Spannendes Pokalfinale

Im Pokalturnier 2013, das wie immer im Doppelten KO System gespielt wurde galten auch dieses Jahr besondere Gesetze. Da die Partiegegner zum Beginn des Turniers ausgelost werden, liegt hier eine besondere Spannung. So hießen die Gegner der ersten Runde:

Nachdem alle Favoriten gewonnen hatten, spielten die Sieger gegeneinander. Hier kam es zur Wiederholung des Vorjahresendspiels Henze – Malinowski. In 2012 hatte Malinowski zur Überraschung aller Henze in einem spannenden Finale geschlagen und wurde damit Pokalsieger; doch dieses Jahr war Henze gewarnt, zumal er den Vorteil des Anzugs besaß. Malinowski wählte als Erwiederung auf d4 die Leningrader Variante der Holländischen Verteidigung. Er wechselte im entscheidenden Moment vom Angriff am Königsflügel zum Damenflügel. Henze dagegen erhoffte den etwas frei stehenden schwarzen König in Bedrängnis zu bringen, das gelang ihm aber nicht, statt dessen wurde seine Stellung mit jedem Zug schlechter. Schließlich überzog er die Zeit. J. Wolf wiederum hatte seine Partie gegen Peter Junghans überzeugend gespielt und mit Gewinn beendet. Das Halbfinale in der Siegerrunde hieß nun Titelvetrteidiger Malinowski gegen Rekordpokalsieger Wolf. Wolf spielte eine Variante, die Malinowski offenbar gut kannte und geriet in eine bedrängte Stellung. Ein Figuropfer war die letzte Chance für Wolf. Doch Malinowski konnte seinen Vorteil ins Endspiel retten. Mit einem Läufer mehr sollten die zwei Freibauern von Wolf zu halten sein, doch Wolf nutzte eine kleine Unachtsamkeit seines Gegners aus, so dass dieser zwar seine Mehrfigur behielt, aber plötzlich ohne Bauern da stand: Remis. Im anschließenden Stichkampf liess das „Blitzmonster“ Wolf in einer wilden Opferkombination mit Mattangriff seinem Gegener keine Chance und stand als erster Finalist fest. Zwischenzeitlich hatte Henze in der Trostrunde alle Gegbner souverän besiegt und stand im Finale.
Die Besonderheit des Pokalturniers besteht nun darin, dass jeder Spieler nur einmal verlieren darf, d. h. Henze hatte durch seinen Verlust gegen Malinowski sein Verlust-Konto schon erschöpft, während Wolf noch ungeschlagen war. Für ihn hätte also ein Remis gereicht und er wäre Pokalsieger. In dieser für ihn nachteiligen Situation musste Henze voll auf Angriff spielen. Die Zuschauer sahen, wie er Zug um Zug seinen Angriff auf den gegnerischen König aufbaute. Wolf baute gleichzeitig eine Falle auf – leider hatte Henze übersehen, dass seine Kombination eine Lücke hatte. Wolf konnte mit Schach nicht nur seinen verloren geglaubten Turm zurückgewinnen, sondern noch eine Figur zusätzlich. Henze wollte sich das Ende nicht mehr auf dem Brett zeigen lassen und gratulierte seinem Gegener zum Pokaltitel 2013.

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Weitere Ruhl-Erfolge

30.09.2012 – 1. Runde Schulschachrallye 2012/2013, Lohfelden

Ergebnis:

Marcel Ruhl, Gruppe L,  1. Platz (7/7); Moritz Ruhl, Gruppe XL, 8. Platz (3,5/7)

Weitere Infos: www.jugendschach-nordhessen.de

18.10.-21.10.2012 – Korbacher Open

Moritz und Marcel mischen die Ratinggruppe bis TWZ 1299 auf.

Ergebnis:

Moritz Ruhl 1. Platz (4,0/7); Marcel Ruhl 5. Platz (3,5/7)

Weitere Infos: www.Schachfreunde-Korbach.de

03.11.2012 – Lolls-Open, Bad Hersfeld

Moritz und Marcel spielten in der WK 4 (Jahrgang 2000 und jünger, die auf weiterführenden Schulen sind). In der Partie Ruhl gg. Ruhl gewann Moritz. Allerdings verlor er auch eine Runde gg. die an Eins Gesetzte, die wiederum in der letzten Runde ebenfalls verlor. Somit musste die Buchholzwertung bei Punktgleichheit (alle 6 aus 7) über die ersten Plätze entscheiden.

