SVA 2 – nach derber Niederlage kein Favourit mehr in der Bezirksliga

Das war nicht unser Tag. Hatten wir vorher auf ein Pünktchen gehofft und zumindest eine knappe Niederlage erwartet, mussten wir doch gegen den Aufstiegskandidaten Korbach 2 eine bittere Niederlage einstecken. 5,5 : 0,5 hieß es am Ende nach ca. 4:30 Stunden. Lediglich Constantin Vogel konnte ein Remis verzeichnen, doch selbst in dieser Partei wäre mehr drin gewesen. Einzelergebnisse und Tabelle siehe auf der Bezirks-Homepage.

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Moritz Ruhl ist neuer Schulschach-Stadtmeister

BAD AROLSEN. An ihm führt im Moment kein Weg vorbei: Dank einer glänzenden Turnierleistung sichert sich Moritz Ruhl erneut den Titel des Schulschach-Staddtmeisters. Mit acht Punkten aus acht Partien ließ er keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Dabei hätte es durchaus anders kommen können. Im vorgezogenen Endspiel gegen seinen Zwillingsbruder Marcel Ruhl stand er lange mit dem Rücken zur Wand, ein Verlust schien unausweichlich. Doch wie so oft war Schachgöttin Caissa ihm wohlgesonnen und Moritz zog mit dem Glück des Tüchtigen den Kopf aus der Schlinge und drehte die Partie. Am Ende musste sich Marcel, der durch Krankheit lange ausfiel, mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Sensationeller Zweiter wurde Roland Kimel. Die Nachwuchshoffnung hatte bereits in der dritten Mannschaft für Furore gesorgt und bestätigte einmal mehr seine ansteigende Formkurve. Nicht weniger überraschend ging Platz drei an Jan Kutzke, der mit viel Herzblut und schönen Kombinationen erstmals auf dem Treppchen landete.

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Arolsen 1 schickt Lauterbach mit 7:1 nach Hause

BAD AROLSEN. Konzentriert zum Sieg: Mit einem fulminanten 7:1 gegen Lauterbach sammeln die Arolser wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Den Gegner bloß nicht unterschätzen“ hatte Mannschaftsführer Hermann Henze seinen Mannen mit auf den Weg gegeben. Nicht ohne Grund, denn nur eine Runde zuvor konnten die Lauterbacher Aufstiegsaspirant Bad Hersfeld bezwingen. Vorsicht war geboten.

Ein Blick nach einer Stunde Spielzeit verriet schnell: Die Gäste spielten gut mit, hielten die Partien an allen Brettern offen. Nach zwei Stunden dann die erste Entscheidung. Martin Malinowski konnte zwar leichten Vorteil für sich reklamieren, doch sein Gegner verteidigte sich umsichtig – Remis. Für erste entspannte Gesichter sorgte Stadtmeister Paul Schäfer. Mit wuchtigen Zügen zertrümmerte er die gegnerische Festung und brachte in einem sehenswerten Finale den schwarzen König zur Strecke. Nur Minuten später fuhr Hermann Henze seinen ersten Sieg nach Hause. Mit filigraner Endspieltechnik hatte er Turm für zwei Läufer gegeben, um anschließend seine Freibauern gewinnbringend marschieren zu lassen – 2,5:0,5 für Arolsen. Noch einen drauf setzte Nachwuchsspieler Kevin Hasprich. In schwieriger Stellung verteidigte sich der Arolser dermaßen gewieft, dass er mit einem trickreichen Konter eine glatte Figur eroberte – Sieg.

Die Entscheidung fiel am Spitzenbrett. Der Lauterbacher Christoph Herda wählte eine hyperaggressive Eröffnung, schien die Stellung von Thomas Bölke zu überrollen. Was keiner ahnte: Es war der Lauterbacher der sich in große Schwierigkeiten manövrierte. Kaum war sein Angriff verpufft, da holte der Arolser zum entscheidenden Schlag gegen den weißen König aus – 4,5:0,5 für Arolsen. Den Sieg in der Tasche, aber vom Siegen noch lange nicht genug überspielte auch Gerd Brückmann seinen Gegner fachmännisch. Im Stile einer Boa hatte er Krauß alle Luft genommen und entscheidend Material gewonnen. Handwerkliche Qualitäten bewies einmal mehr Ersatzspieler Stefan Reuschel, nachdem er die gegnerische Blockademauer gekonnt eingerissen hatte. Nach Figurenverlust blieb dem Gegner nur noch die Aufgabe.

