Arolser Jugend mit Achtungserfolg

KASSEL /BAD AROLSEN. Qualifikation verpasst, viel Erfahrung gewonnen: In der Zwischenrunde der Bezirksjugendliga erreichte die Arolser Jugend einen respektablen achten Platz.

18 Mannschaften waren angetreten, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Für Arolsen gingen Moritz und Marcel Ruhl sowie Roland Kimel und Jan Kutzke an den Start. Der noch blutjungen Truppe war schnell klar: Nach dem zweiten Platz in der Vorrunde würde man hier auf deutlich stärkere Gegner treffen. Ein weiterer Nachteil: Die Mannschaften aus Kassel und Umgebung waren meist deutlich älter. Doch was den Arolsern an Erfahrung fehlte, wollten sie mit Leidenschaft wettmachen.

Und tatsächlich legten die Nachwuchsstrategen los wie die Feuerwehr. In der ersten Runde siegten Marcel Ruhl, Roland Kimel und Jan Kutzke, machten so den überraschenden 3:1 Erfolg gegen Fuldatal klar. In Runde zwei traf man mit Baunatal auf einen Gegner von ganz anderem Kaliber. Und dennoch spielten die Arolser lange gut mit. Am Ende konnte sich nur Moritz Ruhl einen vollen Punkt erkämpfen, der Wettkampf ging unglücklich mit 1,5:2,5 verloren. So ruhte alle Hoffnung auf der letzten Runde. Nach der Auslosung dann der Schock: Mit Heckershausen wartete einer der Turnierfavoriten auf die jungen Truppe. Es wurde gekämpft, kombiniert und gegrübelt, doch gegen die geballte Erfahrung der Gegner fanden die Arolser kein Rezept. Mit dem 0:4 war dann auch die Chance aufs Weiterkommen verspielt. Bis zum nächsten Jahr.

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Arolsen 3 ohne Probleme

KASSEL /BAD AROLSEN. Wie ein Wirbelwind: Mit einem glanzvollen 5:0 fegten die Arolser Caissa Kassel 5 vom Brett. Die noch jungen Gastgeber mussten an allen Brettern Lehrgeld zahlen, während die Residenzstädter sicher kombinierten.

Schon nach 10 Minuten fuhr Shootingstar Roland Kimel den ersten Punkt ein. Nach Damengewinn war für seinen Gegner die Luft raus. Minuten später holten die Zwillinge Moritz und Marcel Ruhl im Duett zwei weitere volle Punkte. Beide hatten mit taktischen Schlägen Figuren gewonnen und anschließend mattgesetzt. Routinier Peter Kirschning hatte Rudolph dann nach einer halben Stunde an der Angel. Dank Mehrfigur war sein Sieg nur noch Formsache.

Am längsten musste Topscorer Peter Junghans kämpfen. Lange wehrte sich Schlichtemeier am Spitzenbrett gegen die drohende Niederlage. Am Ende musste auch er einer schönen Gewinnkombination von Junghans Tribut zollen.

Gesamtergebnis:
Caissa Kassel 5 – SV Anderssen Bad Arolsen 3 0:5

Einzelergebnisse:
Schlichtemeier – Junghans 0:1
Rudolph – Kirschning 0:1
Mastmeyer – Kimel 0:1
Brandt A. – Ruhl Mo. 0:1
Brandt J. – Ruhl Ma. 0:1

 

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Hermann Henze verteidigt Pokal

BAD AROLSEN. Der Alte ist auch der Neue: Hermann Henze gewinnt nach überragender Vorstellung erneut die Pokalmeisterschaft des SV Anderssen Bad Arolsen. Die erste Überraschung in dem K.O.-Turnier gab es bereits in Runde 1. Mitfavorit Reuschel hatte Wageners fulminanter Spielweise mit anschließendem Matt nichts entgegenzusetzen und fand sich überraschend in der Trostrunde wieder.

