Arolsen 2 feiert erfolgreichen Saisonauftakt

Auftakt gelungen: Mit einem klaren 4,5:1,5 Erfolg ist Arolsen 2 in die neue Saison gestartet. Die ersatzgeschwächten Gäste aus Korbach boten lange zähen Widerstand, mussten sich am Ende aber der größeren Erfahrung geschlagen geben.

So hielt Emil Ackermann seine beiden Mehrbauern bis ins Endspiel fest und sicherte sich so den Gewinn. Mannschaftsführer Harald Block wollte dem nicht nachstehen und ging ebenfalls auf Bauernjagd, so dass Emde nur noch die Aufgabe blieb. Auf deutlich mehr Widerstand traf Peter Junghans an Brett zwei. In einer ausgeglichenen Partie hatte Naujocks im Damenendspiel einen Zug weitergerechnet – Materialverlust war unvermeidbar. Knapp am Sieg schrammte kurz darauf Kevin Hasprich vorbei. Mit zwei Mehrbauern schien der Sieg zum Greifen nah, doch Macek wehrte sich hartnäckig und hielt den halben Punkt fest – Remis. Eine schöne Angriffspartie brachte Friedrich Wagener aufs Brett, der den gegnerischen König in gewohnter Manier zur Strecke brachte. Einen gelungenen Einstand feierte Neuzugang Manfred Müller. Auch wenn sein Gegner lange mithalten konnte, am Ende führte Müller seine Mehrbauern sicher zum verdienten Sieg.

SV Anderssen Arolsen 2 – Korbach 3 4,5:1,5

Ackermann – Hoffmann 1:0
Junghans – Naujocks 0:1
Hasprich – Macek ½:½
Wagener – Weber 1:0
Block – Emde 1:0
Müller – Unruh 1:0

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Hermann Henze holt sich die Vereinsmeisterschaft

Nach gefühlter Ewigkeit konnte sich der Landesklassenspieler Hermann Henze mal wieder mit dem Titel des Vereinsmeisters im Schachverein Anderssen Bad Arolsen schmücken. Dies war ein hartes Stück Arbeit, musste doch in diesem Jahr ein Stichkampf von 2 Langpartien gegen Jungtalent Paul Schäfer herhalten, da beide mit 6 aus 7 möglichen Punkten ins Ziel liefen.

Das Turnier hatte neben Schäfer und Henze mit Brückmann, Jugendspieler Constantin Vogel, sowie Ackermann und Wagener genug Favoriten auf den Turniersieg.

In der ersten Runde gaben sich die Topleute auch keinerlei Blößen und siegten in all ihren Partien doch ziemlich deutlich. Mit Ackermann, der gegen Jungtalent Vogel verdient verlor, reduzierte sich gleich der Favoritenkreis.

Dann kam es in der zweiten Runde gleich zum Knaller Paul Schäfer mit Weiß spielend gegen Hermann Henze. In den letzten Spielen war immer klar, wer von diesen beiden Spielern im direkten Duell verliert, ist quasi weg vom Fenster und aus dem Turnier. Henze wollte sich mit Schwarz auch auf nichts einlassen und konterte den weißen Angriff mit Qualitätsopfer Turm gegen Springer und hatte eigentlich eine vorteilhafte Stellung mit deutlichem Druck auf des Gegners König. Aber Schäfer ging in die Gegenoffensive. Trotz mehrfacher Schachdrohungen, der seinen König über das Brett trieb, nahm er in hochgradiger Zeitnot dieses Risiko in Kauf und hatte bis zum Ende richtig gerechnet. Nach Bauernverlust und ohne Angriff war die Partie von Henze verloren und er gab kurz vor dem Matt auf.

Nun waren nur noch Brückmann, Vogel und eben Schäfer ohne Punktverlust und mit besten Chancen auf den Sieg. Dieser Kreis reduzierte sich aber weiter in der 3. Runde, wo Brückmann gegen Schäfer in einer Wahnsinnspartie auch diesem einen vollen Verlustpunkt bescherte. Mit weiß spielend brach er durch ein Springeropfer die schwarze Stellung am Königsflügel auf, erreichte großen Stellungsvorteil und besiegelte mit einem weiteren Läuferopfer die Partie zu seinen Gunsten. Somit waren nur noch Brückmann und Vogel ohne Punktverlust und hier musste dann auch das direkte Duell entscheiden. Henze konnte wieder aufatmen, da er ja noch gegen beide spielen musste und mit jeweiligen Siegen den Gleichstand aus eigener Kraft wieder herstellen konnte was auch für Schäfer zutraf, der noch gegen Vogel spielen musste. Nebenbei hatte Block mit einem Sieg gegen Wagener dessen kleine Siegchance auf das Turnier endgültig geraubt und Ackermann hielt mit einem Sieg gegen Junghans seine Karten noch im Spiel.

