er Mannschaften sicher.

Damit sind sowohl Arolsen als auch Vellmar für die Hessischen Meisterschaften qualifiziert, wo dann die Aufgaben noch schwerer werden.

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André Becker gewinnt Waldeck-Sauerland Blitzturnier in Bad Arolsen

Im ersten von drei zu spielenden Turnieren zur Ermittlung des Waldeck-Sauerländer Blitzmeisters hatte der Schachverein Anderssen Bad Arolsen eingeladen. Unter Einhaltung der Hygieneregeln war ein stark besetztes Turnier mit 13 Teilnehmern zustandegekommen.

Turnierleiter Malinowski hatte sichtlich Mühe, die Paarungen der ersten Runde in den verschiedenen Räumen zu verteilen, aber nachdem das erledigt war, konnte es losgehen.

Die erste Paarung von Favoriten war Gerd Schubert gegen André Weber. Hier setzte sich der sicher spielende Weber, letztlich auch aufgrund seines schnellen Spiels durch. Bei den anderen Paarungen gab es keine Überraschungen und die stärkeren Spieler siegten. In der zweiten Runde trat Jürgen Wolf ins Spielgeschehen ein und hatte mit Vereinskamerad Constantin Vogel einen nicht zu unterschätzenden Gegner. Vogel unterstrich seine Titelambitionen und siegte klar. André Becker, der zweite des Turniers in 2019 musste mit Weber einen ersten Mitkonkurrenten bespielen und siegte auch in umkämpfter Stellung. Herrmann Henze konnte gleichzeitig seinen Angstgegner Malinowski besiegen und zeigte, dass auch mit ihm zu rechnen sei. In der dritten Runde einigten sich Vogel und Becker auf remis, ebenso wie Henze und Wolf. In den nächsten Runden fügte Becker Punkt für Punkt hinzu und sah schon als vorzeitiger Sieger aus, als er gegen Schubert kam. Der hatte zwar gegen Wolf und Vogel Federn lassen müssen, aber konnte seinen Vereinskameraden besiegen, so dass es wieder spannend wurde. Vogel und Becker führten punktgleich, da Vogel gegen Henze verlor. Im direkten Duell der beiden einigten sie sich auf remis, so dass die Entscheidung verschoben war. Letztlich war es André Weber, der Vogel ein weiters remis abnahm, so dass Becker mit 10,5 Punkten vor Vogel (10 Punkte) siegte. Den dritten Platz teilten sich Henze und Schubert mit 8,5 Punkten vor Weber mit 8 Punkten. Wolf landet schließlich mit 6 Punkten auf dem sechsten Platz, er hatte sich gegen vermeintlich schwächere Gegner zu viele Patzer geleistet. Der Siebte Platz wurde von gleich drei Schachspielern geteilt: Weiss, Grön und Münnich (Korbach) holten jeweils 5,5 Punkte. Zehnter wurde Malinowski, der nach seinem Sieg gegen Wolf sein Pulver verschossen hatte (4,5 Punkte) vor Rudolf Beisinghoff, Ani Herlitschka und Wolfgang Käding.

Die Sieger von l. n. r.: Henze (3) Vogel (2) Becker (1) und Schubert (3)

Die Tabelle

NameVereinTurnier in KorbachTurnier in BestwigTurnier in Bad ArolsenGesamtpunkte
Becker, AVelmede-Bestwig10,5/12
10 Wertungspunkte
Weber, AVelmede-Bestwig8/12
6,5 Wertungspunkte
Henze, H.Bad Arolsen8,5/12
6,5 Wertungspunkte
Schubert, G.Velmede-Bestwig8,5/12
6,5 Wertungspunkte
Malinowski, M.Bad Arolsen4,5/12
Vogel, C.Bad Arolsen10/12
8 Wertungspunkte
Käding, W.Korbach0,5/12
Münich, L.Korbach6,5/12
2 Wertungspunkte
Grön, B.Korbach6,5/12
2 Wertungspunkte
Beisinghoff, R.Bad Arolsen3/12
Wolf, J.Bad Arolsen6/12
4 Wertungspunkte
WeissKorbach5,5/12
2 Wertungspunkte
Herlitschka, AKorbach2/12
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Hermann Henze gewinnt Erdbeerblitzturnier 2021 und entthront Vorjahressieger Reuschel

Nach doch nun längerer Coronapause im Schachverein Bad Arolsen ist nun auch Schachspier Hermann Henze wieder angekommen im Turniermodus.

