Moritz Ruhl neuer U10 Bezirksmeister

BAD AROLSEN/KASSEL. Mit Volldampf zum Titel: Bei den Bezirksmeisterschaften der Schachjugend zeigte Moritz Ruhl einmal mehr seine ganze Klasse.

Konzentrierte Blicke wandern über die Bretter, Uhren ticken im gleichmäßigen Takt. Hin und wieder zucken Arme nach vorn, um eine Figur zu bewegen. Knisternde Spannung liegt über den Vereinsräumen des Kasseler Schachklubs. Gesucht werden die neuen Bezirksmeister der Schachjugend. Mit auf Titeljagd geht Moritz Ruhl, Nachwuchstalent aus Bad Arolsen. Zwillingsbruder Marcel ist krankheitsbedingt leider verhindert.

Das Turnier läuft gut an: In den ersten drei Runden fährt Moritz die Punkte routiniert und sicher nach Hause. Nun zahlt sich das tägliche Training mit seinem Bruder aus. In Runde vier kommt es zum vorgezogenen Finale. Mit Maurice Schirra wartet der wertungsstärkste Gegner auf ihn. Jeder Schachspieler weiß:  Nun sind volle Konzentration und gute Nerven gefragt. Bange Minuten später besteht Moritz auch diese Feuerprobe, der Titel scheint  zum Greifen nah.

Erst eine schmerzliche Niederlage nur eine Runde später, sorgt für erneute Spannung. Am Ende kommt es zu einem wahren Fotofinish zwischen Moritz Ruhl und Maurice Schirra. Beide laufen punktgleich über die Ziellinie, Moritz aber hat dank besserer Feinwertung die Nase vorn.

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Ruhl Zwillinge dominieren erneut Schulschachrallye

BAD AROLSEN/KASSEL. Der SV Caissa Kassel rief und 57 Schachjünger kamen. Zum Jahresabschluss der Schulschachrallye boten die Jugendlichen noch einmal einen spannenden, teils hochkarätigen Wettbewerb.

In der Wertungsgruppe S der Grundschüler gingen 17 Teilnehmer an den Start und die Favoritenrolle war von Anfang an klar. Die Ruhl- Zwillinge und Kay Lukas Kersten waren spielerisch so überlegen, dass sie die vorderen Plätze unter sich ausmachen konnten. Es gewann Moritz Ruhl mit dem Topergebnis von 6,5 aus 7 Spielen vor seinem Bruder Marcel. Lediglich die Partie zwischen den beiden war für Moritz hart umkämpft, wo die Punkteteilung aus einem Läuferendspiel mit Randbauer gegen den König entstand.

Die nächste Rallye findet im Februar in Spangenberg statt.

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Arolsen 1 gegen KSK 2 chancenlos

BAD AROLSEN/KASSEL. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, musste Arolsen doch wieder einmal mit 2 Ersatzleuten beim Tabellenführer Kassel II antreten und war im Vorfeld eigentlich auf Schadenbegrenzung aus. Letztlich war aber doch mehr drin, hätte das Glück etwas mehr zu Arolsen geschaut, war der Tenor aller Beteiligten.

Los ging es nach 2 Stunden, wo Ersatzmann David Mir an Brett 7  mit Weiß spielend gegen Kassels Haudegen Zärban und dessen starkem Läuferpaar Tribut zollen musste und den ganzen Punkt abgab. Dies beeindruckte die Arolser aber keineswegs, denn die hatten ja den Topscorer Dr. Wolf in Ihren Reihen. In einer starken Angriffspartie nagelte er den schwarzen König von dem Jugendlichen Höpfner in der Mitte des Brettes fest, wo dieser nur gegen großen Materialverlust gegenhalten und anschließend entnervt aufgeben musste. Dies war Wolf´s dritter Sieg im dritten Spiel und der 1-1 Ausgleich nach etwas mehr als 3 ½ Stunden.