In der 4 Runde war es dann aber auch um Brückmann und Vogel geschehen, beide verloren ihre Partien mit schwarz spielend gegen Henze und Schäfer. Henze baute seinen Angriff gegen Brückmann kontinuierlich aus, vergaß aber mal wieder, den Sack endgültig zuzumachen. Brückmann fand ein Schlupfloch zum möglichem remis, was Henze aber nicht ausreichte. Mit der Brechstange gelang ihm ein Bauerngewinn mit anschließender Gewinnstellung, die dann sicher zum Sieg der Partie reichte. Zwischenzeitlich stand Schäfer gegen Vogel eigentlich auf Verlust, drehte aber auch hier die Stellung mit wahren Wunderzügen zum Sieg. Vogel musste entnervt gratulieren. Somit hatten alle 4 Favoriten Punktgleichstand und schielten auf den Turniersieg.

Die 5 und 6. Runde brachte dann aber die Vorentscheidung. Schäfer schlug Ackermann und Wagener, Henze machte es ihm nach und siegte gegen Vogel und Ackermann. Auch gegen Vogel hatte Henze eine große Portion Glück nötig, stand er doch mit Schwarz ziemlich gedrückt. Letztlich konnte er aber mit einem vergifteten Bauern, den Vogel schluckte, zum Gegenschlag ausholen und mit einem starken Springer auf f4 und seiner Dame die weiße Königsstellung gekonnt aushebeln. Vogel mit nunmehr 2 Minuspunkten hielt sich dann schadlos gegen Brückmann und siegte nach dessen fatalem Fehler, als dieser mitten auf dem Brett eine komplette Figur ersatzlos einstellte und dies sofort mit gleichzeitiger Aufgabe quittierte.

Dies bedeutete in der 7 und letzten Runde Henze und Schäfer punktgleich mit einem Minuspunkt sowie Vogel und Brückmann mit jeweils 2 vor Ackermann, Wagener, Block und Junghans.

Henze mit klarem Sieg gegen Wagener gab sich genauso wenig eine Blöße wie Schäfer gegen Block. Somit waren beide auf den ersten beiden Plätzen uneinholbar und ein Stichkampf über 2 Langpartien wurde notwendig. Brückmann fiel nach Verlust gegen Ackermann noch im Feld weiter zurück und musste sich hinter Vogel mit dem vierten Platz begnügen.

Im ersten Stichkampf wurde Schäfer weiß zugelost und er setzte Henze mit starkem Angriff gleich unter Druck auf dessen Königsstellung. Henze hielt dagegen und konnte mit Schwarz ebenfalls Gegenangriff aufbauen und bot remis an nach seiner Meinung nach ausgeglichener Stellung. Schäfer sah dies anders und lehnte konsequent ab. Nach erfolgtem Damentausch konnte er den Druck aber nicht mehr halten und musste in ein unvorteilhaftes Endspiel, wo Henze mit starken Zügen einen Zwangstausch von Figur und Turm erzwingen konnte und mit Bauerngewinn und anschließender Damenumwandlung den Sieg und vollen Punkt sicherstellte.

Der zweite Stichkampf musste nun die Entscheidung bringen mit Vorteil für Henze, musste dieser doch mit Weiß nur ein remis zum endgültigen Turniersieg holen. Aber genau hier lag das Problem. Henze spielte übervorsichtig, Schäfer erreichte mit Schwarz große Stellungsvorteile und unheimlichen Druck gegen den noch nicht rochierten weißen König. Doch jetzt trumpfte wieder das Kämpferherz von Henze auf, er parierte alle möglichen Drohungen und erreichte nach jetzt endlich erfolgter eigener großer Rochade vermeintlichen Stellungsausgleich. Aber Schäfer versuchte im Endspiel alles und konnte sogar nach taktischem Fehler von Henze einen Bauern gewinnen. Henze sah schon fast seine Felle davonschwimmen, aber letztlich reichte der Bauernvorteil nicht aus, da Schäfer die geschickte Verteidigung von Henze nicht entscheidend aufbrechen konnte. Er musste aber unbedingt gewinnen, um im Turnier zu bleiben und überzog dabei fast seine Stellung, da er nun sogar ins Hintertreffen geriet.