Ergebnis:

Moritz Ruhl 1. Platz (6/7); Marcel Ruhl  3. Platz (6/7)

 10.11.2012 – 2. Runde Schulschachrallye 2012/2013, Eschwege

Ergebnis:

Marcel Ruhl, Gruppe L,  1. Platz (7/7); Moritz Ruhl, Gruppe XL, 5. Platz (4/7)

Weitere Infos: www.jugendschach-nordhessen.de

 

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Deutsche Amateurmeisterschaft: Ruhl-Zwillinge mischen vorne mit

Bei der Deutschen Amateurmeisterschaft in Hamburg mischten die Arolser Ruhl-Zwillinge vorne mit. Mit einem Sieg in der letzten Runde erreichte Marcel Ruhl Platz 4 und damit die Quali für das Finale in Kassel. Sein Bruder verpasste das Finale denkbar knapp, hat aber in Brühl noch eine Chance.

Die beiden Arolser Nachwuchsstars Moritz und Marcel Ruhl mischten in der Gruppe F das Turnier auf. Beide setzten sich mit 3 Siegen aus drei Partien gemeinsam mit Jann-Christian Tjarks (Empor Potsdam), Timo Hiniborch (Winsen) und Rainer Möller (Büsum) zur Halbzeit an die Spitze des 110 Teilnehmer starken Feldes. In der 4. Runde kam es wie immer zum verhassten „Drama“ Ruhl gegen Ruhl. Nach hartem Kampf gab es ein letztlich friedliches Remis.

Vor der letzten Runde lagen beide mit 3,5 aus 4 auf den Plätzen 4 und 5 auf Finalkurs, denn die ersten Sechs qualifizierten sich für das Bundesfinale in Kassel. Das Gedränge an der Spitze war aber so groß, dass für beide nur ein Sieg zählte. Marcel hatte es mit Susanne Röhr vom Potsdamer SV zu tun, Moritz mit Axel Eichstädt vom SC St. Pauli Hamburg. Marcel konnte Röhr sicher überspielen und auch Moritz sah bereits wie der sichere Sieger aus. Moritz spielte gegen einen Sehbehinderten, für den er die Züge auf dem eigentlichen Brett mitziehen musste. Das war für ihn nervenaufreibend, und so brachte ihn ein kleiner Fehler um den Sieg in dieser entscheidenden Partie. Leider warf ihn das auf Platz 15 zurück, so dass er auch an der Qualifikation fürs Finale vorbei rutschte. Noch gibt es aber eine Chance: Das nächste Qualiturnier in Köln-Brühl Anfang Februar.

Ergebnis unter 110 Teilnehmern
Marcel Ruhl 4. Platz (4,5/5) und Quali für das Bundesfinale
Moritz Ruhl 15. Platz (3,5/5)

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Hermann Henze verteidigt Titel in der Blitzmeisterschaft

BAD AROLSEN. Wie schon im Vorjahr heißt Arolsens schnellster Im Blitzschach auch im Jahr 2012 wieder Hermann Henze! Bei den Blitzmeisterschaften des Schachverein Anderssen Arolsen, wo für jede Partie nur 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler angesetzt sind, setzte er sich souverän als erster durch und verwies Jürgen Wolf und das Arolser Jungtalent Constantin Vogel auf die Plätze 2 und 3.

In die Jahreswertung kamen jeweils die 9 besten erzielten Ergebnisse, welche noch nach alter Grand-Prix-Wertung aus der Formel 1 berechnet wurden und sich aus den monatlichen Blitzturnieren Januar bis Dezember und dem Weihnachtsblitz zusammensetzten. Bei jedem Blitzturnier gibt es 10,8,7,6,5,4,3,2,1 Wertungspunkte für Rang 1 bis 9, was außerordentliche Spannung und jede Menge dramatische Spiele mit regelrechten Zeitnotschlachten brachte. Bei gleichen Platzierungen mehrerer Spieler wurden die Punkte entsprechend geteilt durch die Anzahl der Spieler. Waren somit 2 erste Plätze erreicht, wurden die 10 und 8 Punkte für Rang 1 und 2 addiert und durch 2 Spieler geteilt, was somit für jeden dann 9 Wertungspunkte ergab.

Dass bei diesem Turnier kein Weg an Henze vorbeiging, war schon allein aus der Tatsache begründet, dass sein schlechtestes Ergebnis eines Durchganges der 4 Platz war und er diese Runde getrost als Streichergebnis nutzen konnte. Ansonsten holte er sich 6 x den 1. Platz (Gesamt 60 Punkte), 2 x den geteilten 1. Platz (Gesamt 18 Punkte) sowie 1 x den 2. Platz mit 8 Punkten und erreichte somit satte 86 von 90 möglichen Wertungspunkten. So viele wie bis dato kein Arolser je in den Vorjahren erreicht hatte.