Beinahe perfekt ins Bild passte die letzte Partie: Topscorer Jürgen Wolf hatte seinen Gegner überspielt. Eigentlich. Dann kam der Dameneinsteller, die Partie schien verloren. Am Ende wendete sich auch hier alles zum Guten. Wolf hält die Partie Remis, Arolsen gewinnt verdient und die Lauterbacher lernen: Es gibt Tage da verliert man und Tage da gewinnen die anderen.


SV Anderssen Bad Arolsen 1 SVG Lauterbach 1 7:1
Boelke, Thomas Herda, Christoph 1:0
Schäfer, Paul Kurzawa, Dirk 1:0
Henze, Hermann-Josef Andreas, Steffen 1:0
Brückmann, Gerd Krauß, Martin 1:0
Malinowski, Martin Mil, Gennady ½:½
Wolf, Jürgen Ludolph, Michael ½:½
Hasprich, Kevin Struth, Jürgen 1:0
Reuschel, Stefan Reese, Heinz-Hermann 1:0
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Zweiter Sieg für die Dritte!

BAD AROLSEN/ HOMBERG. Kombinationssicher an allen Brettern: Mit einem deutlichen 4:1 gewinnt Arolsen 3 in Homberg und rückt ins Tabellenmittelfeld vor.

Die Weichen Richtung Sieg stellte einmal mehr Roland Kimel. Es dauerte keine halbe Stunde da hatte die Arolser Nachwuchshoffnung mit seinem unerfahrenen Gegner kurzen Prozesse gemacht, Arolsen lag 1:0 vorn. Die Führung ausbauen konnte kurze Zeit später Mannschaftsführer Peter Kirschning, der seinen Gegner auf der Grundreihe effektvoll mattsetze. Den Sack zu machte Taktikfuchs David Mir, nachdem er zunächst eine Figur erobern konnte und die Partie im Anschluss mit einem wunderschönen Mattbild beendete.

Einziger Wermutstropfen im Wettkampf war der Verlust von Marco Bornemann. Trotz Figurenverlust kämpfte er lange wie ein Löwe, am Ende vergeblich. Topscorer Peter Junghans sorgte schließlich für einen versöhnlichen Abschluss. Mit kombinatorischem Geschick hatte er einen Freibauern auf den Weg geschickt, die Damenumwandlung war für den Gegner nicht mehr zu verhindern.

Gesamtergebnis:
Homberg 3 – SV Anderssen Bad Arolsen 3   1:4

Einzelergebnisse:
Zichler – Junghans 0:1
Jäger, Jasmin – Mir 0:1

Weber – Kirschning 0:1
Kelm – Bornemann 1:0
Jäger, Jonas – Kimel 0:1

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Ein Trio siegt beim ersten Wertungs-Blitz

Gerd Brückmann, Hermann Henze und Stefan Reuschel belegten beim Januar-Blitzturnier jeweils mit 4,5 Punkten den ersten Platz. Damit hat sich in Abwesenheit von Jürgen Wolf noch kein Favourit für die Meisterschaft absetzen können. Das Gesamtergebnis siehe unter Vereinsturniere.

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Jugend muss sich der Erfahrung geschlagen geben

BAD AROLSEN. Triumph der Erfahrung: Dank einer starken Vorstellung siegt Jürgen Wolf beim 2. Jung-gegen-Alt-Turnier des SV Anderssen Arolsen. Zum vorentscheidenden Duell um den Turniersieg kommt es bereits in Runde 2. Der Jugendliche Constantin Vogel – im letzten Jahr Tuniersieger – kann den vielfachen Vereinsmeister Hermann Henze an den Rand einer Niederlage bringen, verliert dann aber in einem dramatischen Zeitnotkrimi trotz Materialvorteil.

Nach drei Runden haben sich die Schüler Jan Kutzke (3) Severin Vogel (2) sowie die Jugendlichen Anton Tadler (2) und Constantin Vogel (2,5) klammheimlich in die Spitzengruppe vorgeschoben. Gemeinsam mit Jürgen Wolf und Hermann Henze (beide 3) führen sie das Feld an. Doch wieder ist es Henze, der den Nachwuchs auf den Boden der Tatsachen zurückholt und in einer spannenden Partie Jan Kutzke bezwingt. Gleichzeitig gewinnen jeweils in Duellen Alt gegen Jung auch Wolf gegen Constanin Vogel sowie Friedrich Wagener gegen Severin Vogel.