Henze blieb am Schluss neben Turm und König ein Bauer mehr übrig, hätte selber sogar weiter auf Gewinn spielen können, aber da beide in hochgradiger Zeitnot waren, ging Henze kein Risiko ein und gab die Partie remis, was am Ende dann den Sieg mit 1,5 zu 0,5 Punkte im Stichkampf und somit die Vereinsmeisterschaft 2011 brachte.

Die Platzierungen:
1.) Henze 6 aus 7 / nach Stichkampf 1,5 – 0,5
2.) Schäfer 6 aus 7 / nach Stichkampf 0,5 – 1,5
3.) Vogel 5 aus 7
4.) Brückmann 4 aus 7
5.) Ackermann 3,5 aus 7
6.) Block 2 aus 7.
7.) Wagener 1,5 aus 7
8.) Junghans 0 aus 7

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Moritz Ruhl neuer Schüler-Vereinsmeister

BAD AROLSEN. Der alte ist auch der neue: Mit fünf Punkten aus fünf Partien ließ Moritz Ruhl keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen und unterstrich einmal mehr seine bestechende Form.

Sechs Schüler waren angetreten, um in 30-Minuten-Partien ihren neuen Vereinsmeister zu ermitteln. Für Jugendleiter Peter Kirschning waren die Favoriten schnell ausgemacht: „Die beiden Ruhl-Zwillinge werden das Rennen machen.“

Und tatsächlich gingen am Ende Platz eins und zwei an das Bruderpaar. Doch während Moritz mit weißer Weste blieb, musste Marcel lange bangen. Roland Kimel lag nach fünf Runden gleichauf, ein Stichkampf musste entscheiden. Hier sah Roland wie der sichere Sieger aus, eine Sensation bahnte sich an. Doch Marcel kämpfte sich zurück in die Partie, nahm den gegnerischen König ins Visier. Bange Minuten später war klar: Platz zwei geht an Marcel Ruhl, Platz drei ein Roland Kimel.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Am 09. August startet die offene Schülerstadtmeisterschaft im Sophienheim Helsen. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

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Finale Schulschachrallye: Ruhl Zwillinge das Maß aller Dinge

BAD AROLSEN-HELSEN. Spannung bis zum letzten Zug: Für das Finale der Schulschachrallye hatte der SV Anderssen Bad Arolsen in die Bürgerhalle Helsen eingeladen. 55 Schülerinnen und Schüler waren gekommen, um in drei Wettkampfklassen die Gesamtsieger zu ermitteln. Unter Ihnen die beiden Arolser Nachwuchshoffnungen Moritz und Marcel Ruhl.

Schon vor Turnierbeginn stand fest: Platz eins und zwei würden die beiden Zwillinge in der Wertungsklasse S unter sich aus machen. Mutter Ina Ruhl wusste nur eines: „Die Tagesform entscheidet heute wer die Nase vorn hat“. Beide legten los wie die Feuerwehr, holten sicher Punkt um Punkt. Auch das direkte Duell brachte keine Entscheidung. Am Ende einer spannungsgeladenen Partie einigten sich die Brüder friedlich auf Remis.

Als Zünglein an der Waage erwies sich einmal mehr Kay Lukas Kersten. Gegen Moritz noch chancenlos, brachte er Marcel früh in Bedrängnis. Der kämpfte zwar wie ein Löwe musste sich am Ende aber doch geschlagen geben. Damit war klar: Der Tages- und Gesamtsieg war Moritz nicht mehr zu nehmen. Am Ende siegte er mit 53 Punkten, knapp vor seinem Bruder Marcel mit 45 Punkten.

„Das Maß aller Dinge“ brachte Jugendleiter Peter Kirschning die Dominanz der Zwillinge auf den Punkt. Ende Oktober startet die nächste Schulschachrallye. Routinier Kirschning ist sich sicher: Auch Moritz und Marcel werden vorne wieder kräftig mitmischen.