Somit hatte Henze kaum Möglichkeiten, seine Ergebnisse noch zu toppen, wenn er nicht erster wurde, denn der zweite Platz mit 8 Punkten war somit ein Streichergebnis, da ja nur 9 Turniere in die Berechnung fielen und er in 8 davon quasi erster war.Einzig Blitzspezialist Jürgen Wolf konnte hier mithalten. Er erreichte aber nicht so viele erste Plätze wie Henze und kam somit fast schon abgeschlagen mit 78 Wertungspunkten auf den zweiten Rang. Ihm folgte Vogel, der im Dezemberblitz aber durch starke Leistung aufhorchen ließ und sich zumindest einmal Platz 1 und 10 Wertungspunkte sicherte. Er erreichte aus den 9 Wertungen 58 Punkte, war aber mit dieser Leistung mehr als unzufrieden und versprach in 2013 auch deutliche Steigerung.

Nicht auf dem Podest war dann Martin Malinowski mit 65,5 Punkten auf Platz 4 gefolgt von Gerd Brückmann mit 48 Punkten auf Platz 5. Dieses auch für Ihn schlechte Ergebnis, gilt Brückmann doch mit als stärkster Arolser Blitzspieler, ist aber auch daraus geschuldet, dass er sowie auch Emil Ackermann (40 Punkte/Platz 6) nur 7 Wertungen einbringen konnten und somit dann deutlich im Ranking zurückfielen. Weiterhin folgten dann auf den Plätzen Wagener, Block, Beisinghoff, Höppner, Schäfer (nur 1 Wertung), van Steenput, Kirschning und Junghans (nur 1 Wertung).

Nichts desto trotz war bis zum Turnierende Spannung angesagt, letztlich war Henze`s Turniersieg aber darin begründet, dass er von August bis Dezember 5 mal hintereinander als Turniersieger die Bretter verlies und somit Wolf keine Chance zum Aufholen gelassen im Gesamtranking gelassen hat. Dies wird sich aber in 2013 wieder ändern, meinte dieser dann auch. Am kommenden Freitag gibt es Gelegenheit dazu in dem Januarblitz, wo auch gerne Nichtarolser als Gäste eingeladen sind, mitzuspielen.

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Christopher Kearns beim Arolser Neujahrsblitzturnier nach Stechen Sieger / Emil Ackermann gewinnt B-Finale

Spannender geht nicht mehr! Gleich 3 Stichkämpfe waren hier nötig, um den diesjährigen Sieger beim Arolser Neujahrsblitzturnier zu küren. Letztlich hochverdient setzte sich Christopher Kearns von den Schachfreunden Korbach gegen den Ex-Arolser Ondrej Springer, einer der zahlreichen Gastspieler und jetzt für Bad Sooden- Allendorf in der Verbandsliga spielend, durch und sicherte sich den begehrten Titel. Dritter wurde der Vorjahressieger Andre Becker aus Brilon.

Das diesjährige Turnier stand mit insgesamt 18 Teilnehmern und hochkarätigen Spielern aus Brilon, Marsberg, Korbach und Arolsen, hier mit den Blitzgrößen Wolf, Brückmann, Malinowski, Block, Wagener und Henze unter einen sehr guten Stern. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde in drei Vorrundengruppen zu je 6 Spielern um das begehrte A-Finale gekämpft wo sich die ersten 3 jeder Gruppe qualifizieren konnten. Ab Platz 4 bis 6 ging es dann in das B-Finale.

In der Gruppe A setzten sich hier souverän Brückmann, Kearns und Wolf , in der Gruppe B Henze, Springer und überaus überraschend Harald Block sowie in Gruppe C Schlachowitsch, Becker und Tschöpe entsprechend durch.

Und hier wollten speziell die Arolser, die doch beim Weihnachtsblitzturnier arg von den Gästespielern gebeutelt wurden, sich in`s Zeug legen. Besonders Hermann Henze war auf einem sehr guten Weg, durchlief er doch die Vorrunde schon ohne Verlustpunkt und holte jetzt im A-Finale mit Siegen gegen Schlachowitsch, Block und einem Remis gegen Titelverteidiger Becker 2,5 Punkte aus 3 und war Tabellenführer, bis dann Brückmann kam. Hier stellte Henze einzügig und völlig unnötig seine Dame und Partie ein, war mit dieser Niederlage noch zu beschäftigt, dass er gegen Wolf in der darauffolgenden Runde gleich einen kompletten Turm hinterherschmiss um gleich noch die dritte und vierte null gegen Springer und Kearns auch noch nachzulegen und war aus dem Turnier raus.