In der letzten Runde geht es in den Duellen Henze – Wolf und Wagener – Kutzke schließlich um den Turniersieg. Kurz vor dem großen Gesamttriumph muss der Schüler Jan Kutzke gegen Altmeister Wagener doch noch die Segel streichen. Damit ist der Weg für Wolf zum alleinigen Turniersieg frei. In eine spannenden Partie mit einigen Mattfallen setzt sich am Schluss sein Materialvorteil durch.


Endstand
:
1. Jürgen Wolf (5 aus 5)
2.-3. Friedrich Wagener und Hermann Henze (4)
4. Conatantin Vogel U18 (3,5)
5.-7. Jan Kutzke U12, Christian Stukert U12, Harald Block (alle 3)
8. Anton Tadler U 18 (2,75)
9.-10. Severin Vogel U12, Peter Junghans (alle 2)
11. Peter Kirschning (1,5)

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Becker nicht zu stoppen

BAD AROLSEN. Er kam, spielte und siegte: Schnellschachprofi Andre Becker aus Brilon gewinnt erneut beim Arolser Neujahrsblitz. Bis zur Mitte des Wettkampfs sah alles nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Andre Becker und Jürgen Wolf aus, waren doch beide furios mit 8 Siegen gestartet. Dann passierte das was jedes Jahr passiert. Während Becker weiter siegte, scheidet Wolf nach Niederlagenserie aus dem Favoritenkreis aus und muss sich am Ende mit Rang drei zufriedengeben. Nicht besser ergeht es den übrigen Arolsern. Gegenseitig nehmen sie sich die Punkte ab, so dass weder Stefan Reuschel noch Hermann Henze ins Titelrennen eingreifen können. Dafür spielt sich heimlich ein weiterer Briloner nach vorn: Ajandham Thabalasingam eilt nach anfänglicher Schwächephase von Sieg zu Sieg und landet am Ende auf Rang zwei. Für Aufsehen sorgte immer wieder Nachwuchstalent Constantin Vogel, der neben Taktikfuchs Wagener auch Altmeister Kirschning das Fürchten lehrte.


Endergebnis
1. Becker, Andre (Brilon) 15 Punkte
2. Thabalasingam, Ajandham (Brilon) 13
3. Dr. Wolf 12,5
4. Kearns (Korbach) 11

5. Reuschel 11
6. Brückmann 10
7. Henze 9
8. Vogel, Constantin 7
9. Trienekens (Korbach) 7
10. Lages (Korbach) 7
11. Kirschning 6,5
12. Wagener 5,5
13. Becker, Jonar (Brilon) 3
14. Thabalasingam, Anoja (Brilon) 2,5
15. Becker, Luca (Brilon) 1
16. Vogel, Severin 1

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Weber gewinnt Weihnachts-Blitzturnier 2010

Auch in diesem Jahr sollte das traditionelle Weihnachtsblitzturnier den Abschluß des Schachjahres 2010 in Bad Arolsen sein. Wieder trafen sich Bad Arolser Spieler und Spieler aus benachbarten Vereinen, um im 5 Minuten Blitzmodus den Sieger auszuspielen.
Nachdem der Vorsitzende Gerd Falkhof die Gäste begrüßt hatte und der Turnierleiter Martin Malinowski die Bretter ausgelost und freigegeben hatte konnte man spannenden Partien beobachten.  Andree Becker, Vorjahressieger mußte bemerken, dass die Jugend in Bad Arolsen nicht zu  unterschätzen ist; gegen Constantin Vogel reichte es bei ihm nur zu einem Remis. Doch mehr noch machten ihm Schubert und Weber aus Bestwig zuschaffen: gegen beide mußte er die Waffen strecken. Derweile versuchten die Arolser Wolf, Henze und Reuschel den starken Gästen Paroli zu bieten. Doch auch hier mußten sie gegen die Vereinskameraden wichtige Punkte lassen: Reuschel verlor gegen Henze und spielte Remis gegen Malinowski, Henze verlor gegen Wolf und Block, und Wolf schließlich verlor gegen Wagener und Reuschel.
So war es am Ende der Neuling im Feld, Schachfreund Weber, der das Turnier mit 15/16 Punkten gewann. Auch Platz 2 ging am Schluß an die Gäste: Vorjahressieger Becker schaffte es am Schluß doch noch, die Bad Arolser Spieler hinter sich zu lassen. Bester Arolsern wurde Reuschel, der mit 12 Punkten einen halben Zähler vor Henze und Wolf landete. 6.ter wurde Schachfreund Zuschlag aus Fritzlar vor Malinowski und Schubert sowie weiteren 9 Spielern. Einzelergebnisse siehe Tabelle.