Abschlusswertung Schulschachrallye

Wettkampfklasse XL – Jungen:
1. Christian Powalla
2. Joschi Stabernack
3. Georgios Tsompanidis

Wettkampfklasse XL – Mädchen:
1. Anabella Schäfer
2. Vanessa Krausse
3. Tamara Peter

Wettkampfklasse L – Jungen:
1. Lucien Paulus
2. Moritz Thiel
3. Calvin Küthe

Wettkampfklasse L – Mädchen:
1. Jasmin Jäger
2. Marcella Sude
3. Ronja Ripp

Wettkampfklasse S – Jungen:
1. Moritz Ruhl
2. Marcel Ruhl
3. Kay Lukas Kersten

Wettkampfklasse S – Mädchen:
1. Sarah Scherer
2. Esther Häberle
3. Theresia Bürmann

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Hermann Henze gewinnt Erdbeerblitz

BAD AROLSEN. Und er kann es ja doch noch. Nach mehrmaligen Anläufen schaffte Hermann Henze es in diesem Jahr doch noch, das traditionelle Erdbeerblitzturnier für sich zu entscheiden. Neben dem vom Gartencenter Meckelburg gespendeten leckeren Erdbeeren konnte er sich nun auch den begehrten Blitzpokal sichern.

Das jährlich stattfindende Turnier litt aber in der Personenanzahl der Teilnehmer nicht aber an der Spielstärke, denn von den 6 Spielern kamen 5 aus der 1. Mannschaft, was die Spannung deutlich steigerte. Gleich in der ersten Runde traf es den eingefleischten Blitzspieler und Turnierfavoriten Stefan Reuschel. Nach dessen starkem Spiel konterte Jungstar Constantin Vogel und siegte durch Zeitüberschreitung. Dieser Niederlage versuchte Henze gegen Brückmann noch zu entkommen. Mit Weiß hatte er absolut kein Gegenspiel und musste sich von Brückmann quasi überrennen lassen. Dieser konnte einfach einen Bauern gewinnen und somit wohl auch die Partie, übersah dies aber und Henze konnte sich gerade noch in das Remis retten. Zwischenzeitlich hatte auch Malinowski gegen Wagener seine Partie gewonnen.

In der zweiten Runde konnte Reuschel sich wieder in das Turnier zurückspielen. Er gewann gegen Brückmann, obwohl dieser eigentlich dessen Dame und die Partie gewinnen konnte. Auch hier übersah er den Gewinnzug und war als Mitfavorit quasi schon aus dem Turnier. Henze siegte sicher gegen Wagener und Vogel kam gegen Malinowski nicht über ein Remis hinaus. In den Runden 3 und 4 offenbarten die Favoriten Henze und Reuschel keine Schwächen. Henze siegte gegen Malinowski und Vogel und Reuschel machte es ihm mit Siegen gegen die beiden in umgekehrter Reihenfolge nach.

Somit kam es in der letzten Runde zum Topduell Henze gegen Reuschel, welche den Turniersieg unter sich ausspielten. Henze führte vor Reuschel mit einem halben Punkt und konnte durch ein Remis den Turniersieg sicherstellen. Mit Weiß auf ein Unentschieden zu spielen ist möglich, sollte man aber nie machen. Henze spielte zu vorsichtig, Reuschel erzeugte mit seinen schwarzen Figuren Druck und kam zu einem Bauerngewinn. Dies wiederum eröffnete Henze endlich sein geliebtes Stellungsspiel mit starkem Angriff. Er drückte gegen den gegnerischen König von Reuschel, dieser kam dadurch Zeitlich in großen Nachteil. Henze nutzte dies gnadenlos aus, gewann dann sogar noch Dame und Turm und siegte schlussendlich durch Zeitüberschreitung in hoffnungsloser Stellung von Reuschel.
Dies sicherte Henze den begehrten Pokal mit 4,5 Punkten aus 5 Partien. Reuschel folgte auf Platz 2 mit 3 Punkten vor Vogel und Malinowski mit jeweils 2,5 und Brückmann mit 1,5 Punkten noch vor Wagener als Schlusslicht mit 1 Punkt.

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Ruhl Zwillinge mit Doppelsieg bei Schulschachrallye

In der Wertungsklasse S, in der die Grundschüler starten, gingen in Kassel 39 Jungen und Mädchen an den Start. Die beiden Arolser Moritz und Marcel Ruhl waren in der Setzliste an Stelle 1 und 2 gelistet und so sollte es dann auch bis zum Ende bleiben.