Jetzt brannte die Hütte, waren die anderen Partien doch ziemlich offen und Schäfer an Brett 1 gegen den Kasseler Altmeister Böhm stand mittlerweile auf Gewinn. Und dieser trat nach 4 Stunden dann auch ein. Paul Schäfer, als frisch gekürter neuer Arolser Stadtmeister und in bestechender Form spielend,  überrannte mit Weiß die schwarze Stellung von Böhm mit einem unwiderstehlichen Königsangriff, erreichte deutlichen Materialvorteil und verbuchte souverän den vollen Punkt. Arolsen führte in Kassel 2-1 und fing an zu träumen, zumal Brückmann gegen Dr. Heitsch an Brett 3 mit Weiß den gegnerischen König mit Turm und Dame quasi über das Brett trieb und das 3-1 nur eine Frage der Zeit war. Just in diesem Augenblick schaute das Glück aber nach Kassel. Der Angriff von Brückmann stockte nur 1 Zug lang, dies nutzte Dr. Heitsch zum Gegenangriff und stelle durch den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg den Ausgleich zum 2-2 her.

Dies war irgendwie der Bruch im Spiel für die restlichen Arolser. Der zweite Ersatzmann, Marco Bornemann spielte an Brett 8 mit Schwarz gegen Schildheuer eine starke Partie, musste dann nach starkem Druck mit anschließendem Damenverlust nach 4 1/2 Stunden die Partie genauso abgeben wie Kevin Hasprich an Brett 6 gegen Wüstehube. Sein starker Freibauer auf E 3 konnte dem Konter Wüstehubes nicht entgegenstehen, Materialverlust war die Folge mit gleichzeitiger Aufgabe. Somit führte Kassel 4-2 und hatte bereits den 1 Mannschaftspunkt sicher. Arolsen musste somit beide restlichen Partien von Malinowski gegen Shoup und Henze gegen Krutsch gewinnen, um das Unentschieden zu erreichen.

Und es sah eigentlich gut aus. Malinowski wehrte den Konter Shoups an Brett 4 mit Schwarz gekonnt ab und drohte selber mit Matt auf der Grundlinie. Dies konnte Shoup aber im letzten Moment mit Androhung von Dauerschach verhindern und erreichte im letzten Moment noch das rettende Remis, was Kassel somit uneinholbar zur 4,5 – 2,5 Führung führte und dem Sieg des Mannschaftskampfes brachte. 

Somit war der Ausgang von Henze gegen Krutsch an Brett 2 nur noch Makulatur. Henze erspielte sich mit Schwarz einen Vorteil und war guter Hoffnung, den Sieg auch einfahren zu können. Hier übersah er aber dann in großer Zeitnot spielend einen Zwangsabtausch, der Krutsch 2 Türme gegen die Dame von Henze brachte. In der offenen Stellung waren diese Gold wert und brachten noch den vollen Punkt zum letztlich dann doch verdienten 5,5 – 2,5 für Kassel.

Die Punkte müssen für den Klassenerhalt von anderen Mannschaften geholt werden und hier ist das nächste Heimspiel Ende Januar 2011 gegen Lauterbach eminent wichtig, holten diese doch gegen Hersfeld auch den ersten Sieg!

Gesamtergebnis:
Kasseler SK 2 – SV Anderssen Arolsen 5,5:2,5

Einzelergebnisse:
Böhm – Schäfer 0:1
Krutsch – Henze 1:0
Heitsch – Brückmann 1:0
Shoup – Malinowski 0,5:0,5
Höpfner – Wolf 0:1
Wüstehube – Hasprich 1:0
Zärban – Mir 1:0
Schildheuer – Bornemann 1:0

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Arolsen 2 weiter Spitze

BAD AROLSEN. Ende gut alles gut: Nach einer dramatischen Aufholjagd siegt Arolsen 2 gegen Homberg mit 3,5:2,5 und bleibt weiter ungeschlagen.

Das Drehbuch zu diesem nervenaufreibenden Wettkampf liess die Residenzstädter zu Beginn ganz schön alt aussehen. Es verging keine halbe Stunde, da musste der sonst so sicher taktierende Friederich Wagener seinen Turm hergeben, die Partie war nicht mehr zu halten. Nicht viel besser erging es Nachwuchsspieler Severin Vogel, als er seinen schön herausgespielten Vorteil durch einen fatalen Fehlzug wegwarf – 0:2.