Von der 2 Runde an teilte sich das Feld in Gewinner- und Trostrunde. Dort angekommen bedeutet die nächste Niederlage das Turnierende. Hier setzten sich Reuschel gegen Block und Vogel gegen Junghans klar durch und wahrten ihre Chancen auf den Turniersieg. In der Gewinnerrunde war Henze gegen den unbekümmert aufspielenden Wagener gewarnt. Konsequent und sicher zog Henze in die 3. Runde ein.

Hier ging es bereits um den Einzug in das Gesamtfinale. Mit dem „großen bösen“ Wolf stand dem Titelverteidiger eine schwere Aufgabe bevor. Die schwarzen Steine führend erreichte Henze Vorteil, jagte anschließend den weißen König über das halbe Brett und stand am Ende einer sehenswerten Opferkombination mit einem Mehrturm da.

Henze im Gesamtfinale und Wolf in der Trostrunde mussten hier aber noch auf ihre Gegner warten, denn die 3 Trostrunde wurde gespielt mit Reuschel gegen Malinowski und Vogel gegen Wagner. Hier setzten sich auch mit etwas Glück und Routine die Favoriten Reuschel und Vogel durch und erreichten somit das Finale der Trostrunde, wo der Sieger gegen Wolf anzutreten hatte.

Wer nun dachte, dass Reuschel den jungen Schachvogel vom Brett putzen würde, sah sich getäuscht. Reuschel kämpfe schwer und rettete sich in höchster Zeitnot nur mit viel Glück in das rettende Remis. Die Entscheidung musste im Stichkampf fallen. In der dritten Partie schließlich die Sensation: Vogel gewinnt in einem dramatischen Blitzduell und lässt einen konsternierten Reuschel am Brett zurück.

Der jugendliche Höhenflug endete eine Runde später. Im Finale der Trostrunde sah Vogel gegen Wolf lange Zeit wie der Sieger aus. Doch zu früh gefreut: Routinier Wolf kämpfte sich auf wundersame Weise zurück. Als Vogel schließlich fehl griff, war die die Partie entschieden.

Im Finale kam es zum erneuten Aufeinandertreffen von Wolf und Henze. Hier spielte der Titelverteidiger voll auf Angriff, ließ Wolf nicht zur Entfaltung kommen. In Verbindung mit seinen weit vorgerückten Königsbauern baute Henze langsam aber sicher ein unwiderstehliches Mattnetz auf. Wolf zappelte noch kurz, dann war es um seinen König geschehen.

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Arolsen 1 vergibt drei Matchbälle

BAD AROLSEN. Mit einem unglücklichen 4:4 Unentschieden muss sich Arolsen 1 gegen ersatzgeschwächte Baunataler begnügen. Einziger Lichtblick: In der Tabelle belegen die Residenzstädter trotz Punktverlust weiter Rang vier.

Die 2:6 Niederlage aus dem Vorjahr noch vor Augen wollten die Arolser dieses Mal alles besser machen. „Vorne mauern, hinten punkten“ sollte das Erfolgsrezept lauten. Was die Gastgeber nicht ahnten: Die Gäste aus Baunatal reisten nur mit fünf Spielern an. Paul Schäfer, Gerd Brückmann und Jürgen Wolf hatten ihre Partien somit kampflos gewonnen, Arolsen lag 3:0 vorn.

Doch anstatt befreit aufzuspielen, verkrampften die Arolser Zug um Zug. Bereits nach zwei Stunden zeigte die psychologische Kriegsführung der Baunataler erste Wirkung. Martin Malinowki hatte sich solide aufgebaut, hoffte die Partie in ruhigen Fahrwassern halten zu können. Womit er nicht gerechnet hatte: Sein Gegner entfesselte mit starken Manövern einen unwiderstehlichen Sturm auf seinen König, es drohte Matt oder Materialverlust. Ein wahres Glanzstück gelang hingegen Stefan Reuschel. Schon früh hatte er seine Bauern am Königsflügel nach vorn stürmen lassen. Der Lohn für seinen Mut: Figurengewinn und Königsangriff – eine Partie wie aus dem Lehrbuch. So stand es 4:1 für Arolsen. Drei Partien liefen noch und alle wussten: Ein halber Punkt würde zum Sieg reichen.