Der Verdacht auf Dramatik kam nur in der 4. Runde auf, als die beiden Topfavoriten aus Arolsen gegeneinander spielen mussten. Beide wollten unbedingt gewinnen und den anderen besiegen. Und das Ende bzw. die Stimmung nach einer solchen Partie ist immer ungewiss. Aber zum Glück ging diese friedlich und entspannt mit einem Remis zu Ende. Ansonsten ließen die beiden Arolser nichts mehr anbrennen. Nach der 7. Runde sicherte sich Moritz Ruhl mit 6,5/7 Platz eins und Marcel Ruhl mit 6/7 Punkten Platz 2. Wie immer gab es Pokale für die ersten drei und Urkunden für alle Teilnehmer.

In der Gesamtwertung der Schulschachrallye hat sich nichts verändert. Dort steht Moritz Ruhl mit 43 Punkten an erster und Marcel Ruhl mit 37 Punkten an zweiter Stelle. Ein Arolser Doppelsieg ist damit vor dem Saisonfinale in Arolsen nicht mehr zu verhindern.

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Einladung zur Spielersitzung

Diese Einladung wird jedem Vereinsmitglied per E-mail oder Brief in den nächsten Tagen zugestellt.

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Ruhl Zwillinge mit Achtungserfolg bei den Hessischen Jugendeinzelmeisterschaften

BAD HOMBURG. Da Moritz und Marcel Ruhl im Oktober diesen Jahres 11 Jahre werden, mussten sie bei der Hessenmeisterschaft zum ersten Mal U12 spielen. Und es waren reichlich starke Gegner gekommen. 60 Jungen und Mädchen waren am Start, von denen fast die Hälfte mehr TWZ als die Arolser Spitzenspieler hatten. Wenn’s die gute Mitte wird, sind wir zufrieden, dachten alle.

Aber Marcel und Moritz überraschten manchen Gegner mit ihrem Können. Selbst Konkurrenten, gegen die sie bisher stets verloren oder ein Remis geschafft hatten, wurden an diesem Turnier besiegt. Schließlich arbeiteten sie sich Stück für Stück vor, bis sie in der letzten Runde an Brett 3 (Moritz) und Brett 8 (Marcel) landeten. Nach dem Schweizer Auslosungssystem bedeutete dies: Beide lagen mit ganz vorne an der Spitze. Es wurde spannend – war vielleicht sogar ein Platz auf dem Treppchen drin?

Doch Moritz hatte kein Glück bei der letzten Auslosung und musste gegen Anton Peter spielen, der in der Gruppe mit der höchsten TWZ von über 1600 stand. Moritz war von der Leistungszahl eingeschüchtert, aber er wollte es seinem Gegner nicht leichtmachen, ihm keinen Punkt schenken. Nach 3 ½ Stunden Kampf hatte Moritz dann aber leider doch die Partie verloren und fiel zurück auf Platz 14. Marcel hatte mehr Auslosungs- und Spielglück. In der letzten Partie gab der Gegner auf, obwohl es eigentlich hätte Remis ausgehen müssen. Die Stellung war ausgeglichen. So rutschte er rauf auf Platz 10. Am Ende gab es für alle Teilnehmer Urkunden und Süßigkeiten.

Alles in allem wieder eine tolle Veranstaltung. Die Hessische Schachjugend, verantwortlich wie immer Alexander Lähnwitz, führt diese Veranstaltung bereits zum x-ten Mal so professionell durch, dass wir Arolser immer wieder gerne dort hinfahren. Der Wettkampf findet in den Räumen der Jugendherberge statt, in der auch alle Schachleute und deren Eltern/Betreuer untergebracht sind. (Eine Jugendherberge mit Nebengebäuden komplett belegt – nur mit Schachleuten!) Das Essen ist gut. Beim Buffet zu jeder Mahlzeit gibt es für jeden etwas, 1 x wurde auch gegrillt. Inzwischen kennt man viele, Freundschaften haben sich entwickelt und jeder freut sich auf das Wiedersehen in den Osterferien. Zwischendurch gibt es immer wieder reichlich Freizeitprogramm. Die Außenanlage der Jugendherberge ist wirklich toll: Terrasse, Tischtennisplatten, Fußballfeld, Basketballfeld, Wiese für andere Aktivitäten. Und das Team der Hessischen Schachjugend bringt reichlich (!) Spiele für drinnen und draußen mit. Wer Lust hat, kann außerdem mit ins Schwimmbad gehen, am Blitzturnier teilnehmen, sich beim Fußballturnier messen oder, oder, oder…. Wer da Langeweile hat, ist selber Schuld!!