Keine zehn Minuten später die Wende: Es war erneut der zu großer Form aufspielende Peter Junghans, der mit einem unwiderstehlichen Mattangriff für den unverhofften Anschluss sorgte. Arolsen war zurück im Spiel. Kurz darauf lief Anton Tadler nach gutem Spiel in den verdienten Remishafen ein. Dann lange nichts. Zittern, hoffen, bangen. Schließlich das Wunder: Wie die Ruhe selbst konterte Emil Ackermann seinen von Zeitnot geplagten Gegner elegant aus – Ausgleich!

Die Entscheidung fiel in der letzten Partie. Mit dem Rücken zur Wand schien die Niederlage von Nachwuchshoffnung Constantin Vogel nur eine Frage der Zeit. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so schlug er mit einem unerwarteten Läuferopfer eine wichtige Bresche in die gegnerische Stellung. Dem anschließenden Durchmarsch seiner Freibauern hatte Jäger nichts mehr entgegenzusetzen.

Gesamtergebnis:
SVA 2 – Homberg 2   3,5:2,5

Einzelergebnisse:
Ackermann – Eckert   1:0
Jäger  –  Vogel C.       0:1
Wagener – Mentel        0:1
Weber – Tadler         1/2:1/2
Junghans – Konheiser 1:0
Baritz – Vogel S.      1:0

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Überraschungserfolg für Arolsen 3

Bad Arolsen. David schlägt Goliath: Mit einem fulminanten 4:1 entrohnte Arolsen 3 den bisherigen Tabellenführer Wehlheiden.

Die Ausgangssituation liess keine Fragen offen. Arolsen hatte bisher alle Partien verloren, Wehlheiden war noch ohne Punktverlust. Eine klare Sache also. Eigentlich. Es vergingen keine zwei Stunden, da  sorgte ausgerechnet der Jüngste im Team für die erste Überraschung. Roland Kimel hatte mit einer eleganten Springergabel die Dame erobert und fuhr den Punkt sicher nach Hause. Damit nicht genug überrollte David Mir den gegnerischen König mit einem unwiderstehlichen Mattangriff.

Kurzes Zittern war nach der Niederlage von Marco Bornemann angesagt. Würde Wehlheiden nun zur Aufholjagd blasen? Die Sensation perfekt machte Routinier Peter Junghans. Am Spitzenbrett lange Zeit mit dem Rücken zur Wand stehend, konterte er seinen Gegner mit einer genialen Kombination aus – Sieg! Als im Anschluss auch Mannschaftsführer Peter Kirschning seinen Gegner mit einer Springergabel düpierte war die Arolser Freude schier grenzenlos.

Gesamtergebnis:
SV Anderssen Arolsen 3 – Wehlheiden 4:1

Einzelergebnisse:
Junghans – Mertens 1:0
Mir – Reinhardt 1:0
Kirschning – Hunneck 1:0
Bornemann – Neumann 0:1
Kimel – Granaß 1:0

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Arolsen 2 weiter auf Erfolgskurs

Bad Arolsen. Ende gut alles gut: Nach einem nervenaufreibenden 3,5:2,5 Erfolg gegen Körle bleibt Arolsen 2 weiter im Aufwind.

Für die erste Entscheidung des Tages sorgte ein glänzend aufspielender Andre van Steenput. Die Partie hatte kaum begonnen, da hatte der Routinier schon entscheidenden Materialvorteil errungen. Was keiner ahnte: Es sollte der einzige Sieg in diesem Wettkampf bleiben. Am Spitzenbrett hatte Emil Ackermann die Stellung mit Bauern abgeriegelt, so dass keine Seite mehr durchbrechen konnte – Remis.