Auch Brückmann und Wolf gaben unnötiger Weise Punkte ab und wieder zeichnete sich ab, dass kein Arolser vorn um den Sieg mitspielen konnte, wäre da nicht der Ex-Arolser Ondrej Springer gewesen, der vor 3 Jahren noch selbst für die Arolser in der Verbandsliga auf Punktejagd ging.

Dieser holte Punkt um Punkt, siegte unter anderem auch gegen Becker und war Tabellenführer. Becker, auch mit Niederlage gegen Schlachowitsch behaftet, musste anschließend wie im Weihnachtsblitz gegen Kearns ran und hier wieder unbedingt gewinnen, um vorne noch eingreifen zu können. Und dies gelang ihm in einer hochklassigen Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte, trotzdem lag er noch mit 1 1/2 Punkten hinter Springer und einem halben Punkt hinter Kearns auf Rang 3 und konnte aus eigener Kraft nicht mehr erster werden und seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen

Kearns, nach dieser Niederlage ebenfalls unter Druck, gewann dann gegen Springer souverän und fügte diesem die erste Niederlage im Turnier zu, war aber immer noch mit einem Punkt hinten dran durch die unnötige Niederlage eine Runde zuvor gegen Schlachowitsch. Der, auch vorn dabei, verlor anschließend gegen Wolf in einer hochdramatischen Zeitnotschlacht und war ebenfalls nicht mehr in d er Lage, um Platz eins mitzuspielen.

Die letzte Runde hatte es dann in sich. Springer führte mit einem Punkt Vorsprung vor der letzten Runde vor Kerans und 1,5 Punkten vor Becker, der somit höchstens noch auf Platz 2 vordringen konnte.

Dieser Platz war somit auf jeden Fall auch für Springer sicher und schon ein Riesenerfolg für ihn. Kearns legte mit klarem Gewinn entsprechend vor und musste nun auf eine Niederlage Springers gegen Tschöpe hoffen, der bis dahin Tabellenletzter war und nur einen Punkt auf dem Konto hatte.
Eigentlich eine klare Angelegenheit für Springer, der auch gleich deutlich besser stand, aber dann komplett den Faden verlor und die Partie doch noch verlor und somit Kearns zum nicht mehr zu erwartenden Stichkampf um den Sieg verhalf.

In der Entscheidungspartie hatte Springer dann mit Weiß eigentlich klaren Vorteil erspielt, stand besser und hatte auch mehr Zeit, aber Kearns ist gerade in solchen Drucksituationen geübt wie kein zweiter Spieler. Er fand mit seinen Doppel-Türmen auf der C-Linie eine glatte Dauerschachkombination mit anschließenden erzwungenem Unentschieden, welches ihn in eine weitere Stichpartie jetzt mit den weißen Steinen verhalf. Auch diese Partei war eigentlich klar für Springer gewonnen, Kearns spielte mit einer Dame weniger nur noch auf Zeit, die bei Springer auch abgelaufen war. Dies sah Kearns aber einen Zug zu spät und reklamierte die Zeit erst, nachdem er nach Tausch seines Turmes auch nur noch einen König auf dem Brett hatte. Somit wieder remis und es folgte die dritte Stichpartie, die dann auch die Entscheidung brachte.
Jetzt wieder mit Schwarz befreite er sich aus der Umklammerung, konnte anschließen eine Mehrfigur und die Partie gewinnen und unter dem Applaus aller Spieler das Turnier für sich entscheiden, was auch mehr als verdient war.

Somit kam Kearns mit 6 Punkten aus 8 nach Stechen auf Platz eins gefolgt von Springer mit 6 als zweiter und Becker mit 5,5 Punkten auf Platz 3. Gefolgt auf Platz 4 als bester Arolser Spieler Wolf mit 4 Punkten, Henze mit Platz 5 mit 3,5 Punkten vor Brückmann mit 3, Tschöpke mit 2 und Harlad Block mit einem Punkt.

Das B-Finale war übrigens gleichermaßen spannend und wurde ebenfalls nur durch Stichkampf entschieden. Hier dominierten nun endlich die Arolser, die gleich die ersten 3 Plätze unter sich ausmachten.

Emil Ackermann setzte sich im Stechen gegen Friedrich Wagener, der für dessen einzigste Niederlage sorgte knapp durch und siegte mit 7 Punkten vor Wagener mit 7, der ungeschlagen und nur mit 2 remis das B-Finale durchlief gefolgt von Malinowski auf Platz 3 mit 6 Punkten, vor Bickmann mit 5,5, Jonas Becker mit 3,5, Kalkühl und Renk mit jeweils 3, Porsche mit 1 und Luca Becker mit 0 Punkten.

Alle Teilnehmer waren sich sicher, nächstes Jahr wieder dabei zu sein und bedankten sich für die Arolser als tolle Gastgeber.