Durch den Ramada-Cup Kassel, die deutsche Amateurmeisterschaft (siehe www.ramada-cup.de), bei dem sich Marcel für das Finale in Magdeburg qualifiziert hat, und die Hessenmeisterschaft hat sich die Leistungszahl der beiden Arolser um fast 300 Punkte auf 1124 (Moritz) und 1077 (Marcel) erhöht. Ohne das Engagement der Trainer Uwe Kersten (Kassel) und Torsten Fankhaenel (Bad Arolsen) hätten sie das bestimmt nicht geschafft.

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SV Anderssen Arolsen verliert letzten Mannschaftskampf in Bad Hersfeld

BAD AROLSEN/ BAD HERSFELD. Es ging ja für beide Mannschaften um nichts mehr, nichts desto trotz wollte Mannschaftsführer Hermann Henze die weite Fahrt aber nicht als Sonntagsausflug bei herrlichem Sonnenschein zu verstehen wissen, sondern mindestens 1 Punkte auf die weite Heimfahrt mitnehmen.

Die Vorzeichen standen dafür aber nicht gut, mussten doch wieder 3 Ausfälle hingenommen werden, wobei sich nur 2 Ersatzleute fanden. Somit führte Bad Hersfeld bereits mit 1-0 an Brett 1, da Frank kampflos gegen Bölke gewann. Nach ca. 3 Stunden erhöhte Schneider an Brett 6 spielend gegen Kevin Hasprich. Er konnte dessen Springer mitten auf dem Brett dermaßen fesseln, dass anschließend Figurenverlust drohte. Dies konnte Hasprich nicht mehr parieren und gab wenig später in aussichtsloser Stellung auf.

Der erste Arolser Lichtblick folgte in Person des Dauerersatzspielers Harald Block an Brett 7 mit Weiß spielend gegen Marth. Nach beiderseitigen Angriffen gegen die jeweilige Königsstellung erreichte Block gegen den Verbandsliga erfahrenen Marth eine dermaßen ausgeglichene Stellung, dass dieser nur noch mit einem remis zufrieden sein konnte. Eine Klasseleistung von Block der damit den ersten halben Punkt zum 0,5 – 2,5 für Bad Arolsen einfuhr.

Dem stand Mannschaftsführer Henze an Brett 2 gegen Krauße mit Schwarz spielend in nichts nach. Nach 3 ½ Stunden und beiderseitigen Angriffsbemühungen sahen beide Spieler keinen direkten Gewinnweg mehr und einigten sich ebenfalls gütlich remis zur zwischenzeitlichen 1 – 3 Führung für Hersfeld, dass diese kurz danach aber auf 4 zu 1 ausbaute und somit den ersten Mannschaftspunkt bereits im Sack hatte. Mailinowski stand an Brett 4 gegen Keßler schon ziemlich gedrückt, musste dann auch noch unglücklich einen Figurenverlust hinnehmen, was nicht mehr ausgleichbar war und gab kurz danach entnervt auf.

Bei diesem Zwischenstand musste Topscorer Dr. Jürgen Wolf an Brett 5 gegen Günther unbedingt gewinnen, um den Gesamtsieg für Hersfeld zumindest noch etwas zu verzögern. Er spielte mit Weiß stark auf, berannte mit seinen Königsbauern die gegnerische Stellung viel versprechend, musste dann aber einen Konter hinnehmen, der das unweigerliche remis und somit den Gesamtsieg zum 4,5 zu 1,5 für Hersfeld sicherstellte. Damit war die Messe und der nicht erwünschte Saisonausklang für Arolsen besiegelt, zumal kurz darauf auch Ersatzmann Marco Bornemann gegen Berndt an Brett 8 nach zwischenzeitlichem Bauernverlust in eine hoffnungslose und nicht mehr zu reparierende Stellung geriet und den Punkt komplett abgab.

Dies wollte Brückmann so nicht auf sich sitzen lassen und versuchte mit allen Mitteln, an Brett 3 gegen Willich zumindest einen Sieg für Arolsen einzuspielen. Mit Weiß und seinem starken Läufer gegen des Gegners schwarzen Springer konnte er einen Randbauern aufs Korn nehmen, der für alle der spannenden Partie zusehenden Kollegen eigentlich auch schon gewonnen war. Nach einer kleinen Unachtsamkeit Brückmanns trumpfte Willich aber mit einem Klasse Manöver des Springers dermaßen auf und konnte selbst dessen starken Freibauern ersatzlos einheimsen und sogar selber auf Gewinn spielen. Dies wehrte Brückmann aber bravourös ab und stellte nach knapp 5 ½ Stunden das Remis und Endergebnis von 6 – 2 für Hersfeld sicher.