Hatte er doch in der letzten Woche noch richtige Anlaufschwierigkeiten durch die lange Pause, konnte er doch am vergangenen Freitag wieder in großartiger Manier auftrumpfen und sicherte sich ungeschlagen den begehrten Pokal des traditionellen Erdbeerblitzturnieres.

Leider litt das Turnier unter der doch sehr geringen Beteiligung, waren doch nur die Blitzcracks Jürgen Wolf, Titelverteidiger Stefan Reuschel und Martin Malinowski neben Henze anwesend.

Dies bedeutete somit, dass in einer Doppelrunde mit Hin- und Rückspiel und dann jeweils vertauschen Farben um den Titel gespielt wurde.

Und hier kam es in der 1. Runde gleich zum ewigen Knaller Wolf gegen Henze wo bis zur letzten Sekunde gespielt wurde und diese Partie remis ausging, da nur noch Könige auf dem Brett waren.

Reuschel zerlegte derweil Malinowski und kam gleich seiner Favoritenstellung nach. In Runde 2 zementierte er diese mit etwas glücklichem Sieg nach Zeit gegen Wolf, Henze gewann gegen Malinowski sein Bauern-Endspiel.

In Runde 3 dann eine kleine Vorentscheidung, wo Henze gegen Reuschel im direkten Duell siegreich blieb und Wolf Malinowski klar besiegte.

Somit ging Henze aus der Vorrunde mit einem halben Punkt Vorsprung in die Rückrunde und hier das gleiche Bild. Wieder spielte er Remis gegen Wolf und hielt damit seinen Vorsprung, denn nun schwächelte Reuschel und Wolf kam nun mit Siegen gegen ihn und Malinowski wieder in das Titelrennen zurück.

Henze gewann derweil wieder gegen Malinowski und in der letzten Partie ging es wieder gegen Reuschel und dieser konnte das Zünglein an der Waage zum Titel spielen. Denn gewann er gegen Henze, war dieser mit Wolf punktgleich und es hätte ein Stechen um den Titel gespielt werden müssen.

Hier wollte Henze auf Nummer sicher gehen, bot Reuschel Remis an, was zum Titel gereicht hätte. Reuschel, mit dem Titelrennen nichts mehr zu tun, lehnte aber klar ab, wollte das Turnier nochmals spannend machen, überzog dann aber seine Stellung mit deutlichem Verlust von Material und gab entnervt auf und gratulierte Henze fair zum Titel, den dieser mit 5 aus 6 Punkten ungeschlagen und verdient gewann.

Auf Platz 2 folgte dann Wolf mit 4 Punkten vor Reuschel mit 2 und Malinowski mit 1 Punkt. 

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Berthold Meckelburg Gedenkturnier 2021

Ergenbisse der Turniere:

NameTurnier ITurnier IITurnier IIITurnier IVSumme derPunkte
Vogel44
Wolf44.54,513
Malinowski31.548,5
Henze2.52,5
Reuschel2.52.54,5512
Wagener2125
Block12.52,56
Beisinghoff132,538,5
v. Steenput11
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Constantin Vogel gewinnt Porsche Pokal

Das erste Turnier des Jahres 2021, das nach seinem Stifter benannt Porsche-Pokal-Turnier wird nach dem vom Tischtennis bekannten doppelten KO-System ausgespielt. Demnach scheidet der Verlierer einer Partie nicht sofort aus, wie in Pokalturnieren üblich, sondern erst nach dem zweiten Verlust einer Partie.