Den ersten Matchball vergab Nachwuchsspieler Kevin Hasprich. Nach glänzend gespielter Eröffnung einen Bauern gewonnen, sah er lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Dann kam Sand ins Getriebe. Die Figuren unglücklich entwickelt, eroberte sein Gegner mit trickreichen Zügen entscheidend Material. Besser wollte es am Spitzenbrett Thomas Bölke machen. Mit seinem ungewohnt agressiven Aufbau hatte er Cherny früh in die Defensive gedrängt, der Baunataler Spitzenspieler wankte. Den vollen Punkt vor Augen wurde Bölke unvorsichtig, lief in einen Konter. Seine Stellung vollends ruiniert blieb ihm nur noch die Aufgabe.

So war es an Routinier Hermann Henze den Wettkampf für Arolsen zu entscheiden. Ein Remis sollte mindestens drin sein, waren sich die Kiebitze einig. Als Henze gar einen Bauern gewann schienen die Residenzstädter endgültig auf der Siegerstraße. Doch weit gefehlt. Auf den offenen Linien entwickelten die Türme von Weiss plötzlich ungeahnte Kräfte. In hochgradiger Zeitnot griff Henze dann fehl und plötzlich hieß es „Matt“! Die Partie war verloren, eine Erkenntnis aber gewonnen: Hier war heute mehr drin.

SV Anderssen Arolsen 1 – Schachklub Baunatal 1963 1 4:4

Bölke – Cherny 0:1
Schäfer – Kleinschmidt +:-
Henze – Weiss 0:1

Brückmann – Weyer +:-

Malinowski – Sharikov A. 0:1

Wolf – Sharikov E. +:-

Hasprich – Hödtke 0:1
Reuschel – Gibhardt 1:0

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SVA 2 – nach derber Niederlage kein Favourit mehr in der Bezirksliga

Das war nicht unser Tag. Hatten wir vorher auf ein Pünktchen gehofft und zumindest eine knappe Niederlage erwartet, mussten wir doch gegen den Aufstiegskandidaten Korbach 2 eine bittere Niederlage einstecken. 5,5 : 0,5 hieß es am Ende nach ca. 4:30 Stunden. Lediglich Constantin Vogel konnte ein Remis verzeichnen, doch selbst in dieser Partei wäre mehr drin gewesen. Einzelergebnisse und Tabelle siehe auf der Bezirks-Homepage.

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Moritz Ruhl ist neuer Schulschach-Stadtmeister

BAD AROLSEN. An ihm führt im Moment kein Weg vorbei: Dank einer glänzenden Turnierleistung sichert sich Moritz Ruhl erneut den Titel des Schulschach-Staddtmeisters. Mit acht Punkten aus acht Partien ließ er keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Dabei hätte es durchaus anders kommen können. Im vorgezogenen Endspiel gegen seinen Zwillingsbruder Marcel Ruhl stand er lange mit dem Rücken zur Wand, ein Verlust schien unausweichlich. Doch wie so oft war Schachgöttin Caissa ihm wohlgesonnen und Moritz zog mit dem Glück des Tüchtigen den Kopf aus der Schlinge und drehte die Partie. Am Ende musste sich Marcel, der durch Krankheit lange ausfiel, mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Sensationeller Zweiter wurde Roland Kimel. Die Nachwuchshoffnung hatte bereits in der dritten Mannschaft für Furore gesorgt und bestätigte einmal mehr seine ansteigende Formkurve. Nicht weniger überraschend ging Platz drei an Jan Kutzke, der mit viel Herzblut und schönen Kombinationen erstmals auf dem Treppchen landete.