Nach der Packung war auch Henze bedient, relativierte dies aber, da in keinem Saisonspiel die komplette Mannschaft antreten konnte. Dies wird nächste Saison anders werden, kommen doch Rückkehrer Fankhänel sowie Jungtalent Constantin Vogel als deutliche Verstärkungen für die Mannschaft hinzu. Dies ist auch notwendig, kommen doch mit Korbach und Bad Sooden Allendorf als feststehende Absteiger aus der Verbandsliga zwei überaus starke Mannschaften in die Klasse zurück, was das spielerische Niveau deutlich anheben wird. Absteiger aus der Landesklasse sind neben Ahnatal, welche die Mannschaft ja bereits zu Saisonbeginn zurückzogen noch Eschwege und Lauterbach.

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Karfreitsgsblitzturnier im Kloster Bredelar – Henze überzeugt

Bredelar. Auch in diesem Jahr zu Ostern nahm der Schachverein Anderssen Bad Arolsen mit 2 Mannschaften am traditionellen Karfreitagsblitzturnier , welches wie immer in vorzüglicher Weise vom Schachclub Brilon ausgerichtet und diesmal in den ehrwürdigen Klostermauern von Bredelar stattfand, teil.

In der riesigen Kathedrale fanden sich insgesamt 33 Mannschaften zu je 4 Spielern ein und veranstalteten bei herrlichem Sonnenschein ein überaus tolles Spektakel auf hohem spielerischen Niveau an den jeweiligen Brettern, dauerte eine Schachpartie doch nur maximal 10 Minuten, was für jeden Spieler somit nur 5 Minuten Spielzeit für die gesamte Partie bedeutete.

Letztlich gewann knapp aber verdient der Veranstalter Schachclub Brilon mit 62 Punkten vor dem Zweitplatzierten Herner Schachfreunden mit 59 Punkten sowie dem Nachbarn Velmede 1 als dritten mit 58 Punkten. Der Gastgeber belegte auch in den Einzelwertungen an allen 4 Brettern mit Stefan Wrede, Andre Becker, Ajand Thanabalasingam und Norman Berndt jeweils erste Plätze im Einzelranking, verloren von 32 Partien nur 1 bis 2.
Der Schachverein Anderssen Bad Arolsen, diesmal mal wieder mit 2 Mannschaften am Start, belegte mit der 1. Mannschaft und den Spielern Martin Malinowski (Brett 1), Torsten Fankhänel (Brett2), Jürgen Wolf (Brett 3) und Hermann Henze (Brett 4) den sehr guten 14. Platz sowie mit der 2. Mannschaft Friedrich Wagener (Brett 1), Peter Kirschning (Brett 2), Harald Block (Brett 3) und Andre van Steenput (Brett 4) den 23. Platz.
Die Platzierung der ersten Mannschaft ist um so höher einzuschätzen, hatte sie doch ab der 13. Runde ein großes Handicap hinzunehmen. Der an Brett 1 spielende Martin Malinowski stand ab der 13. Runde nicht mehr zur Verfügung, was bedeutete, dass in den restlichen 19 Runden jeweils ein Punkt kampflos an den Gegner ging und die restlichen 3 Arolser Spieler somit unter noch größerem Druck standen, ihre Partien jeweils zu gewinnen.

Die Arolser Zweite legte in den beiden ersten Runden los wie die Feuerwehr und holte das Maximum an 4 Punkten gegen Marsberg 2 und Eslohe 2 und stand an der Spitze. Wagener und Kirschning überzeugten hier gleich mit jeweils 2 Siegen. Dem konnte die Erste gar nicht folgen. Diese gewannen zwar gegen Schmallenberg 2, mussten dann aber gegen den Sieger Brilon 1 eine Klatsche von 0,5 – 3,5 hinnehmen, wo nur Henze an Brett 4 ein remis sicherstellte. Nun unkte die Zweite mit Altmeister Peter Kirschning schon mit besserer Platzierung sowie Sieg gegen die eigene Erste, aber es kam anders. Denn das direkte Duell in der 30 Runde konnte Arolsen 1 trotz einem Spieler weniger glatt mit 3-1 gewinnen.