Im diesjährigen Pokalturnier waren mit Vorjahressieger Jürgen Wolf, Hermann Henze, Rudolf Beisinghoff, Martin Malinowski, Stefan Reuschel und Constantin Vogel sechs Spieler heiss auf Schach, nach der langen coronabedingten Pause.

Die Auslosung der ersten Runde ergab dann auch spannende Partien mit Wolf- Henze, Beisinghoff – Malinowski und Reuschel – Vogel. In letzter Begegnung kamen dann auch gleich zwei Titelaspiranten gegeneinander und Vogel unterstrich in einer ungefährdeten Partie seine Spielstärke.
Bei Beisinghoff – Malinowski sah es nach einem Gewinn des Aussenseiters aus, hatte Beisinghoff doch schon Material gewonnen und einen starken Angriff auf den schwarzen König. Doch Malinowski opfterte seinen Turm, den Beisinghoff gerne seinem gewonnenen Material hinzufügte. Was er übersehen hatte, war, dass die schwarze Dame nebst Läufer Matt setzen konnten. In der Partie Wolf – Henze war Wolf trotz seiner Gegenangriffe Henze unterlegen und mußte neben Beisinghoff und Reuschel in die Verliererrunde, wo er aber mit Beisinghoff keine großen Probleme hatte.

Im Hauptfeld hatte Henze gegen Malinowski die schwarzen Steine (was bei beiden als Vorteil angesehen wird), ging aber mit seinen Bauern nicht sorgsam um, verlor deren zwei und konnte auch keinen Gegenangriff realisieren, so dass einer der Mehrbauern zur Dame wurde und Henze entnervt aufgab. In der Verliererrunde war sein Gegner Reuschel, der ihm ebenfalls keinen Chancen lies. Also blieben auf der Siegerseite Malinowski und Vogel, auf der Verliererseite Wolf und Reuschel.

Malinowski wollte sich gegen Vogel nicht auf die Englische Partie einlassen und wich in die Holländische Verteidigung ab. Vogel kannte aber deren Schwächen und nutzte sie geschickt aus, so dass die Stellung Malinowskis immer schlechter wurde. Mit entscheidendem Materialverlust gab Malinowski schließlich auf. Sein nächster Gegner würde in der Partie Wolf- Reuschel ermittelt.

Hier sahe es zunächst nach Remis-Chancen für beide Seiten aus, aber einer der Bauern von Wolf war schwach. Reuschel nahm ihn vermehrt unter Beschuss, doch Wolf verteidigte ihn geschickt. Als der Angriff zunächst abgewehrt schien, machte Wolf einen Königszug, um seinen Springer zu decken, übersah dabei aber, dass er damit einen Doppelangriff der schwarzen Dame ermöglichte und zudem seine Dame in einer Reihe mit dem König stand: Der umkämpfte Bauer fiel, aber noch schlimmer war, dass die Dame ebenfalls verloren war und Wolf gab auf.

In der letzten Partie der Verliererseite wählte Malinowski das Königsgambit, was von Reuschel allerdings korrekt behandelt wurde und nicht den erhofften Angriff für Weiss (Malinowski) brachte. Im Gegenteil, die Schwächen dieser Eröffnung wurden immer deutlicher und auch hier hiess der Gewinner Reuschel; damit kam es zur Neuauflage der Partie Vogel-Reuschel.

Reuschel eröffnete unregelmäßig, opferte einen Bauern und kam gut ins Spiel, Vogel mußte aufgrund des Drucks nicht nur den Mehrbauern zurückgeben, sondern einen weiteren Bauern abgeben, um Gegenangriff zu erhalten. Die Zuschauer sahen ein von vielen taktischen Finessen geprägte Partie, die hin und herwogte. Doch Vogel konnte in diesen kompizierten Stellungen besser die Übersicht behalten, Reuschel verlor Minute um Minute und Vogel reklamierte schließlich Gewinn aufgrund abgelaufener Zeit. Der Sieger hieß also wie im Jahr 2019 Constantin Vogel.

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