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Weber gewinnt vor Kearns Weihnachtblitzturnier 2012

BAD AROLSEN. Beim diesjährigen traditionellen Weihnachtsblitzturnier des Schachverein Anderssen Arolsen konnten die Arolser wieder mal nicht so richtig überzeugen und mussten quasi komplett den Gästen die Podest- Plätze1-3 überlassen. Einzig Hermann Henze konnte hier einigermaßen schritthalten, landete aber mit deutlichem Abstand nur auf Platz 4.

Die Gäste aus Bestwig und Brilon mit den Blitzcracks Becker, Weber, Schubert sowie dem Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Christopher Kearns aus Korbach, zeigten der Arolser Blitz- Elite mit Wolf, Henze, Malinowski, Brückmann, Wagener, Ackermann ,Vogel, Block und Höppner gleich zu Beginn des Turniers, wo der Hammer hängt.

Runde um Runde sammelten sie eifrig die volle Punktausbeute, während die Arolser in den direkten Duellen mit den Gästen keine Chance hatten und sich untereinander wie immer die Punkte gegenseitig streitig machten, war nach 6 von 12 zu spielenden Runden schon klar, dass auch diesmal kein Arolser ganz vorne landen würde.

Das Feld führten hier klar der Korbacher Christopher Kearns, der in letzter Woche eine bravouröse Turnierleistung beim Großmeisterturnier ablieferte, mit 5,5 Punkten vor den Weber und dem Abo-Meister der Vorjahre, Andre Becker, mit jeweils 5 Punkten an. Danach folgten in großem Abstand mit jeweils 3 Punkten Wolf, Brückmann und Henze und mit jeweils 2,5 Punkten Vogel, und Malinowski.

Einzig der Bestwiger Schubert konnte nicht richtig schritthalten bei den Gästen und bezog auch von den Arolsern unter anderem von Block und Wagner nicht eingeplante Niederlagen. Aber auch der Briloner Becker hatte gegen die Arolser Glück, konnte er gegen Henze trotz ausgeglichener Stellung nur ganz knapp nach Zeit gewinnen und Wolf ebenfalls niederringen, obwohl dieser ihn ein zügig hätte mattsetzen können, dies aber glatt übersah.

Nachdem Kearns einsam seine Kreise mit Weber an der Spitze zog und Becker nach wie vor mit einem halben Punkt weniger Platz 3 verteidigte, kam es in der 10 Runde zum Duell von Becker gegen den Arolser Malinowksi. Und diese Partie hatte es in sich. Becker mit Weiß versuchte vergeblich in die schwarze Königsstellung einzudringen, Malinowski konterte hier aber bravourös und sicherte sich anschließend mit überaus druckvollem Spiel den vollen und ersten Punkt überhaupt in einer Blitzpartie gegen Becker.

Dies war dann auch für Becker die Vorentscheidung, auch diesmal wieder nicht um den Titel mitspielen zu können, lag er nun doch mit 8 – 2 Punkten quasi abgeschlagen auf Platz 3 hinter Weber mit 9-1 und Kearns mit 9,5-0,5.

Gegen Weber konnte er im direkten Duell aufgrund seiner Niederlage aus Runde 4 nicht mehr aufholen aber in Runde 11 kam ja mit Kearns der Alleinführende und es wurde wieder spannend im Turnierverlauf.

Becker behielt hier in einem hochklassischen Zeitnotduell beider Spieler die Oberhand und konnte mit Schwarz im Endspiel den Sieg sicherstellen und gleichzeitig seinem Bestwiger Kollegen Weber den ersten Platz ebenen, den dieser auch in der letzten Runde durch einen souveränen Sieg behaupten konnte.

Letztlich hochverdient beendete Andre Weber das Turnier mit 11-1 Punkten ungeschlagen vor Kearns mit 10,5 Punkten und Becker mit 10 Punkten.

Diesem tat die nichteingeplante Niederlage gegen Malinowski nunmehr doppelt weh, hätte er mit einem Sieg doch zumindest einen Stichkampf gegen Weber um Platz 1 erreicht. Aber so klasse Becker auch spielt, so sympathisch ist er dann auch in der Nachbetrachtung des Turniers, wo er meinte, durch viel Glück (speziell in den Partien gegen Henze und Wolf) den Titel in diesem Jahr auch nicht verdient gehabt zu haben.

Auf Platz 4 folgte dann als bester Arolser Hermann Henze schon deutlich abgeschlagen mit 7,5 – 4,5 Punkten vor Jürgen Wolf mit 6,5, Vogel und Malinowski mit jeweils 6,Brückmann mit 5,5, Schubert und Ackermann mit jeweils 4,5, Block und Wagener mit jeweils 3 und Klaus Höppner mit 0 Punkten auf dem letzten Platz.