Nur hauchdünn am Sieg vorbei schrammte Severin Vogel, der seine Mehrbauern erst  im Endspiel wieder hergeben musste – Remis. Taktikfuchs Friedrich Wagener rettete kurz darauf eine verloren geglaubte Stellung dank gegnerischer Mifhilfe auf wundersame Weise – Remis. Genau andersherum verlief die entscheidende Partie von Nachwuchsstar Conantin Vogel. Erst ein vorschnell ausgeführter Zwischenzug machte seinen Vorteil wieder zu Nichte. Das Endspiel war zwar nicht mehr zu gewinnen, aber der Wettkampfsieg für Arolsen sichergestellt.

Gesamtergebnis:
SV Anderssen Arolsen 2 – SC Körle 3,5:2,5

Einzelergebnisse:
Ackermann – Haase 0,5:0,5
Wagener – Milde 0,5:0,5
Vogel C. – Niemann 0,5:0,5
Falkhof – Leuthardt 0,5:0,5
van Steenput  – Just 1:0
Vogel S. – Schlömer 0,5:0,5

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Hermann Henze hält Sieg fest

BAD AROLSEN. Die Formkurve zeigt wieder nach oben. Mit einem knappen aber hochverdienten 4,5:3,5 gegen Alsfeld holen die Arolser zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Das Debakel gegen Kassel noch im Kopf begannen die Residenzstädter verhalten: Bloss keinen  Fehler machen lautete die Devise. Es sollten keine drei Stunden vergehen, da wurden alle guten Vorsätze über den Haufen geworfen. Martin Malinowski hatte seine überlegene Stellung mit einem einzigen Zug weggeworfen. Fingerfehler nennen das Schachspieler. Alsfeld ging in Führung und eine bange Frage schwebte im Raum: Sollte nun wieder das große Zittern beginnen? „Von wegen!“ sagte sich Nachwuchsspieler Kevin Hasprich und verwandelte seinen Vorteil in einem hochklassigen Turmendpiel sicher zum vollen Punktgewinn – Ausgleich.

Die Vorentscheidung liess weiter auf sich warten. Harald Block wehrte erfolgreich alle Angriffsbemühungen von Claus Wicker ab und lief in den verdienten Remishafen ein. Gerd Brückmann hingegen setzte in einem turbulenten Kampf alles auf Sieg, auch wenn Tobias Stein in höchster Bedrängnis ein rettendes Dauerschach fand – 2:2.

Die Wende läutete nach knapp vier Stunden der „große böse Wolf“ ein. Im Stile einer Boa hatte Jürgen Wolf seinen Gegner in einen Würgegriff genommen, aus dem es kein Entkommen mehr gab. Nicht weniger gekonnt setzte Stefan Reuschel kurz darauf zu einem unwiderstehlichen Bauernsturm an und überrollte die gegnerische Königsstellung.

Zwei Partien liefen noch, den Arolsern genügte bereits ein Remis zum Mannschaftssieg. Am Spitzenbrett schien Thomas Bölke den nötigen Punkt sicher einzufahren, bis er sich in Zeitnot verzettelte und völlig entnervt aufgeben musste. So war es an Hermann Henze, der seine letzten Kräfte mobiliserte und den wichtigen halben Punkt eisern festhielt.

Gesamtergebnis:
SV Anderssen Arolsen 1 – SV Alsfeld 1   4,5:3,5

Einzelergebnisse:
Bölke – Stein M. 0:1
Brückmann – Stein T. 0,5:0,5
Henze – Zilch 0,5:0,5
Wolf – Weißbeck 1:0
Malinowski – Heinz 0:1
Hasprich – Miemelt 1:0
Block – Wicker 0,5:0,5
Reuschel – Schweisgut 1:0

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Arolsen 3 gegen Baunatal ohne Chance

Gut gespielt und trotzdem verloren: Mit einem deutlichen 1:4 wurde die Arolser Dritte wieder nach Hause geschickt.

Nach der kampflosen Niederlage am Spitzenbrett waren vor allem die Nachwuchsspieler gefordert. Und die hielten ihre Partien lange Zeit völlig offen. Marco Bornemann hatte zwar einen Bauern weniger, dafür aber aktive Figuren. Als alle schon mit einem Remis rechneten, unterlief ihm jedoch im Endspiel ein folgenschwerer Fehler, die Stellung war nicht mehr zu halten. Auch Roland Kimel verteidigte sich tapfer, stand anfangs sogar besser. Dann stellte ihm der Gegner eine Falle, sein Läufer ging verloren.