Trotz zweiter Pausen machte sich die große Anzahl der Spiele bei Arolsen 2 doch bemerkbar. Holten an den Spitzenbrettern 1 und 2 Wagener und Kirschning noch fette Beute, bauten Block und van Steenput, sowie später auch Wagener immer mehr ab und mussten ihrer Kondition jeweils Tribut zollen. Einzig Kirschning, auch im Verein als starker Blitzspieler bekannt, wehrte sich hier noch am besten.

Letztlich stand Platz 23 zu Buche mit folgenden Einzelwertungen:
Wagener (Brett 1) 9 Siege, 5 Remis, 18 Niederlagen und 11,5, Punkten von 32
Kirschning (Brett 2) 14 Siege, 1 Remis, 17 Niederlagen und 14,5 Punkten von 32
Block (Brett 3) 9 Siege, 1 Remis, 22 Niederlagen und 9,5 Punkten von 32
Van Steenput (Brett 4) 9 Siege, 1 Remis, 22 Niederlagen und 9,5 Punkten von 32.

Bei der Ersten lief es inzwischen ganz gut, man holte gegen seinen Klassenkameraden Caissa Kassel ein 2-2 Unentschieden, wo Henze und Wolf jeweils die Punkte beisteuerten. Martin Malinowski an Brett 1 legte sich besonders ins Zeug, musste er ja wie gesagt ab der 13 Runde den Spielort verlassen. Er holte am starken ersten Brett immerhin 6 von 13 möglichen Punkten. Besonders stolz war man auch auf Rückkehrer Torsten Fankhänel. Der in dieser Saison noch für Vellmar aktive Spieler kehrt nach Arolsen zurück und wird in der kommenden Saison wieder die erste Mannschaft in der Landesklasse Nord deutlich verstärken. Er holte an Brett 2 spielend exakt 50% der Punkte und zwar starke 16 von 32.Auch Jürgen Wolf an Brett 3 spielend und in Nordhessen als wahres Blitzmonster bekannt holte durchweg sicher seine Punkte. Nahm er sich mal eine kleine Auszeit mit aufeinander folgenden Niederlagen, korrigierte er dies gleich im Anschluss mit einer wahren Siegesserie. Letztlich standen bei ihm 20 von möglichen 32 Punkten zu Buche.

Hermann Henze war eigentlich nur dabei, da kein anderweitiger Ersatz vorhanden war. Er schlug sich mit einer Grippe herum und war somit gehandicapt. Letztlich spielte er an Brett 4 aber ein Turnier, dass man aus Kollegenkreisen schon hörte, Henze sollte künftig immer etwas kränklich sein, so wie er die Punkte einfuhr. Ob es an der höheren Konzentration lag, konnte Henze auch nicht sagen. Letztlich wurde er in den 32 Partien nur 3 Mal besiegt und das außer gegen Brilon von Spielern, die im Einzelranking eigentlich deutlich hinter ihm lagen. Tja, hätte er diese beiden Partien auch noch für sich entschieden, hätte es sogar zu Platz 2 im Endklassement gereicht. Aber auch so war Henze mit seiner Leistung überaus zufrieden. Neben 20 Siegen und 9 Unentschieden standen dann 24,5 Punkte zu Buche, was ihm sogar noch den 4. Platz im Gesamtranking aller an Brett 4 spielenden Spieler und dem ersten Arolser Spieler überhaupt bei diesem Turnier einbrachte. Das brachte neben dem Ranking-Preis noch kräftige Gratulationen der Kollegen ein.

Somit erreichte die Erste Platz 14 im Gesamtklassement mit folgenden Einzelwertungen:
Malinowski (Brett 1) 6 Siege, 0 Remis, 7 Niederlagen und 6 Punkten von 13
Fankhänel (Brett 2) 14 Siege, 4 Remis, 14 Niederlagen und 16 Punkten von 32
Wolf (Brett 3) 18 Siege, 4 Remis, 10 Niederlagen und 20 Punkten von 32
Henze (Brett 4) 20 Siege, 9 Remis, 3 Niederlagen und 24,5 Punkten von 32.

Letztlich waren sich alle einig, dass diese Platzierung mit nur 3 Spielern eine herausragende Leistung darstellt und Mann schon hochrechnete wo man hätte stehen können, hätte Malinowski bis zum Schluss gespielt.

Auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen war der Tenor von Van Steenput und Block gleich lautend. Spaß gehabt und der olympische Gedanke, dabei sein, galt auch an diesem Tage, der sich aber schon deutlich gen Abend neigte!!

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