Nächstes Mal wird alles für die Arolser besser, meinte dann auch Turnierleiter Malinowski bei der Siegerehrung und verwies gleich auf das anstehende Neujahrsblitzturnier am Dienstag, den 1.1.2013 ab 16Uhr, wo man sich ja entsprechend revanchieren könnte und hoffentlich dann nicht mehr so nette Gastgeber sind und die vorderen Plätze gleich wieder den Gästen überlässt.

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Stadtmeisterschaft Bad Arolsen 2012
Die Stadtmeisterschaft in Bad Arolsen hatte 2012 mit nur 9 Teilnehmern ein Negativrekord erreicht, zumal Schachfreund Kirschning wegen einer schweren Erkrankung vorzeitig ausschied. Wir wünschen ihm alle alles erdenklich Gute und vor allem den Mut und die Kraft, die Krankheit zu besiegen.

Ausser den Altmeistern Henze und Brückmann waren auch Nachwuchstalent Vogel, der ebenfalls in der ersten Manschaft erfolgreiche Ackermann sowie die Vertreter der zweiten Arolsen Mannschaft Block, Junghans und Wagener, sowie Senior Höppner angetreten.

In der ersten Runde liessen die Favoriten nichts anbrennen, lediglich Constantin Vogel konnte seine Partie gegen Ackermann nicht halten und musste eine Null eintragen.

Das wollte er in der zweiten Runde wieder gut machen, doch dort wartete der alte Stadtmeister Henze. In einer spannenden Partie, in der beide Gewinnchancen hatten, einigten sich die Kontrahenten schließlich auf ein gerchtes Remis. Brückmann dagegen eroberte durch seinen Sieg gegen Block die Tabellenspitze. Spielrunde 3 wiederum endete mit Siegen der Favoriten Henze, Brückmann, Vogel und Ackermann, so dass in Runde 4 ein vorgezogenes Endspiel anstand: Henze musste gegen den mit 0,5 Punkten Vorsprung führenden Brückmann. Henze hatte zwar den Vorteil des Anziehenden, doch Brückmann hatte sich gut vorbeereitet und konterte die Angriffsbemühungen der weissen Steine. Da ein Remis keine Verbesserung für Henze gebracht hätte, musste er auf Sieg spielen, doch wie so oft in dieser Situation gelang dies nicht. Am Ende gewann Brückmann und konnte Henze als Titelaspiranten „abhacken“. In der nächsten Runde musste er allerdings gegen Vogel, der ja bereits Henze das Leben schwer gemacht hatte. Auch hier verteidigte sich Vogel umsichtig und spielte sogar einen Vorteil heraus, doch angesichts des weitaus stärkeren Gegners willigte er in Remis ein, um weiterhin Chancen auf das Treppchen zu behalten.

In Runde 6 musste Brückmann gegen Ackermann spielen, der sich von seiner frühen Niederlage gegen Junghans erholt hatte und keinen weiteren Punkt abgegeben hatte. Daher musste auch hier der ganze Punkt anvisiert werden. Doch die Kibitze waren sich einig, gegen den fulminanten Königsangriff Brückmanns hatte Ackermann nichts entgegenzusetzen. Das sah dieser auch ein und gab angesichts drohenden Materialverlusts auf. Mit einem ganzen Punkt Vorsprung ging Brückmann also in die letzte Runde. Dort ging er kein risiko mehr ein und eigigte sich gegen Wagener auf remis, so dass er unabhängig vom Ergebnis Henzes als neuer Stadtmeister das Turnier beendete. Henze wiederum gab sich keine weitere Blösse und landete mit 0,5 Punkten hinter Brückmann auf Platz 2. Beide mussten allerdings einsehen, dass der Nachwuchs in Form von Constantin Vogel schon auf sie wartete, schließlich hatten sie beide gegen ihn nicht gewinnen können. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass dieser seine weiteren Partien gewann und als dritter ins Ziel „lief“. Schachfreund Ackermann musste sich aufgrund seiner leichtsinnig gegen Junghans verlorenen Partie mit dem vierten Platz begnügen. Danach folgten punktgleich Junghans und Wagener vor Block und Senior Höppner.

Publiziert am von Martin Malinowski | Kommentare deaktiviert für Stadtmeisterschaft 2012

SVA 1: Schach am Advent, kein Lichtlein brennt

LK NORD – Runde 4

BAD AROLSEN/ VELLMAR. Wer hätte das gedacht: Nach dem klaren 1,5:6,5 gegen Vellmar findet sich Arolsen zur Winterpause auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.