Ergebnis Weihnachtsblitz 2010

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Paul Schäfer Stadtmeister Bad Arolsen 2010

BAD AROLSEN. Mit 6,5 aus 7 Punkten krönte sich Paul Schäfer zum neuen Arolser Stadtmeister. In einem packenden Kopf-an-Kopf Rennen mit Titelverteidiger Hermann Henze lagen beide lange Zeit gleichauf. In Runde 4 kam es dann zum direkten Aufeinandertreffen. Jeder der beiden wußte, dass das Ergebnis eine Vorentscheidung sein würde. Nach zähen Ringen mußten die beiden schließlich erkennen, dass  die Partie remis war. Sollte am Ende ein Stechen notwendig werden?

In der nächsten Runde mußte Schäfer gegen das Nachwuchstalent  Constantin Vogel spielen. Vogel, der zuvor schon die erfahrenen Spieler Malinowski und Horn besiegt hatte, setzte Schäfer früh unter Druck, der Favorit wankte. Mit viel Fortune kämpfte sich Schäfer zurück in die Partie und konnte Vogel im Endspiel bezwingen. Auch Henze hatte gegen Malinowski große Probleme. In gedrückter Stellung mußte er zwei Fuguren gegen den Turm tauschen, alles sah nach einer Niederlage aus. Doch wie zuletzt schon so oft spielte Malinowski inkonsequent und stellte eine Figur wieder ein. Nach Bauergewinn durch Henze war es nur noch eine Formsache und der Gleichstand mit Schäfer war wieder hergestellt.

In der folgenden Runde allerdings sollte Ackermann es besser machen: Seine überlegene Stellung gegen Henze reichte zwar nicht zum Sieg, aber ein Remis brachte ihn gegenüber Schäfer in Rückstand, der gegen Junghans sicher gewann. In der letzten Runde mußte Schäfer gegen Malinowski, Henze gegen Block antreten. Doch Schäfer spielte sehr sauber und auf Sicherheit bedacht, so dass Malinowski keine Chance zum Gegenspiel fand. Seine überlegene Stellung mündete in einer Springergabel und Malinowski gab auf. Da nutze Henze sein Gewinn gegen Block auch nichts, der Sieger der Stadtmeisterschaft 2010 in Bad Arolsen heißt Paul Schäfer, gefolgt von Hermann Henze.

Den überraschenden dritten Platz belegte Constantin Vogel (nach Feinwertung) vor dem punktgleichen Ackermann und Junghans. Weitere Platzierungen: 7. Malinowski, 8. Block, 9. Horn, 10. v. Steenput, 11. Meckelburg.

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Constantin Vogel auf Erfolgskurs

Die Jugendblitzmeisterschaft ist zu Ende und das Ergebnis ist deutlich. Im Januar war Constantin erst neu, deshalb hatte er natürlich auch noch keine Erfahrung und somit wurde er  dann Vorletzter.  Das war dann aber auch das einzige Turnier ohne Podestplatz. 

Natürlich ist es schade, dass leider kaum noch jemand zum Jugendtraining kommt. Aber schließlich gewann er doch ziemlich klar vor Robert Wende und Anton Tadler, obwohl er, im Gegensatz zu vielen Anderen, immer gekommen ist und dadurch einen Vorteil hat.  Hier geht es zu den Einzelergebnissen der Jugendblitzmeisterschaft

Auch bei den Erwachsenen ist Constantin, als einziger Jugendlicher, sehr erolgreich. In der Stadtmeisterschaft konnte er mit 4 Punkten aus 7 Partien zusammen mit Emil Ackermann, gegen den er im direkten Duell gewonnen hatte, den dritten Platz belegen.

Auch in der Kurzpartienmeisterschaft der Erwachsenen konnte er,  wieder als einziger Jugendlicher, den vierten Platz hinter den Topscorern Henze, Reuschel und Wolf belegen. Auch bei den anderen Turnieren ist er mit dabei, und meist im Mittelfeld.

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