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Arolsen 1 schickt Lauterbach mit 7:1 nach Hause

BAD AROLSEN. Konzentriert zum Sieg: Mit einem fulminanten 7:1 gegen Lauterbach sammeln die Arolser wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Den Gegner bloß nicht unterschätzen“ hatte Mannschaftsführer Hermann Henze seinen Mannen mit auf den Weg gegeben. Nicht ohne Grund, denn nur eine Runde zuvor konnten die Lauterbacher Aufstiegsaspirant Bad Hersfeld bezwingen. Vorsicht war geboten.

Ein Blick nach einer Stunde Spielzeit verriet schnell: Die Gäste spielten gut mit, hielten die Partien an allen Brettern offen. Nach zwei Stunden dann die erste Entscheidung. Martin Malinowski konnte zwar leichten Vorteil für sich reklamieren, doch sein Gegner verteidigte sich umsichtig – Remis. Für erste entspannte Gesichter sorgte Stadtmeister Paul Schäfer. Mit wuchtigen Zügen zertrümmerte er die gegnerische Festung und brachte in einem sehenswerten Finale den schwarzen König zur Strecke. Nur Minuten später fuhr Hermann Henze seinen ersten Sieg nach Hause. Mit filigraner Endspieltechnik hatte er Turm für zwei Läufer gegeben, um anschließend seine Freibauern gewinnbringend marschieren zu lassen – 2,5:0,5 für Arolsen. Noch einen drauf setzte Nachwuchsspieler Kevin Hasprich. In schwieriger Stellung verteidigte sich der Arolser dermaßen gewieft, dass er mit einem trickreichen Konter eine glatte Figur eroberte – Sieg.

Die Entscheidung fiel am Spitzenbrett. Der Lauterbacher Christoph Herda wählte eine hyperaggressive Eröffnung, schien die Stellung von Thomas Bölke zu überrollen. Was keiner ahnte: Es war der Lauterbacher der sich in große Schwierigkeiten manövrierte. Kaum war sein Angriff verpufft, da holte der Arolser zum entscheidenden Schlag gegen den weißen König aus – 4,5:0,5 für Arolsen. Den Sieg in der Tasche, aber vom Siegen noch lange nicht genug überspielte auch Gerd Brückmann seinen Gegner fachmännisch. Im Stile einer Boa hatte er Krauß alle Luft genommen und entscheidend Material gewonnen. Handwerkliche Qualitäten bewies einmal mehr Ersatzspieler Stefan Reuschel, nachdem er die gegnerische Blockademauer gekonnt eingerissen hatte. Nach Figurenverlust blieb dem Gegner nur noch die Aufgabe.

Beinahe perfekt ins Bild passte die letzte Partie: Topscorer Jürgen Wolf hatte seinen Gegner überspielt. Eigentlich. Dann kam der Dameneinsteller, die Partie schien verloren. Am Ende wendete sich auch hier alles zum Guten. Wolf hält die Partie Remis, Arolsen gewinnt verdient und die Lauterbacher lernen: Es gibt Tage da verliert man und Tage da gewinnen die anderen.


SV Anderssen Bad Arolsen 1 SVG Lauterbach 1 7:1
Boelke, Thomas Herda, Christoph 1:0
Schäfer, Paul Kurzawa, Dirk 1:0
Henze, Hermann-Josef Andreas, Steffen 1:0
Brückmann, Gerd Krauß, Martin 1:0
Malinowski, Martin Mil, Gennady ½:½
Wolf, Jürgen Ludolph, Michael ½:½
Hasprich, Kevin Struth, Jürgen 1:0
Reuschel, Stefan Reese, Heinz-Hermann 1:0
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Zweiter Sieg für die Dritte!

BAD AROLSEN/ HOMBERG. Kombinationssicher an allen Brettern: Mit einem deutlichen 4:1 gewinnt Arolsen 3 in Homberg und rückt ins Tabellenmittelfeld vor.