Schon vor dem Wettkampf war klar, dass gegen den Tabellenführer aus Vellmar nur ein kleines Wunder würde helfen können. Ersatzgeschwächt musste die Parole daher lauten: „So lange wie möglich dagegenhalten.“

Nach zwei Stunden schien die Rechnung für die Residenzstädter zunächst aufzugehen. Emil Ackermann hatte den gegnerischen Angriffsturm gekonnt ausgebremst und holte gegen den spielstarken Volker Haus einen halben Punkt. Für weitere Zuversicht sorgte kurz darauf Mannschaftsführer Hermann Henze. In einer umkämpften Partie hielt er dem positionellen Druck von Leonid Dubinsky stand und lief ebenfalls in den Remishafen ein.

Erst nach drei Stunden kam das Arolser Hoffnungspflänzchen langsam unter die Räder. Gerd Brückmann hatte nach verpatzter Eröffnung einen glatten Turm weniger und konnte die Partie trotz verzweifelter Gegenwehr nicht halten. Nicht viel besser erging es Marco Bornemann. Zwar hielt er seine Partie lange offen, musste sich am Ende aber der Erfahrung geschlagen geben – 2,5:0,5 für Vellmar.

Für Arolsen sollte es noch schlimmer kommen. Zunächst beging Constantin Vogel in aussichtsreicher Stellung glatten Selbstmord, dann sah Kevin Hasprich in hochgradiger Zeitnot seine Figuren davon schwimmen und schließlich gelang es am Spitzenbrett sogar Thomas Bölke seine klar bessere Stellung in einem Moment völliger Schachblindheit leichtfertig wegzuwerfen. Jürgen Wolfs Remis war da leider nur noch ein Tropfen auf die geschundene Arolser Schachseele.

Einziger Trost: Die wichtigsten Wettkämpfe gegen die direkte Konkurrenz stehen noch an. Arolsen hat den Klassenerhalt also immer noch in der eigenen Hand.

SK 1950 Vellmar 1 – SV Anderssen Arolsen 1 6,5:1,5

Heinelt, Manfred – Boelke, Thomas 1:0
Dubinski, Leonid – Henze, Hermann-Josef ½:½
Weiss, Jochen – Vogel, Constantin 1:0
Knorr, Alexander – Brückmann, Gerd 1:0
Knoth, Eugen – Wolf, Jürgen ½:½
Haus, Volker – Ackermann, Emil ½:½
Fichte, Wolfgang – Bornemann, Marco 1:0
Mueller, Klaus – Hasprich, Kevin 1:0

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SVA 1 schluckt bittere Pille gegen KSK 3

LK NORD Runde 3

BAD AROLSEN. Unverhofft kommt oft. Nach einer überraschenden 2:6 Heimpleite gegen den KSK 3 stehen die Arolser mitten im Abstiegskampf.

Schon vor Wettkampfbeginn war klar: Ein Spaziergang würde es für die Residenzstädter nicht werden. Denn bereits eine Runde zuvor hatten die als Abstiegskandidat gehandelten Kasseler gegen Fulda einen Coup gelandet. Man war gewarnt – vorsichtiges Abtasten angesagt. Bloss nicht früh in Rückstand geraten.

So war es an Mannschaftsführer Hermann Henze ein erstes Zeichen zu setzen. Ohne volles Risiko zu gehen, lief er nach einer Stunde sicher in den Remishafen ein.

Auch nach zwei Stunden schien der Wettkampf völlig offen, hier und da hatten die Arolser gar Vorteil erspielt. Emil Ackermann hatte seinen Gegner bereits aus der Eröffnung heraus in die Enge getrieben und krönte die sehenswerte Partie mit einem fulminanten Mattangriff. Es sollte der einzige Lichtblick bleiben. Denn nur Minuten später vergaß Martin Malinowski in der Hitze des Gefechts seine angegriffene Dame wegzuziehen. Schildheuer sagte Danke, gewann Figur und anschließend Partie.

Nur eine kurze Atempause brachte die Partie von Thomas Bölke. In einem Spiel auf ein Tor hatte er sich zwar bequemen Vorteil erspielt, fand aber keinen Weg, entscheidend ins gegnerische Lager einzudringen – Remis.

Für weitere dunkle Wolken sorgte kurz darauf Jürgen Wolf, der ungewohnt defensiv agierte und zu keinem Zeitpunkt in sein Spiel fand. Von Zärban massiv unter Druck gesetzt blieb schließlich nur die Aufgabe. Kaum besser erging es Gerd Brückmann. Nach solider Eröffnung opferte er zwei Bauern für die Initiative, doch Stährfeldt wehrte sich geschickt und gewann im Gegenangriff Qualität und Partie.