Mehr Glück hatte Severin Vogel. Seine Partie wogte hin und her ohne das eine Seite entscheidenden Vorteil erzielen konnte – Remis. Den hohen Rückstand vor Augen entschied sich auch Peter Kirschning trotz besserer Stellung die Friedenspfeifen zu rauchen.

Gesamtergebnis:
SK Baunatal 3 – SV Arolsen 3        4:1

Einzelergebnisse:
Rosenau – Junghans                        +:-
Xibraku – Kirschning                    0,5:0,5
Hillebold – Bornemann                     1:0
Taege – Kimel                                    1:0
Theobald – Vogel, S.                      0,5:0,5

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Ersatzgeschwächte Arolser chancenlos bei Caissa II

Die mit nur fünf gemeldeten und 2 Ersatzspielern nach Kassel gereiste erste Mannschaft aus Bad Arolsen mußte eine bittere Niederlage einkassieren. Brett 1 blieb aufgrund Grippe von Bölke frei und so konnten die Spieler aus Caissa mit vollem Risiko spielen. Als erster mußte das Malinowski einsehen, der gegen die aggressive Behandlung der katalanischen Eröffnung keine Gegenwehr fand und schließlich einer Springergabel zum Opfer fiel.

Als nächster war es Block, der gegen den Altmeister Haase die Dame gegen Turm tauschen mußte; damit war die Stellung aufgabereif und es stand 3:0. Kevin Hasprich verteidigt sich lange gut gegen zwei Läufer, doch als die Qualität verloren ging und ein Bauer, war es nur noch eine Frage der Technik. Der vierte Brettpunkt sicherte den Kasselern schon mal das Remis – doch es sollte noch schlimmer kommen.

Zwar konnte Dr. Wolf gegen Heckmann in einer spannenden Partie den ersten Punkt holen und Junghans, Brückmann und Henze hatten durchaus chancenreiche Stellungen, doch Brückmann wollte seine Läufer nicht tauschen und mußte wg. drohendem Figurenverlust mit Mattdrohung aufgeben. Henze hatte mittlerweile eine Figur erobert, doch drohte Hollmann dafür mit Dauerschach, was Henze verhindern wollte. Doch damit übersah er ein Abzugsschach und mußte in ein verlorenes Endspiel einwilligen. Junghans hatte gerade die Zeitkontrolle geschafft, machte einen unachtsamen Zug und wurde um den Lohn seines bis dahin schönen Spiels gebracht. Das Endergebnis ist zwar keine Überraschung, doch Bad Arolsen hatte sich sicher den ein oder anderen Punkt mehr erhofft.

Gesamtergebnis:
Caissa Kassel 2 – SV Anderssen 1 7:1

Einzelergebnisse:
Bölke – Schlachowitsch -:+
Henze – Hollmann 0:1
Brückmann – Reichmann 0:1
Malinowski – Franke 0:1
Wolf – Heckmann  1:0
Hasprich – Müller, B. 0:1
Junghans- Flatau 0:1
Block – Haase 0:1

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Moritz Ruhl setzt sich durch

 

Moritz Ruhl

Bei der 1. Runde der Schulschachrallye am 30. 10 in der Louis-Peter-Schule in Korbach traten leider nur 2 Arolser an, natürlich wollten die beiden Ruhls das Turnier trotzdem unsicher machen. Moritz und Marcel gewannen die ersten drei Spiele souverän, doch im Spiel 4 kam es zu einer Begegnung der beiden Zwillinge, also musste die Siegesserie von einem der beiden enden. Ein paar Fehler von Marcel, und schon nutzte Moritz sie aus und gewann das „Zwillingsmatch“.

Moritz gewann dann zur Krönung auch noch die letzten Partien und siegte im Turnier der Wertungsklasse S mit 7 Punkten aus 7 Partien. Marcel verlor nach der Niederlage gegen seinen Bruder noch einmal, doch er sicherte sich am Schluss mit 5 aus 7 einen guten 4. Platz.

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