Die Weichen Richtung Sieg stellte einmal mehr Roland Kimel. Es dauerte keine halbe Stunde da hatte die Arolser Nachwuchshoffnung mit seinem unerfahrenen Gegner kurzen Prozesse gemacht, Arolsen lag 1:0 vorn. Die Führung ausbauen konnte kurze Zeit später Mannschaftsführer Peter Kirschning, der seinen Gegner auf der Grundreihe effektvoll mattsetze. Den Sack zu machte Taktikfuchs David Mir, nachdem er zunächst eine Figur erobern konnte und die Partie im Anschluss mit einem wunderschönen Mattbild beendete.

Einziger Wermutstropfen im Wettkampf war der Verlust von Marco Bornemann. Trotz Figurenverlust kämpfte er lange wie ein Löwe, am Ende vergeblich. Topscorer Peter Junghans sorgte schließlich für einen versöhnlichen Abschluss. Mit kombinatorischem Geschick hatte er einen Freibauern auf den Weg geschickt, die Damenumwandlung war für den Gegner nicht mehr zu verhindern.

Gesamtergebnis:
Homberg 3 – SV Anderssen Bad Arolsen 3   1:4

Einzelergebnisse:
Zichler – Junghans 0:1
Jäger, Jasmin – Mir 0:1

Weber – Kirschning 0:1
Kelm – Bornemann 1:0
Jäger, Jonas – Kimel 0:1

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Ein Trio siegt beim ersten Wertungs-Blitz

Gerd Brückmann, Hermann Henze und Stefan Reuschel belegten beim Januar-Blitzturnier jeweils mit 4,5 Punkten den ersten Platz. Damit hat sich in Abwesenheit von Jürgen Wolf noch kein Favourit für die Meisterschaft absetzen können. Das Gesamtergebnis siehe unter Vereinsturniere.

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Jugend muss sich der Erfahrung geschlagen geben

BAD AROLSEN. Triumph der Erfahrung: Dank einer starken Vorstellung siegt Jürgen Wolf beim 2. Jung-gegen-Alt-Turnier des SV Anderssen Arolsen. Zum vorentscheidenden Duell um den Turniersieg kommt es bereits in Runde 2. Der Jugendliche Constantin Vogel – im letzten Jahr Tuniersieger – kann den vielfachen Vereinsmeister Hermann Henze an den Rand einer Niederlage bringen, verliert dann aber in einem dramatischen Zeitnotkrimi trotz Materialvorteil.

Nach drei Runden haben sich die Schüler Jan Kutzke (3) Severin Vogel (2) sowie die Jugendlichen Anton Tadler (2) und Constantin Vogel (2,5) klammheimlich in die Spitzengruppe vorgeschoben. Gemeinsam mit Jürgen Wolf und Hermann Henze (beide 3) führen sie das Feld an. Doch wieder ist es Henze, der den Nachwuchs auf den Boden der Tatsachen zurückholt und in einer spannenden Partie Jan Kutzke bezwingt. Gleichzeitig gewinnen jeweils in Duellen Alt gegen Jung auch Wolf gegen Constanin Vogel sowie Friedrich Wagener gegen Severin Vogel.

In der letzten Runde geht es in den Duellen Henze – Wolf und Wagener – Kutzke schließlich um den Turniersieg. Kurz vor dem großen Gesamttriumph muss der Schüler Jan Kutzke gegen Altmeister Wagener doch noch die Segel streichen. Damit ist der Weg für Wolf zum alleinigen Turniersieg frei. In eine spannenden Partie mit einigen Mattfallen setzt sich am Schluss sein Materialvorteil durch.


Endstand
:
1. Jürgen Wolf (5 aus 5)
2.-3. Friedrich Wagener und Hermann Henze (4)
4. Conatantin Vogel U18 (3,5)
5.-7. Jan Kutzke U12, Christian Stukert U12, Harald Block (alle 3)
8. Anton Tadler U 18 (2,75)
9.-10. Severin Vogel U12, Peter Junghans (alle 2)
11. Peter Kirschning (1,5)

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