Auch Paul Schäfer hatte früh nicht nur einen Bauern weniger, sondern stand zudem positionell bedenklich. Als sich schließlich seine Dame im gegnerischen Lager verlief, war am Kasseler Sieg nicht mehr zu rütteln. Daran hätte auch die Partie von Constantin Vogel nichts mehr ändern können. Der kämpfte zwar noch verbissen, musste sich aber nach abwechslungsreichem Kampf geschlagen geben.

SV Anderssen Arolsen 1 – Kasseler SK 1876 3 2:6

Schäfer, Paul – Höpfner, Tim 0:1
Boelke, Thomas – Stabernack, Joschi ½:½
Henze, Hermann-Josef – Gundlach, Frank ½:½
Vogel, Constantin – Sommer, Vincent 0:1
Wolf, Jürgen – Zärban, Jan-Christopher 0:1
Brückmann, Gerd – Stährfeldt, Philipp 0:1
Malinowski, Martin – Schildheuer, Kai 0:1
Ackermann, Emil – Mittmann, Volker 1:0

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Blitzschach: SVA verpasst hauchdünn Qualifikation zur Hessenmeisterschaft

Bei den diesjährigen Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaften in Vellmar nahmen seit langem auch mal wieder die Arolser Blitzcracks teil. Mit Hermann Henze an Brett 1. Jürgen Wolf an 2, Gerd Brückmann an 3 und Friedrich Wagener als Verstärkung an Brett 4 holte man in der Gesamtwertung nur den undankbaren 4 Platz und konnte sich hiermit .leider nicht für die anstehende Hessenmeisterschaft qualifizieren, da nur die ersten 3 Mannschaften startberechtigt sind.

„Hier war mehr drin“, meinte dann auch Mannschaftsführer Henze, verschlief man doch die ersten beiden Runden gegen Bad Emstal und dem Kasseler Schachclub 1. War die Niederlage gegen Kassels Erste ja noch eingeplant, patzte man aber gegen Bad Emstal zum Unentschieden (hier waren Henze und Wolf noch nicht angekommen im Turnier) und genau dieser 1 Mannschaftspunkt sollte später den Ausschlag über die Qualifikation geben. Noch ärgerlicher dazu, das Bad Emstal neben dem Punkt von Arolsen nur noch 2 weitere holte und Vorletzter im Gesamtranking wurde.

Die ersten Siege gelangen den Arolsern dann endlich gegen den Gasteber Vellmar mit 3 zu 1 und Kasseler Schachclub II mit 2,5 zu 1,5. Hier holten die Punkte Wolf, Henze und der stark aufspielende Brückmann. In Runde 5 und 6 gab es gegen Kaufungen und Bad Sooden Allendorf I Niederlagen, wo nur Wolf, Brückmann und der jetzt in Fahrt kommende Wagener Achtungserfolge erzielten.

Dann legte Arolsen wieder los wie die Feuerwehr! Alle 4 Spieler, besonders aber Ersatzmann Wagener in souveräner Manier, holten hier fast die volle Ausbeute und stellten somit die Siege gegen Fritzlar, Zierenberg, Bad Sooden- Allendorf II und Caissa Kassel I sicher.

„Ging hier doch noch etwas mit dem 3 Platz“, fing Henze schon mal fleißig an zu rechnen, da man doch mit dem letzten Sieg gegen die starken Caissaner (hier schlug Brückmann mit riesigem Spiel den in der Verbandsliga spielenden Schnegelsberg sehr deutlich) zumindest in den Mannschaftspunkten gleichzog, aber in den Brettpunkten hinten lag.

Leider gilt hier nicht der direkte Vergleich bei Punktgleichheit, der dann Arolsen die Qualifikation gebracht hätte.

Sieger und damit zur Hessenmeisterschaft qualifiziert wurde völlig verdient der Kasseler Schachclub I mit 18 -2 Mannschaftspunkten und 30 Brettpunkten gefolgt von SC Kaufungen ebenfalls mit 18-2/27 und Caissa Kassel I mit 13-7/27 als dritter.

Arolsen, mit 13-7/24 auf Platz 4 hat evtl. als Nachrücker noch Chancen zur begehrten Teilnahme, aber nur dann wenn einer der ersten 3 auf die Startberechtigung verzichtet.

Jürgen Wolf als bester Arolser Scorer holte 7 aus 10 gefolgt von Brückmann mit 6,5, Henze mit 6 und Wagener mit starken 4,5 Punkten. Nichts desto trotz waren die Arolser aber zufrieden, ließen Sie doch so starke Mannschaften wie Bad Sooden- Allendorf I und Kasseler Schachclub II hinter sich.

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